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NGC6544.de

Das Science Fiction-Blog

Willkommen in der Galaxie NGC6544. Hier schweben der Kampfstern Galactica, die Aetron, Serenity, Enterprise und andere prominente und weniger prominente Schiffe und Figuren der Science Fiction durch den Raum. Egal ob Buch, TV oder Hörspiel, hier findet jeder sein bevorzugtes Medium. News, Hintergründe und Diskussionen. Mehr ...

Visionen 2010

Kalender sucht man ja allgemein eher gegen Ende des Jahres für das nächste aus. Meistens bleibt man dabei ja bei den beliebten Katzen-, Landschafts-, Stargate-, Doctor-Who- oder Bollywood-Motiven hängen. Wer jetzt schon fürs nächste Jahr einen Kalender bestellen möchte, der sollte doch zum
Angebot des Artmann-Verlags greifen. Der hat 12 wunderschöne Zeichnungen des sogenannten Retro-Futurismus zusammengestellt. Gemalt allesamt von Klaus Bürgle und für die Zeitschrift "Das Neue Universum" in den 50ger und 60ger Jahren entstanden. Kostenpunkt: 24,95. Wenn das kein perfektes Geschenk für den Cartoonisten ist... ;-)
0 Funksprüche 16.07.2009, 16:02 Uhr | Kategorie: Bücher

Amüsante Selbskritik: Andreas Bulgaropulos

Nein, ich habe den Roman von Andreas Bulgaropulos nicht gelesen. Wer allerdings die Idee hat, Kritik an seinem Debüt auf eine sehr vernügliche Art und Weise - nämlich als Diskussionspanel der Romanfiguren untereinander im SF-Netzwerk-Forum - zu inszenieren hat schon mal Humor und Chuzpe. :-) Vielleicht kaufe ich den Roman ja dann doch mal.
0 Funksprüche 16.07.2009, 15:58 Uhr | Kategorie: Bücher

Dick über Realität

So I ask, in my writing, What is real? Because unceasingly we are bombarded with pseudo-realities manufactured by very sophisticated people using very sophisticated electronic mechanisms. I do not distrust their motives; I distrust their power. They have a lot of it. And it is an astonishing power: that of creating whole universes, universes of the mind. I ought to know. I do the same thing. It is my job to create universes, as the basis of one novel after another. And I have to build them in such a way that they do not fall apart two days later. Or at least that is what my editors hope.


Den gesamten englischen Text mit dem Titel "How to Build a Universe That Doesn’t Fall Apart Two Days Later" findet man bei Downlode.org. Und ein Blick auf die "Etext"-Kategorie an sich ist für alle Cyberpunker generell empfehlenswert.
0 Funksprüche 13.07.2009, 02:18 Uhr | Kategorie: Bücher

The Black Mirror - Deutsche SF in den USA



Natürlich ist das Ganze nicht neu, aber ich dachte ich erwähne mal dass man die Anthologie bei Google Books durchblättern kann - zudem kann man bei Google Books jetzt sowas wie Tags angezeigt bekommen, was für diesen Band recht nette Ergebnisse bringt.
0 Funksprüche 09.07.2009, 07:09 Uhr | Kategorie: Bücher

Shimmer SF-Magazin: Zehnte Ausgabe für lau

For Shimmer magazine's 10th issue, we've got twelve fantastic new stories and an interview with none other than Cory Doctorow. In honor of Cory's work with Creative Commons, we are giving away the pdf of this issue as a free download.
Ich bin mir sicher, der Ein oder Andere wird dann auch mal eine Printausgabe kaufen gehen...
0 Funksprüche 27.03.2009, 11:26 Uhr | Kategorie: Bücher

Unendliche Buchweiten: ST-Bücher 2010

Ausnahmsweise ist hier mal nicht die Rede von Cross-Cult - nein - hier soll einfach nur mal auf ein Posting im Sf-Netzwerk verwiesen, dass für die englischlesenden Star-Trek-Fans interessant sein könnte: Wer wissen will was 2010 an ST-Büchern in den USA auf ihn wartet, kann ja mal dort vorbeischauen. Die Lücken werden wohl noch ergänzt werden denke ich.
0 Funksprüche 14.03.2009, 07:13 Uhr | Kategorie: Bücher

Allan Moores “Watchmen”: Moral, Unmoral und Gott

Es ist 1985, Elektroautos befahren die Straßen, Richard Nixon ist Präsident der Vereinigten Staaten und der Comedian ist tot. - Stellen wir erstmal die Frage zurück, warum im Jahre 1985 Elektroautos unterwegs sind und warum Richard Nixon immer noch Präsident sein kann, wenn es da doch diese Geschichte mit Watergate gab - die wichtigere Frage, die erstmal den Leser des Comics "Watchmen" bewegt ist die Frage, wer den Comedian ermordet hat. Bekannt auch als Edward Blake, der für die Regierung arbeitete und einer der zynischsten und amoralischsten Superhelden ist, die man wohl je auf dem Papier sah - bevor man die Neubelebung des "Punishers" von Garth Ennis zu Gesicht bekommen hat jedenfalls. Der Smiley, der von seinem Morgenmantel auf die Straße gefallen und mit einem Spritzer Blut vor den Füßen von Rohrschach, einem weiteren "Helden" landet ist das Leitmotiv, dass sich durch Moores Betrachtung über das Genre des Superhelden hindurch zieht. Rohrschach, ein Überbleibsel der alten Zeit und einer derjenigen, die bis zuletzt sich selbst treu bleiben besucht, um den Mord an Edward Blake aufzuklären, nun die alten Kameraden. Diese alten Superhelden sind längst im Ruhestand - gezwungen von einem Regierungserlass aus dem Jahr 1977. Nur noch Doctor Manhattan - der als einziger übermenschliche Kräfte verfügt - arbeitet nach dem Tod des Comedian noch offiziell für die Regierung. Adrian Veidt, der seine Karriere als Ozymandias zwei Jahre vor dem sogenannten Keene-Erlaß niederlegte, ist jetzt ein reicher Industrieller, die anderen ehemaligen Superhelden aus den Dreißiger und Vierziger Jahren sind im Ruhestand. So auch Hollis Mason, die erste Nite Owl, und sein Nachfolger, Dan Dreiberg. Durch das Erscheinen von Doctor Manhattan, John Osterman - der amerikanische "Übermensch", entstanden durch eine Überdosis Strahlung - hat sich die Welt verändert: Die USA haben Vietnam gewonnen. Elektroautos säumen die Straßen. Richard Nixon ist immer noch Präsident, da offenbar der Comedian den Watergate-Skandal verhindert hat. Doch diese Welt ist jetzt bedroht: Nachdem der Comedian ermordet wurde, wird Doctor Manhattan ins Exil vertrieben. Daraufhin marschieren die Russen in Afghanistan ein. Mehr und mehr verdichtet sich der Verdacht eines Komplotts, ja, jemand scheint die Welt in einen Dritten Weltkrieg treiben zu wollen - doch wer hat es darauf angelegt? Diese Frage wird die Leser der Graphic Novel bis zum Ende beschäftigen und die bittere Pointe, an deren Ende jede Menge Blut und Leichen stehen werden, läuft im Endeffekt auf die Frage aus, die im ganzen Comic zu sehen ist, die aber nie gänzlich zu Ende gestellt werden wird: "Wer überwacht die Wächter?"

