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NGC6544.de

Das Science Fiction-Blog

Willkommen in der Galaxie NGC6544. Hier schweben der Kampfstern Galactica, die Aetron, Serenity, Enterprise und andere prominente und weniger prominente Schiffe und Figuren der Science Fiction durch den Raum. Egal ob Buch, TV oder Hörspiel, hier findet jeder sein bevorzugtes Medium. News, Hintergründe und Diskussionen. Mehr ...

Epilog. Vom Fanzine zum Shop

Nach längerer Zeit habe ich mich auf die Webseiten von Epilog.de verirrt - und war etwas verwirrt. Schließlich kannte ich Epilog eigentlich als Herausgeber eines Print-Fanzine zum Bereich Science-Fiction, das später nur als reines Online-Projekt weiterbetrieben wurde. Jetzt allerdings haben die Macher sich komplett neu erfunden, rebrandet würde man das nennen und vertreiben Heftchen a la Reclam. Das kann man machen. Das Design ist bei einigen Heften dabei recht altmodisch - so beim Don Quichotte teil, wobei ich es immer erstaunlich finde wie man ein volumentales Seitenwerk auf wenige Seiten nacherzählt zusammengequetscht bekommt, aber im Bereich der Kinder- und Jugendliteratur ist sowas ja nicht unüblich. Kann man machen, ich sehe da aber nicht das Einzigartige, was die Seite zum Erfolg führen könnte. Wenn ich Edgar Allan Poe lesen möchte, schaue ich persönlich beim Projekt Guttenberg nach den Originalen oder den Penguin-Ausgaben oder halt tatsächlich auch ab und an zu Reclam, wobei ich seine gesammelten Kurzgeschichten auch komplett im Schrank stehen habe. Wenn man sich wirklich zum Ziel gesetzt hat, das Reclam im Bereich der SF zu werden, dann sollte man sich auch ein wenig focussieren. Momentan ist das viel Bauchladen, was ich da sehe. Kann man machen. Obs Erfolg hat, ich weiß es nicht.

Aber eigentlich suchte ich nach Alien Contact. Ein bißchen suchen brachte mir dann die Gewißheit: Das Teil gibt es nicht mehr. Schade. Immerhin sind alle alten Ausgaben noch online.
0 Funksprüche 14.07.2011, 07:35 Uhr | Kategorie: Bücher

Cover, Cover, Cover: War of the Worlds-Buchausgaben

Langeweile? Nicht schlafen können wegen der Hitze? Kein Problem: Einfach durch die Cover von "War of the Worlds"-Ausgaben blättern...
[via Spreeblick]
1 Funksprüche 29.06.2011, 00:30 Uhr | Kategorie: Bücher

Trekminds: Was die Welt von Star Trek lernen kann.

Mit "Trekminds", dem ersten Buch aus dem Verlag "In Farbe und Bunt", haben sich Mike Hillenbrand und Christian Humberg gefragt: Was kann eigentlich die Gesellschaft und die Welt von "verrückten" Fans, ja, von Star Trek der Serie lernen? Geht man den Antworten im Buch nach, sehr viel. Mike Hillenbrand, der Star-Trek-Experte Deutschlands, und Christian Humberg, Autor und Journalist für die Space-View, untersuchen auf unterhaltsam-amüsante Weise welche Prinzipien man aus der Serie fürs eigene Leben anwenden könnte. Dabei greifen beide in ihren Erfahrungsschatz und präsentieren in einem sehr lockerem Tonfall die Ergebnisse. Dabei könnte man "Trekminds" als Nachfolgeband der beiden Sachbücher Hillenbrands zum Thema Star Trek begreifen. Denn vom Aufbau her ist das Buch diesen sehr ähnlich: Als roten Faden durchzieht das Buch die Geschichte von Humbergs über den neuen Star-Trek-Film von Abrams. Von der ersten SMS bis hin zu Eindrücken von der Premiere werden diese Episoden zwischen die Artikel eingestreut. Und wie auch schon bei den anderen Büchern werden zahlreiche bekannte Trekminds zitiert. Zur Auflockerung gibt es übrigens sehr schöne und nette Einblicke aus dem Alienkindergarten - die Cartoons sind echt niedlich.

Wohlgemerkt: Dies ist keiner dieser Ratgeber bücher a la "Alles, was ich für das Leben brauche habe ich von Star Trek gelernt" - ja, dieses Buch existiert tatsächlich - sondern es ist eine amüsante, nie langweilige Einführung in die Welt der Trekminds. Wer nach der Lektüre immer noch meint, SF-Fans hätten einen ander Waffel, dem ist dann halt einfach nicht zu helfen.