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0 Funksprüche 08.02.2009, 00:24 Uhr | Kategorie: Bücher

Storywettbewerb: In Memoriam Peter Terrid

Am 8. Dezember 2008 jährt sich der Todestag des bekannten deutschen SF-, Krimi- und Fantasyautors Wolfpeter Ritter (alias Peter Terrid, John Catlin, Jerry Cotton, Pierre Lykoff, Patricia Wynes, Patrick Wynes) zum zehnten Male. Aus diesem Anlass schreibt der Terranische Club EdeN (TCE) einen Storywettbewerb in memoriam Wolfpeter Ritter für nicht-professionelle Autoren aus. Profi-Autoren können außer Konkurrenz aus Verbundenheit mit Wolfpeter Ritter gerne an dem Wettbewerb teilnehmen. Die Organisatoren behalten sich vor, ihre Kurzgeschichten in das Buch mit den besten Siegerstories (s. u.) aufzunehmen. Ein Honorar kann dafür nicht gezahlt werden.

Aufgabe ist es, eine utopisch-phantastische Kriminal-Kurzgeschichte zu schreiben. Hauptfigur der Stories soll – das ist unser Tribut an den verstorbenen Autor – eine Figur sein, die Wolfpeter Ritter als Peter Terrid kreiert hat: die Kriminalistin
LHOREDA MACHECOUL.

[Info:
Peter Terrid hat die Figur der Lhoreda Machecoul in zwei Perry Rhodan-
Planetenromanen entwickelt:

ƒ Nr. 366 „Traumschiff der Sterne“ (1993, Moewig Verlag)
ƒ Nr. 391 „Im Nichts gestrandet“ (1995, Moewig Verlag)

... und 1997 in dem Perry Rhodan-Internetroman „Die galaktische Kreuzfahrt“
weitergeführt.]

DIE AUSGANGSSITUATION

Die Handlung beginnt im Dezember 1199 NGZ. [Die Abkürzung „NGZ“ steht hier für „Neue Galaktische Zeitrechnung“. – Welchem Jahr irdischer Realzeit nach Christus das Jahr 1199 NGZ entspricht, bleibt ausdrücklich den Storyschreibern überlassen!] Lhoreda Machecoul befindet sich undercover, getarnt als normale Passagierin, als Sicherheitsbeauftragte an Bord des Raumschiffes EMPRESS OF THE OUTER SPACE (EOS):

„Die EMPRESS ist ein Kreuzfahrtschiff der Luxusklasse. Höchster Komfort, feinste Gesellschaft ....“
Ihr Chef Hashemy meint zu Lhoreda bei der Auftragserteilung:
„Du wirst als Sicherheitsoffizier an Bord der EMPRESS versetzt. Zu tun hast du an
Bord wenig. Vielleicht wird es ein paar kleinere Diebstähle geben, ein bisschen
Falschspiel, Kleinkram also. Jedenfalls nichts, wofür man eine erstklassige Sicher-
heitsfrau brauchen würde. Du kannst also vier Wochen lang entspannen, den Luxus
an Bord genießen und dich ... erholen.« ... »Kein Luxus wird dir persönlich erspart
bleiben. Offiziell bist du nämlich Passagier. Lediglich die Reederei und der
Kommandant sind informiert, welche Position an Bord du wirklich hast ...«
...
»Du hast genau siebzehn Stunden Zeit ... Und ab geht es dann in die Morgenröte.«
Lhoreda sah ihn fragend an.
»Morgenröte«, erläuterte Hashemy gespreizt. »Lateinisch aurora, griechisch eos.
Rhododaktylos eos heißt es beim Dichter Homer – die rosenfingrige Morgenröte.
Weil der Name des Schiffes ja so elend lang ist, wird es von der Besatzung und
auch den Passagieren meist nur EOS genannt.“
...
»Und wo geht es hin?«, fragte Lhoreda.
Hashemy zuckte mit den Achseln.
»Keine Ahnung, da musst du dich an Bord erkundigen. Aber es werden bestimmt
die schönsten und aufregendsten Plätze der Galaxis sein.«
Lhoreda Machecoul lächelte schwach. Vielleicht war dieser Urlaub in der Tat das
Richtige für sie – mit Entspannung und Ruhe. Und die Schönheiten und Wunder der
Milchstraße ...“

Dem Titel des Wettbewerbs entsprechend, wird Lhoreda Machecoul an Bord mit einem
Mord konfrontiert ...

Jede eingereichte Geschichte MUSS mit dem Satz enden:
"Lhoreda fühlte sich jetzt urlaubsreif."

DIE BEDINGUNGEN

Auch wenn die Vorgaben Peter Terrids aus dem Perry Rhodan-Universum stammen, ist dieser Storywettbewerb NICHT an ein bestimmtes Science-Fiction-
Universum gebunden! Die eingesandten Kurzgeschichten können, sie müssen aber nicht im Perryversum handeln. Sie können Gegenstand jeder denkbaren
utopisch-phantastischen Umgebung sein! [Die Perry Rhodan-Redaktion in der Pabel-Moewig Verlag KG und die Erben Wolfpeter Ritters haben uns dies eingeräumt, damit der Wettbewerb möglichst viele Hobby-Autoren ansprechen kann. Vielen Dank an dieser Stelle für diese großzügige Geste!)]

Die weitere Handlung, Figuren und Schauplätze aus den beiden oben genannten Perry Rhodan-Taschenbüchern bzw. dem Internetroman Peter Terrids dürfen für diesen Storywettbewerb in keiner Weise benutzt werden!
Eingereichte Stories, die dies missachten, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen.

Die eingesandten Kurzgeschichten müssen in Deutsch verfasst sein.
Die maximale Länge beträgt 27.000 Anschläge (was bei Verwendung der unten stehenden weiteren Vorgaben etwa 12 Seiten entspricht).
Die Texte müssen im DIN A4-Format angelegt sein ... Seitenränder an allen vier Seiten 2,5 cm ... Schriftart: möglichst Times New Roman, Schriftgröße: 12 pt ... doppelter Zeilenabstand.

Die Texte können auf zwei Wegen eingereicht werden:
ƒ per E-Mail an die Adresse:
o storywettbewerb @t erranischer-club-eden.com
ƒ per Post:
o als Datei auf einem Datenträger (Diskette, CDROM)
o ausgedruckt in vierfacher Ausführung im verschlossenen Umschlag an die
Redaktionsadresse (s.u.) (falls möglich zusätzlich auch auf einem Daten-
träger: Diskette, CDROM)

Pro Autor darf nur eine Story eingereicht werden.

Der Name des Autors darf nicht auf dem Manuskript erwähnt sein. Bitte ein Extrablatt
mit Namen, Anschrift, Tel.-Nr. und – so vorhanden – E-Mailadresse beilegen bzw.
diese Angaben dem E-Mail-Text beifügen.

Einsendeschluss ist der 31. März 2009.

Weiter Informationen hat natürlich die Webseite zum Wettbewerb, da findet ihr die Figurenbeschreibung und alles was ihr sonst noch wissen müsst.

0 Funksprüche 11.12.2008, 21:23 Uhr | Kategorie: Allgemein Bücher

Das NGC feiert Geburtstag mit dem “Schleichenden Grauen”

Nomalerweise müsstet ihr uns zum 3. Geburtstag des Blogs etwas schenken. Schließlich hat ja das NGC Geburtstag und nicht ihr. Schenken müsst ihr uns tatsächlich schon etwas, nämlich eure geschätzte Aufmerksamkeit. (Hammerüberleitung, oder?) Denn zum dritten Geburtstag des NGCs gibts Geschenke von uns. Drei Stück. Für jedes Jahr eines. Toll? Finde ich auch. Und dass da ist es dann:



Wer bisher geglaubt hat, dass das Soloabenteuerspielebuch wie "Der Hexenmeister vom Flammenden Berg" oder die "Lone-Wolf"-Reihe ausschließlich in den achtziger Jahren en vogue waren und jetzt so allmählich Staub ansetzen, der irrt. Das Genre des interaktiven Leseabenteuers hat sich zwar ein wenig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, aber so ab und an gehts auch nochmal vor die Tür. Das Prinzip ist schon toll: Man kann sein eigenes Abenteuer erleben. Noch Besser: Wenn man das Buch einmal durchgelesen - oder solle man besser durchgespielt schreiben? - hat, so kann man nochmal zurückgehen und eine andere Entscheidung für einen Abschnitt treffen. Denn das Prinzip eines solchen Buches sind - Computerspieler dürfte das kennen - vorgegebene Events, die dann ausgelöst werden wenn man seine eigenen Entscheidungen trifft. Es wird also händisch getriggert oder so... Dazu ist die Handlung des Buches in Hunderte von klitzekleinen Abschnitten eingeteilt. (Bei unserem Gewinnbuch sinds sage und schreibe 350!) Nach einer Einleitung geht es dann los: Schon auf Seite 2 steht meistens, wie man sich entscheiden kann. Wer das Prinzip momentan aktuell mitverfolgen möchte und darüberhinaus richtig mitentscheiden möchte kann im interaktiven Fortsetzungsroman des Corona-Magazins sich mal anschauen wie das Ganze funktioniert - und dass es viel Spaß macht, könnt ihr mir glauben.

In "Das schleichende Grauen" schlüpft man die Rolle eines Landeis, das im Berlin der 20ger - ein schönes Setting, ich erinnere mich mit Freuden an "Das zweite Gesicht" von Kai Meyer, das spielt ja auch in der Zeit - sein Glück beim aufstrebenden Film sucht. In 350 Einzelabschnitten erlebt man dann ein faszinierendes Abenteuer an der Seite des Hexers Robert Craven - und nach jedem Absatz entscheidet der Leser durch seine individuellen Talente, sein Würfelglück oder seinen Instinkt selbst, wie die Geschichte weitergeht. Kein Spiel ist wie das andere.