Hillenbrand, Mike / Humberg, Christian: Trekminds - was die Welt von Star Trek lernen kann. Mülheim, IfuB, 2011. 133 Seiten, 9,95 €
ISBN 978-3941864-00-9

Direkt beim Verlag oder beim Buchhändler vor Ort bestellbar
0 Funksprüche 27.06.2011, 06:40 Uhr | Kategorie: Bücher

Nominierungen für den DSFP 2011 sind draußen

Das Komitee zur Vergabe des Deutschen Science Fiction Preises freut sich, die Nominierungen für den DSFP 2011 bekanntzugeben. Für den DSFP 2011 sind alle im Original in deutscher Sprache im Jahr 2010 erstmals in gedruckter Form erschienenen Texte des Literaturgenres Science Fiction relevant.
Der Deutsche Science Fiction Preis 2011 wird am Samstag, dem 15.10.2011 auf der BuchmesseCon, der JahresCon des Science Fiction Club Deutschland e. V., in Dreieich-Sprendlingen in der Nähe von Frankfurt am Main vergeben. Der DSFP ist mit 1.000 Euro je Kategorie dotiert.

Das Komitee beglückwünscht die nominierten Autorinnen und Autoren zu ihrem Erfolg und bedankt sich bei den Herausgebern und Lektoren, den Verlagen und ihren Mitarbeitern für die Unterstützung der deutschsprachigen Science Fiction. Besonderer Dank gilt den Autoren und Verlagen, die die Arbeit des Komitees durch Überlassung von Leseexemplaren unterstützt haben.

Die Reihenfolge der Nominierungen folgt dem Autorenalphabet und stellt keine Wertung dar.

Nominierungen in der Kategorie Roman

“Kinder der Ewigkeit” von Andreas Brandhorst, Heyne-Verlag, ISBN-10 3-453-52610-4
“BlackOut” von Andreas Eschbach, Arena-Verlag, ISBN-10 3-401-06062-7
“Krontenianer – Rendezvous am Bogen” von Erasmus Herold, Projekte Verlag Cornelius, ISBN-10 3-86237-217-0
“Schaumschwester” von Thor Kunkel, Matthes & Seitz Berlin, ISBN-10 3-88221-690-5
“Das Haus” und “Mission Nirvana” (als Gesamtwerk) von Wilko Müller jr., Projekte Verlag Cornelius und JFF, ISBN-10 3-86634-695-6 und 3-00-031614-0
“Walpar Tonnraffir und der Zeigefinger Gottes” von Uwe Post, Atlantis Verlag, ISBN-10 3-941258-27-3
“Die Ankunft [Kaiserkrieger Band 1]” von Dirk van den Boom, Atlantis Verlag, ISBN-10 3-941258-28-1

Nominierungen in der Kategorie Kurzgeschichte

“Familienbande” von Galax Acheronian, erschienen in “Inzucht und die denkbare Gesellschaft”, herausgegeben von Michael Haitel, p.machinery, ISBN-10 3-942533-13-8
“Finja-Danielas Totenwache” von Nadine Boos, erschienen in “Die Audienz”, herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen, ISBN-10 3-938065-62-1
“Die letzte Telefonzelle” von Tobias Bachmann, erschienen in “Hinterland”, herausgegeben von Karla Schmidt, Wurdack Verlag, ISBN-10 3-938065-69-9
“Der Folterknecht” von Florian Heller, erschienen in “Nova 17″, herausgegeben von Ronald M. Hahn, Michael K. Iwoleit und Frank Hebben, Schaltungsdienst Lange, ISSN 1864-2829
“Tryptichon” von Markolf Hoffmann, erschienen in “Hinterland”, herausgegeben von Karla Schmidt, Wurdack Verlag, ISBN-10 3-938065-69-9
“Kamele, Kuckucksuhren und Bienen” von Heidrun Jänchen, erschienen in “Die Audienz”, herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen, ISBN-10 3-938065-62-1
“Orte der Erinnerung” von Wolfgang Jeschke, erschienen in “Pandora 4″, herausgegeben von Hannes Riffel, Shayol-Verlag, ISBN-10 3-926126-82-5
“Hinterland” von Pepe Metropolis, erschienen in “Hinterland”, herausgegeben von Karla Schmidt, Wurdack Verlag, ISBN-10 3-938065-69-9
“Ich töte dich nach meinem Tod” von Kai Riedemann, erschienen in “Die Audienz”, herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen, ISBN-10 3-938065-62-1
“Entscheidung schwarz” von Armin Rößler, erschienen in “Weltraumkrieger”, herausgegeben von Dirk van den Boom und Oliver Naujoks, Atlantis Verlag, ISBN-10 3-941258-20-6
“Auslese” von Jakob Schmidt, erschienen in “Die Audienz”, herausgegeben von Armin Rößler und Heidrun Jänchen, ISBN-10 3-938065-62-1
“Erlösungsdeadline” von Karla Schmidt, erschienen in “Hinterland”, herausgegeben von Karla Schmidt, Wurdack Verlag, ISBN-10 3-938065-69-9