Robert wer? fragen sich da sicherlich einige. Robert Craven. Romanheld einer - wenn nicht sogar DER besten Wolfgang-Hohlbein-Romanserie, die auf den Werken von H. P. Lovecraft beruht. Also auf den Cthulhu-Mythos und dieser ist bekanntlich - echt! - reinste SF! Sollte man gar nicht meinen, weil man eigentlich mit dem Werk von Lovecraft eher Horror verbindet - aber das kosmische Grauen, das Lovecrafts Cthulhu-Mythos umhaucht, ist schon deutlich in seinen Schöpfungen zu erkennen und beschert uns "Götter" wie die hier: Cthulhu, Shub-Niggurath, Nyarlatothep. Lovecrafts sogenannte Großen Alten waren vor Äonen schon mal auf der Erde und beherrschten sie. In einer großen Auseinandersetzung mit den sogenannten Älteren Göttern - noch mächtigeren Wesen aus dem All - wurden die Großen Alten eingekerkert. Von unserer Dimension abgesondert schlafen und träumen sie. Da Fanclubs bekanntermaßen alles tun um ihre Stars mal zu sehen gibts immer wieder Versuche die Großen Alten zurück auf die Erde zu bringen. Was der Hexer wohl recht erfolgreich verhindert hat, sonst sängen wir jetzt alle "Iäääääää".

Christian Humberg und Bernd Perplies sind große Fans der Serie von Wolfgang Hohlbein und auch der Originalgeschichten von Lovecraft. Als man dann ein zweites Soloabenteuerrollenspielbuch im Pegasus-Verlag veröffentlichen wollte - Frank Rehfeld hatte in diesem Jahr die Ehre die Reihe mit "Der Blutstein" zu beginnen - sagten die Autoren alles andere als nein. Wobei, wie Christian Humberg erläutert, man auch Spaß haben kann wenn man das Universum des Hexers nun nicht kennt:

Wir haben uns bemüht ein Abenteuer zu erschaffen, dass Kennern beider Universen gefällt, aber auch Neulesern nicht minder atmosphärisch-schöne Stunden bietet. Wer etwaige Vorkenntnisse mitbringt, wird sicherlich den ein oder anderen Aha-Moment erleben - und wer noch nie von Robert Craven und den GROSSEN ALTEN gehört hat, bekommt durch "Das schleichende Grauen" hoffentlich Lust auf mehr. Eigentlich ist der Cthulhu-Kosmos ja voller Bücher, die den Wahnsinn bringen, doch bisher sind alle unsere Leser noch bei vollem Verstand - von daher können wir unseren Beitrag wohl gefahrlos weiterempfehlen.


Das NGC würde ja auch keine wahnsinnig-machenden Bücher verlosen, echt jetzt nicht. Schließlich wollen wir ja uns ja unsere Fans erhalten und außerdem braucht ihr euren Verstand noch um folgende Frage zu lesen, zu verstehen, sie eventuell mit etwas Hilfe bei Google beantwortet zu bekommen und die Lösung bis zum 17.12. d.J. über das Kontaktformular an uns zu schicken. Nur Antworten per Kontakformular werden akzeptiert, wir werfen die Namen dann alle in einen Beutel und fragen Chtulhu, ob er einen Tentakel zum Ziehen leihen könnte... Vielleicht sind die Hunde des Tyndalos dann auch noch bereit das Exemplar noch vor Weihnachten an euch zu liefern - aber das können wir nicht garantieren, die Biester sind zickig.

Nun zur Frage: In den 20ger Jahren boomte Deutschlands Filmindustrie. Es ist die Zeit des fantastischen Films. „Das Cabinet des Dr. Caligari“, „Der Golem“ und „Nosferatu“ lehren die Zuschauer in den Lichtspielhäusern das Fürchten. Welche Vampireigenschaft oder welches Merkmal erfindet der Regisseur des Films "Nosferatu" Friedrich Murnau, die entscheidend für die Figur des Vampirs werden wird? Er fügt der Vampirfigur etwas hinzu, was es im Roman von Stoker so nicht gibt. Genau diese Eigenschaft, Fähigkeit, Merkmal etc. suchen wir.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Recherchieren, viel Glück zum Gewinnen! Übrigens öffnet Bernd Perplies auf seiner Homepage an jedem Tag ein kleines Türchen mit Informationen über seinen Roman "Tarean" - lesenswert! - und auch über "Das Schleichende Grauen".... Schokolade kann ja jeder, Tentakel dagegen...
0 Funksprüche 09.12.2008, 17:20 Uhr | Kategorie: Allgemein Bücher

“Ad Astra”: 100 SF-Heftromane als kostenlose Ebooks

Wir tun das nicht deshalb, weil wir bescheuert sind oder sogar zu reich, sondern einfach nur deshalb, weil wir ... bescheuert sind und mit aller Gewalt an etwas festhalten, was es früher gab, als alles besser war, golden und so weiter. Von wegen veraltet! Pfui dem, der so denkt! Und man kann nun einmal nur dann die Vorteile erkennen, wenn man sie sich selber anschaut – und dieses wollen wir mit dieser Kostenlos-Maßnahme besonders leicht machen.


So Wilfried A. Hary, dessen Äußerung bezieht sich darauf, dass jetzt die ersten 100 Romane der Reihe "Ad Astra" kostenlos zum Herunterladen im Netz vorhanden sind. Sieht auf den ersten Blick nicht so aus. Doch wenn man den Link "Kostenlose Leseprobe" auf der im Retrodesign des Web1.0 gehaltenen Webseite anklickt bekommt man den ganzen Text des Romans bzw. des Heftes. Autoren wollt ihr noch wissen? Bitteschön, alle 100 Titel mit ihren Autoren. "Boney M. und Co" spielt meines Wissens im Perry-Universum. Arndt Ellmer sollte man kennen und da ist noch ein hoffnungsvoll aufstrebendes Jung-Talent bei Band 19, den Namen sollte man sich unbedingt - aber sowas von unbedingt merken. Da geht noch was!

1 »Das Meer der Finsternis« Alfred Bekker/Wilfried A. Hary/Axel Kruse
2 »Grenzgänger« Stefan T. Pinternagel
3 »Graham's Curse« Stefan T. Pinternagel
4 »EndTot« Stefan T. Pinternagel
5 »Sternenkrieger« - von W. A. Travers
6 »Das Geheimnis der Unsterblichen« W. A. Travers
7 »Tausend Jahre Frist« Arndt Ellmer
8 »Die Entscheidung« Arndt Ellmer
9 »Black Mama« Jörg Feierabend
10 »Traumtänzer GmbH« Jörg Feierabend
11 »Welt im Draht« Jörg Feierabend:
12 »Rocky Hood« Jörg Feierabend
13 »Ameisen« Erno Fischer/Wilfried Hary
14 »Die Tiefe« Bernd Karwath
15 »Sao Neto I« Alfred Bekker
16 »Sao Neto II« Alfred Bekker
17 »Treffpunkt: Zukunft! I« Wilfried Hary
18 »Treffpunkt: Zukunft! II« Wilfried Hary
19 »Ein paradiesischer Diebstahl« Dirk van den Boom
20 »Die Marselfe« K. H. Reeg
21 »Adrian I« Marc Schneider
22 »Adrian II« Marc Schneider
23 »Adrian III« Marc Schneider
24 »Das Geschenk der Marsianer« Neal Chadwick
25 »Yuka Tan« Antje Ippensen
26 »Ghostwriter« Axel Kruse
27 »Invasion des Rauchers« Wilfried Hary/Mario Magazin
28 »Terraforming« Axel Kruse
29 »In den Tiefen des Mars« K. H. Reeg
30 »Der verbotene Planet« Irene Salzmann
31 »CyberJunk I« Stefan T. Pinternagel
32 »CyberJunk II« Stefan T. Pinternagel
33 »Die verborgene Macht« K. H. Reeg
34 »Nexen I« Bodo Kroll
35 »Nexen II« Bodo Kroll
36 »Nexen III« Bodo Kroll
37 »Das UFO bei Wedel« Th. Pensator
38 »Das Geheimnis von Arcole« Axel Kruse
39 »Nette Aussichten« Alfred Bekker
40 »Gestrandet« K. H. Reeg
41 »Die Sicht der Dinge« Rainer Innreiter
42 »Geheimprojekt ERP« Th. Pensator
43 »Das Achat-Schwert« K. H. Reeg
44 »A wie Überfluß« Irene Salzmann/Stephan T. Pinternagel
45 »Blumen aus der Zukunft« Bernd Karwath
46 »Der Anti-Einstein-Antrieb« Th. Pensator
47 »Die fliegende Stadt« Jeannot Bildgen
48 »Sedu-Pio« Harry T. Master
49 »Der Schatz von Sedu-Pio« Harry T. Master
50 »Die Namen der Götter« Alfred Bekker
51 »Genesis Pro« W. A. Castell
52 »STAR FORCE 1 - Fluchtpunkt Mars« Brian Carisi
53 »Einmal Titan und zurück« Th. Pensator
54 »Ich, Kyra, Roboter!« Rüdiger Janson
55 »Himmelslichter« Rüdiger Janson
56 »STAR FORCE 2 - Operation Chaos« Brian Carisi
57 »Revolte im Beteigeuz-System« Jack Raymond
58 »KORSAIR - Villas Alleingang« Jeannot Bildgen
59 »Abandon« Kajottel
60 »STAR FORCE 3 - Signale aus dem Nichts« Brian Carisi/ Silke Ziegler
61 »STAR FORCE 4 - Das Artefakt« Brian Carisi / Silke Ziegler
62 »NEUMICRO« K.H. Reeg / Rainer Innreiter
63 »Das Schiff der Ahnen« Jeannot Bildgen
64 »Die Woodstock-Verschwörung« Th. Pensator
65 »Die telepathische Brille« Alfred Bekker
66 »Eingefroren in die Zukunft« Rüdiger Janson
67 »Besuch aus dem All« Rüdiger Janson
68 »Willkommen im Kryonikland« Rüdiger Janson
69 »In der Hölle von Calcifer« Th. Pensator
70 »Das Smaragd-Schiff« K. H. Reeg
71 »WetGrave« A. Stiegler
72 »10000 Jahre« Michael Lontke
73 »Die verrückten Abenteuer des Kapitän Abdullah« Miguel de Torres
74 »Abdullah, der Universalerbe« Miguel de Torres
75 »Abdullah, der Schrecken des Universums« Miguel de Torres
76 »Der Kampf um Sedu-Pio I« Harry T. Master
77 »Der Kampf um Sedu-Pio II« Harry T. Master
78 »Der Kampf um Sedu-Pio III« Harry T. Master
79 »Meuterei I« K. H. Reeg
80 »Meuterei II« K. H. Reeg
81 »Uriel« Michael Schmidt
82 »Das UFO über Wittenbergen« Th. Pensator
83 »Abdullah im Auftrag der Kosmografen« Miguel de Torres
84 »Hexenkessel Olas-ra I« Jeannot Bildgen
85 »Hexenkessel Olas-ra II« Jeannot Bildgen
86 »R.A.G.E« Frank Neugebauer
87 »Der Erzmagier« K. H. Reeg u. a.
88 »Boney M. und Co.« Th. Pensator u. a.
89 »Das Ende der Menschheit« Adam J. Wilson
90 »Unternehmen Dunkelplanet« W. A. Travers
91 »Das RDP-Projekt« Astrid Pfister / Axel Kruse
92 »Irotas Satori I« Kajottel
93 »Irotas Satori II« Kajottel
94 »Virtual Mortility« W. A. Hary
95 »Tausend Jahre Eden I« Rüdiger Janson
96 »Tausend Jahre Eden II« Rüdiger Janson
97 TERRA FUTURA: »Verschollen im Agena-System I« W. Berner
98 TERRA FUTURA: »Verschollen im Agena-System II« W. Berner
99 »Zukunftsträume« Frank Neugebauer
100 »Die ersten Marsianer« Alfred Bekker
1 Funksprüche 02.12.2008, 23:28 Uhr | Kategorie: Bücher