Hamburg, den 24. Juni 2011
Für das Komitee zur Vergabe des Deutschen Science Fiction Preises
Martin Stricker
Vorsitzender
0 Funksprüche 24.06.2011, 21:54 Uhr | Kategorie: Bücher

Karl-Herbert Scheer und sein Weltraumheld Perry Rhodan

Folgenden Terminhinweis gebe ich doch sehr gerne weiter:
Bereits zum dritten Mal beteiligt sich die Stadt Friedrichsdorf mit einer Aktion am Hessischen Literaturtag. In den Mittelpunkt rückt dabei diesmal der Science Fiktion-Autor Karl-Herbert Scheer, der lange Zeit in Friedrichsdorf lebte. Zusammen mit Walter Ernsting (alias Clark Darlton) entwarf und gründete er 1961 die erfolgreichste deutsche Science-Fiction-Serie Perry Rhodan, die seitdem wöchentlich erscheint und inzwischen mehr als 2500 Ausgaben erreicht hat. Von Band 1 bis Band 674 war Karl-Herbert Scheer für die Handlungsgestaltung der Serie verantwortlich und erstellte die Exposés, nach denen die Autoren die einzelnen Romane schrieben. Der unverwüstliche Weltraumheld Rhodan – als Erbe des Universums betitelt – hat seinen 1991 verstorbenen Urheber überlebt und erfreut sich heute einer geschätzten Fangemeinde von rund 150 Millionen Lesern. Rainer Maria Erhardt, in Friedrichsdorf lebender Journalist, Sprecher und Moderator, wird aus ausgewählten Perry Rhodan-Heften lesen und die besten Geschichten des Sciene Fiktion-Kurzgeschichten-Wettbewerbs für Jugendliche vorstellen. Den passenden Rahmen für die Lesung schaffen die Werke der 3. und 4. Klassen der Friedrichsdorfer Grundschulen, die bei dem Malwettbewerb "Mein liebster Weltraumheld" entstanden sind.

Sonntag, 29.05.2011, 11.00 Uhr
Ort: Stadtbücherei Friedrichsdorf (Institut Garnier 1)
Veranstalter/in: Stadt Friedrichsdorf

Eintritt: frei

1 Funksprüche 27.04.2011, 13:58 Uhr | Kategorie: Bücher

Pulp Fiction Higlights in Medfield

Es gibt Dinge, um die ich Amerikaner beneide: Nämlich um die wunderbaren Pulp-Cover aus den Jahrzehnten als ein Groschenheft tatsächlich noch einen Groschen kostete. Natürlich haben auch wir Deutschen da eine reiche Auswahl zu bieten, aber irgendwie sind die Bilder aus dern Anfängen der SF-Geschichte - und die fand nun mal nicht in Deutschland statt - mit einem besonderem Flair versehen. Und ab und an machen Amerikaner auch etwas, was wir Deutschen nie in Erwägung ziehen würden - sehen wir mal von gelegentlichen Ausnahmen bei Cons ab: Sie stellen die Bilder aus.

So wie das Robert Lehman Art Center der Brooks School in Medfield. “Pulp Fiction Paintings: Selections from the Robert Lesser Collection.” 37 Bilder werden vom 07.04. bis zum 11.06. ausgestellt. Die Bilder stammen aus den 30-gern, 40-gern und den Anfängen der 50-ger Jahre. Robert Lesser begann seine Sammlung von Ölbildern im Jahr 1972, mittlerweile ist diese auf an die 2000 Stück angewachsen. Da bleibts wohl nicht aus, wenn man auch ein Buch über die Materie schreibt. "Pulp Art: Original Cover Paintings for the Great American Pulp Magazines" erschienen bei Gramercy, 1997.

Besonders beneidenswert: Das Ramenprogramm rund um die Ausstellung. Nicht nur, dass Pulp-Filme gezeigt werden, Schüler können ihre eigenen Pulpgeschichten schreiben und dafür werden dann eigene Cover geschaffen. Die Ergebnisse können später in der Schulbibliothek gelesen werden. Sehr kühl. Die Ausstellung selbst kostet keinen Eintritt und ist für alle offen. Beneidenswerte Amerikaner. Hierzulande schätzen wir zwar das Werk von Johnny Bruck, aber selbst das war ja jahrelang nicht mehr in öffentlichen Ausstellungen zu bewundern - wenn ich mich nicht irre. Wenn ja - Kommentare nutzen, danke.
0 Funksprüche 05.03.2011, 20:47 Uhr | Kategorie: Bücher