Primeval, Star-Trek, Graphic-Novels und plötzliche Heyne-Konkurrenz

Eigentlich sollte jeder Star-Trek-Fan mittlerweile mitbekommen haben, dass es neue Star-Trek-Romane in Deutschland gibt. Diese erscheinen bei Cross-Cult - und wie man sieht erweitert der Verlag sein Romanprogramm und bringt für 2009 ein eigenes Booklet fürs Romanangebot und Graphik Novels raus. Mit "Star Trek Vanguard" machte Cross-Cult die ersten Schritte aus dem eigentlichem Comicsortiment hinaus - scheint ja gut zu laufen.

Im Januar erscheint der erste Roman zur Serie "Primeval". Ich mochte diese SF-Zeitreise-Myster-Serie wie man hier im Blog lesen konnte nicht - was euch aber natürlich nicht hindern sollte die Dinger mal anzutesten. Es sind eigenständige neue Abenteuer zur Serie, keine Novelisationen. (An diese Stelle nochmal der Hinweis, dass eine andere hervorragende SF-Serie mit einer blauen Telefonzelle bei den neuen Romanen tolle Abenteuer zu bieten hat... Hüstel.)
Besonders gespannt bin ich ja auf die Graphic-Novel zu "M - eine Stadt sucht einen Mörder". Ich bin ein großer Fan des Films, der zu den Klassikern des deutschen Films gehört und ja, wenn Peter Lorre seinen grandiosen Mörder-Monolog hat habe ich IMMER eine Gänsehaut. Mal schauen wie das wird. Ich meine, John J. Muth hat bei "Sandman" mitgearbeitet...

Holla - David Brin hat was Neues auf dem Markt? Der Autor von "The Postman" - leider, leider, leider grottenschlecht von Costner oder mit ihm oder beides verfilmt großartiger Roman, kann ich euch nur ans Herz legen - erzählt von einem D-Day ganz anderer Art in "The Life Eaters". Die Graphic-Novel gibts ab April. Ich glaube, das kann man bedenkenlos kaufen.
Oh my God - The Lone Ranger? THE Lone Ranger? Der, der in den frühen Radiohörspielen vorkommt? Den gibts ab 2010 im Kino? Und vorab schon mal eine Graphic-Novel dazu? Das kann gut sein, das kann aber auch daneben gehen. Ich bin gespannt...

Nicht vergessen: Die Star-Trek-Titan-Bände werden natürlich im Frühjahr fortgesetzt. Und "Star Trek Vanguard 4" kommt im nächsten Jahr. Wenn also im Mai J. J. Abrams an den Start geht kann Cross-Cult auf ein aktuelles Programm für Fans verweisen. Interessante Ergänzung am Rande: Heyne legt drei ältere Abenteuer in einem Band auf - "Star Trek - Die Anfänge: 3 Romane in einem Band" - genau so heißt das Ganze. Der Pressetext aus dem Prospekt für 2009 liest sich so:

Der Weltraum, unendliche Weiten: Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise … und seiner blutjungen, noch unerfahrenen Crew. Lesen Sie hier, wie alles begann! Erfahren Sie mehr über die ersten Missionen, Abenteuer und Begegnungen von James T. Kirk, Mr. Spock und Dr. »Pille« McCoy. Erleben Sie die Anfänge der größten und lebendigsten Science-Fiction-Saga aller Zeiten! Zum Start des neuen Star-Trek-Films, der die frühen Abenteuer der Enterprise-Crew erzählt – die drei beliebtesten Romane über die Anfänge von Star Trek in einem Band


Hat 1.400 Seiten und erscheint im Mai 2009 bei Heyne. Die Romane: "Enterprise: Die erste Mission" von Vonda N. McIntyre. "Fremde vom Himmel" von Margaret Wander Bonanno und "Die letzte Grenze" von Diane Carey
Ehrlich gestanden sagen die mir alle nichts. Man kann auch nicht Abermillionen von Star-Trek-Romane kennen. Aber laut der Aussage von Thomas Gigold sind das wohl solide Romane. Sicher wird sich Mike Hillenbrand in den Kommentaren dazu auch noch zu Wort melden. Ich vermute mal stark, dass man bei Heyne einfach ein klein wenig mit dem Film mitverdienen will ohne sich nun besonders anstrengen zu müssen. Riesiges Archiv im Rücken, wenig Aufwand, die Kosten hat man da ja dann schnell raus. Da eine ganze Reihe von Star-Trek-Fans die "goldene Heyne-Zeit" - sprich Regale voller Star-Trek-Romane - allenfalls von Antiquaren kennt - nun ja. Ich kommentiere das mal nicht weiter, man mag sich den Rest denken.
2 Funksprüche 02.12.2008, 23:24 Uhr | Kategorie: Bücher Filme Serien

Corona-Magazin mit Humbergs Star-Trek-Eindrücken

Da schwappte ja jüngstens eine wahre Welle von Begeisterung über die zahleichen Star-Trek-Newsletter, Star-Trek-Webseiten - nein, was die BILD vermeldete nehmen wir mal überhaupt nicht ernst, Bully-Herbig-Humor, als ob J. J. Adams DEN kennen und schätzen würde, echt jetzt mal, ihr Pauschalisten. Der Grund: J. J. Adams präsentierte die ersten Szenen aus Star-Trek XI. Oh. Stimmt. Darf man ja nicht mehr schreiben, offiziell heißt der Film ja jetzt nur noch "Star Trek". Tolle Idee, wenn man demnächst dann verwirrt in der DVDthek der Wahl steht und rätselt ob in dem Film jetzt eine komische Sonde namens V'ger vorkommt oder ob es eher um Romulaner - mit Tatoos? Na ich bin gespannt wie die das erklären werden, warum es die dann später nicht mehr gibt - in dem Film geht. Seis drum: Eine Welle der Begeisterung schwappte übers Land. Nur das Corona-Magazin enthielt sich bisher. Aber in der aktuellen Ausgabe hat auch Christian Humberg endlich erklärt, was er von dem Abrams-Spektakel hält. Und zwar das hier:

Für die eiligen Leser das Wichtigste zuerst: Ja.
Das ist die Antwort auf vermutlich die meisten Fragen, die Sie uns in Bezug auf Abrams’ Reboot des wohl bekanntesten SF-Franchise der Welt stellen können. Taugt der Film was? Ja. Hält er sich an in über 40 Jahren etablierte Fakten und Zustände? Ja. Ist es ein Film, der den Namen „Star Trek“ tragen darf – gaaaaanz, gaaaanz wirklich und auch in den Augen der kritischsten Altfans?
Ja. Ganz klar: ja. [...] Bringen wir es hinter uns: Ja, Abrams’ „Star Trek“ schlachtet ein paar heilige Kühe der bisher etablierten Serienhistorie. Wenn Sie sich darüber aufregen, dass Uhura in diesem Film ihr Uniformoberteil auszieht … Wenn Sie unbedingt darauf bestehen, dass Captain Pikes Charakter (und Schicksal) so beschrieben werden muss, wie es in der „Classic“-Serie geschah … Wenn Sie der Meinung sind, dass Action und „Star Trek“ nicht zusammenpassen, nun, dann ist dieser Film nicht für Sie gedacht.


Uhura zieht ihr Oberteil aus? Wenn das kein Argument ist im nächsten Mai ins Kino zu gehen - ähm - abgesehen natürlich davon, dass es das erste Mal seit einigen Jahren ist, dass es einen Star-Trek-Film im Kino geben wird. (Was ihr nur wieder denkt. Vermutlich das Schlechteste. Ts. Habe ich mir gedacht.)

Ansonsten gibts auch nochmal einen weiteren Grund ins Corona-Magazin zu blicken: "Die Memmen des Meeres" werden fortgesetzt und ihr dürft mal wieder entscheiden wohin die Reise gehen soll. (Ich - hab - schon. Jetzt ihr!) Es gibt eine Rezension zum neuen Pratchett-Film. Nein, der lief nicht im Kino - warum eigentlich nicht? - sondern kam die Tage auf DVD raus - "The Colours of Magic". Ich bin auch vertreten, aber das nur am Rande und zudem: Wenn ihr schon immer mal wissen wollt wie das ist, wenn der Name auf dem Cover des Romans steht - dann lest was Claudia Kern zu schreiben hat wenns um den Roman "Sturm" geht. Fantasy mit nur einem einzigen Zwerg! ;-)
Am besten druckt ihr euch das neue Corona-Magazin aus, nehmts mit in die U-Bahn und falls euch die "Memmen des Meeres" gefallen haben, hätte ich noch einen Tipp für euch. Der ist dann wieder wirklich reine SF, versprochen:

Carolina Möbis, die für "Die Memmen des Meeres" verantwortlich ist, hat zwei Battle-Tech-Romane geschrieben. Wenn das kein Grund ist mal in dieses Universum reinzuschnuppen weiß ich auch nicht. Die beiden Romane heißen: "Royal Flush" und "Duo Infernale". Falls ihr für euren SF-lesenden Freund oder die Freundin noch kein Geschenk haben solltet, dann wißt ihr ja, was ihr kaufen könnt. (Vielleicht dann auch gleich die beiden Hexer-Solo-Abenteuer mitordern, man kann ja nie wissen...)
0 Funksprüche 29.11.2008, 22:29 Uhr | Kategorie: Allgemein Bücher Filme Serien

Deadstock für Umsonst

Falls ihr im nächsten Jahr einen Sony-Ebook-Reader erwerben möchtet oder einen anderen Reader der Wahl, der dann PDFs verarbeiten kann - Kindle? - wäre es langsam an der Zeit sich mit PDFs einzudecken. Da kommt die Meldung, dass "Deadstock" von Jeffrey Thomas für lau heruntergeladen kann doch schon zur rechten Zeit:

To get you in the mood for BLUE WAR, a brand new Jeffrey Thomas novel, you can now read the entirety of Deadstock for free! Simply download the novel in PDF and mobipocket reader format. The adventure of Jeremy Stake, a private detective with chameleon-like abilities, begins in Deadstock - a science fiction thriller set in a crime-ridden metropolis called Punktown.


Falls jetzt jemand sich dunkel an den Namen Punktown erinnern kann: Yepp, es gibt die Kurzgeschichten von Jeffrey Thomas seit längerer Zeit bei Festa in Buchform. Zudem kann man sie sich auch bei LAUSCH als Hörbuch auf CD - ähm - anhören. Das gibts leider nicht zum freien Download, aber ich glaube da lohnt sich auch ein Kauf. (Moment - das ist doch die Firma, die die Hellboy-Hörspiele rausbringt, gelle? Ich muss da mal meine Wunschliste aktualisieren...)
0 Funksprüche 21.10.2008, 18:37 Uhr | Kategorie: Bücher

Cross Cult bringt Riker und Deanna nach Deutschland

Nachdem "Star Trek Vanguard" ein veritabler Erfolg geworden ist - zu Recht, mittlerweile habe ich alle drei Romane gelesen und schreibe eventuell später mal was dazu - hat sich "Cross Cult" die Rechte für die in den USA beliebte Serie um Riker und Troi gesichert: "USS Titan" heißt die Reihe. Und richtig, nachdem die "Vanguard"-Romane, von denen man voraussetzen darf dass sie fortgesetzt werden, im Bereich der klassischen Serie spielten springt man jetzt mit der neuen Reihe in die Nachfolgeserie TNG.

Nach fast einem Jahrzehnt voller Kämpfe gegen solche Feinde wie die Borg, die Cardassianer, die Klingonen und das Dominion, befindet sich die Vereinigte Föderation der Planeten am Beginn einer neuen Ära. Die Sternenflotte erneuert ihre Mission der friedlichen Erforschung, Diplomatie und der Erweiterung des Wissens. Unter den Raumschiffen, die dieses Bestreben anführen, ist auch die U.S.S. Titan, unter dem Kommando von Captain William T. Riker und bemannt mit der biologisch verschiedenartigsten und kulturell unterschiedlichsten Besatzung in der Geschichte der Sternenflotte.
Doch ihre Mission beginnt nicht wie vorgesehen.


Ab November diesen Jahres wird alle drei Monate ein Roman erscheinen, angekündigt sind bisher die ersten vier - übersetzt von Stefanie Pannen und Markus Rohde, wobei Frau Pannen den Hauptteil - drei Romane - übernehmen wird. (Wer zum Teufel ist eigentlich Stefanie Pannen? Von wegen alles steht im Internet... ;-)) Der erste Band "Als wir wieder Forscher wurden..." knüpft wohl an die Ereignisse von "Star Trek - Nemesis" an:

Praetor Shinzon, der Schlächter des romulanischen Senats, ist tot. Das Machtvakuum, das durch sein Ableben entstanden ist, hat das Romulanische Sternenimperium, den Erzfeind der Föderation, an den Rand des Bürgerkrieges gebracht. Konkurrierende Parteien wetteifern nun um die Kontrolle über ihre auseinanderbrechende Zivilisation. Sollte das Imperium fallen, könnte das diese gesamte Region der Galaxis aus dem Gleichgewicht bringen. Um die Ordnung wieder herzustellen, wird die langerwartete Forschungsmission der Titan hinausgeschoben und Riker von der Sternenflotte beauftragt, Gespräche über Machtverteilung zwischen den romulanischen Fraktionen zu leiten. Doch gerade als die ersten vorsichtigen Schritte unternommen werden, um ein neues Romulus aufzubauen, organisieren sich Teile des Tal Shiar, des gefürchteten romulanischen Geheimdienstes, hinter den Kulissen neu, um ihr eigenes Machtspiel zu spielen. Ohne Hilfe von außen werden Riker und die Mannschaft der Titan zur letzten Hoffnung, um zu verhindern, dass der Quadrant im Chaos versinkt.


Wenn man einen Blick ins Cross-Cult-Forum wagt so äußert man sich von Verlagsseite was die Verkaufzahlen von "Vanguard" und die neuen Serien - denn neben "Star Trek" hat man auch noch "Primeval-Romane" im Programm - anbelangt vorsichtig optimistisch:

Ich hoffe, ihr versteht, dass wir jetzt nicht gleich mit 3 oder 4 parallel laufenden Serien weitermachen, denn die neuen Star Trek Romane bei Cross Cult sind immer noch ein "zartes Pflänzchen". Aber da die Verkaufszahlen nicht stagnieren, spricht eigentlich nichts gegen einen vorsichtigen Ausbau unserer Romanreihen. Der Verbreitung dienlich sein, wird auch der in Kürze startende Verkauf im Bahnhofsbuchhandel und natürlich das Nahen des neuen Kinofilms. [....] Demnächst gehen von jedem Band 2.000 Exemplare in den Bahnhofsbuchhandel, die Exemplare, die nicht verkauften werden, landen im Schredder (weil sie wohl eh zu verschmuddelt wäre, um sie noch als neuwertig verkaufen zu können). Dann sind vom ersten Band nicht mehr wahnsinnig viele Exemplare übrig ...


Da muss ich doch an dieser Stelle ein Wörtchen einwerfen, lieber Cross-Cult-Verlag: Es gibt Alternativen zum Schredder! Das nennt sich Remittende! Oder Bookcrossing! Oder Schulbibliotheken! Darüber müssen wir dann mal beizeiten DRINGEND reden! (Schock lass nach...)
Jedenfalls macht der Verlag es insgesamt richtig und baut langsam und sorgfältig seine Roman-Reihe aus anstatt jetzt direk in die Vollen zu gehen - noch ein Heyne-Disaster brauchen wir hierzulande nicht. Dann kann man langsam auch mal mit "Torchwood"-Romanen und "Doctor Who" anfangen... (Gut, "Primeval" ist die private Konkurrenz, aber das Land stimmt ja wenigstens schon...)
0 Funksprüche 13.10.2008, 21:33 Uhr | Kategorie: Bücher

“The Ant King” als CC-Download

Benjamin Rosenbaums Story-Anthologie "The Ant King" ist jetzt als CC-Download erhältlich. Während hierzulande immer noch die Meinung vorherrscht, wenn man sowas frei runterladen kann dann verkauft sich das Buch nicht mehr - der Bequemlichkeitsfaktor wird allerdings wie oftmals total unterschätzt - reiht sich die Anthologie in die Reihe derjenigen Werke ein, deren Verlag meint, dass man sehr wohl damit noch Bücher verkaufen kann.

Da die Lizenz auch deritative Werke erlaubt wird es nicht lange dauern bis die Kreativität der Fans einen Haufen von Umsetzungen, Lesungen, Comics oder wasauchimmer hervorbringen wird. (Was man ja leider mit den deutschen Fassungen von Doctorows Büchern nicht darf, aber ich möchte ja nicht nur meckern...) Momentan läuft ein kleiner Wettbewerb, den Benjamin selber ausgeschrieben hat - wer also kreativ sein möchte, der kann die Regeln auf seiner Homepage nachlesen.
0 Funksprüche 03.09.2008, 21:51 Uhr | Kategorie: Bücher
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