Alle Jahre wieder: Der Kurt-Lasswitz-Preis und meine Gewinnertipps

Es ist mal wieder soweit: Der Kurt-Lasswitz-Preis wird verliehen. Nicht bekannt? Ts, ts, ts - das ist doch einer DER Jury-Preise hier in Deutschland für Genre. Okay, ich habe noch nie gesehen, dass ein Verlag damit geworben hätte - anders als beim Deutschen Phantastik Preis oder beim SFCD-Award - aber er ist einer der drei Preise, die fürs Genre wichtig sind und vom Feuilleton gepflegt ignoriert werden. Alle Nominierten kann man bei Phantastik-News nachlesen. Ich beschränke mich mal wieder darauf zu tippen, wer gewinnen könnte und liege bestimmt wieder ellenweit daneben. Aber hey, das ist weitaus spaßiger als Listenreproduktion. ;-)

Bester deutschsprachiger SF-Roman mit Erstausgabe von 2009

Uwe Post würde ich es wünschen, aber nominiert ist mit "König von Deutschland" auch Andreas Eschbach. An dem kam das Feuilleton im letzten Jahr nicht vorbei, es wäre überraschend wenn die Jury hier gegen ihn entscheiden würde.

Beste deutschsprachige SF-Erzählung mit Erstausgabe von 2009

Uuuhhhh - hier müsste ich passen. Ich lese wenn dann nur die Kurzgeschichten in der CT, wenn ich die mal kaufe. Uwe Post ist aber nominiert, hier sollte es wohl klappen.

Bestes ausländisches Werk zur SF mit deutschsprachiger Erstausgabe von 2009

Moment - Grant Naylor? Sollte mir da ein Red-Dwarf-Roman auf deutsch entgangen sein? Echt? Tatsache! Großartig! Ein Roman zu einer Serie, die hier nie gelaufen ist liegt auf deutsch vor. Kudos an Blanvalet fürs Übersetzen. Ich hab aber alle Romane davon im Original. Zurück zum möglichen Preisträger: John Scalzis "Androidenträume" werdens wohl werden.

Beste Übersetzung zur SF ins Deutsche, erstmals erschienen 2009

Ins Blaue getippt: Sophie Kreutzfeldt & Joachim Stern für die Übersetzung von Jasper Fforde, Irgendwo ganz anders

Beste Graphik zur SF (Titelbild, Illustration) einer deutschsprachigen Ausgabe, erstmals erschienen 2009

Ganz eindeutig: Arndt Drechsler. Punkt.

Sonderpreis für langjährige herausragende Leistungen im Bereich der deutschsprachigen SF 2009

Na holla, gleich zwei Kandidaten, denen ich es wünschen würde: Roger Murmann und Guido Latz. Ich denke, die Jury wird für Roger votieren. Mein Herz ist aber bei Guido, schließlich erschienen zwei meiner Romane damals bei ihm. :-) (Ja, das ist Voreingenommenheit. So.)
3 Funksprüche 06.04.2010, 20:32 Uhr | Kategorie: Bücher

“Little Brother”: Deutsches Hörbuch kostenlos runterladen

Wenn das Name Cory Doctorow fällt, dann meistens zusammen mit dem Wort Boing-Boing. Allerdings wissen die Meisten auch, dass Cory ein SF-Autor ist. Zwei seiner Romane sind übrigens in Deutschland erschienen. Die Eingeweihten wissen dann, dass dank einer CC-Lizenz Cory Doctorow seine Fans darin unterstützt kreativ mit seinen Texten umzugehen. So dürfen die Bücher - sofern es nicht kommerziell ist - übersetzt werden, als Grundlage für Kurzfilme dienen oder als Comic veröffentlicht werden.

Mit "Little Brother" widmet sich Cory in Romanform der Überwachungsthematik und erzählt die Geschichte eines Schülers, der mit seinen Freunden sich gegen die Überwachung des Staates wehrt. Nebenbei gibts noch etliche Tipps für den Alltag: Emailverschlüsselung oder Anonymisierung im Internet. Und dank der CC-Lizenz gibts nicht nur eine deutsche Übersetzung des Buches sondern auch ein Hörbuch. Zum kostenlosen Download. Schön.

[via Derangierte Einsichten]
0 Funksprüche 28.02.2010, 22:58 Uhr | Kategorie: Bücher

Die 16 dystopischsten Bücher des Genres

Natürlich sind Hitlisten immer debattierbar - vor allem, wenn es heißt es sei "die definitive Liste von ..." - hier bitte Begriff der Wahl einsetzen. PopCrunch hat jetzt eine Liste der 16 besten dystopischsten Bücher veröffentlicht. Also jedenfalls deren Meinung nach. Überraschenderweise muss ich gestehen, dass da einige Titel dabei sind die ich überhaupt nicht kenne. (Wie, John Christopher hat noch anderes geschrieben als die Tripods?) Warum es ausgerechnet 16 Bücher sind - gute Frage.
0 Funksprüche 28.02.2010, 22:24 Uhr | Kategorie: Bücher

Mission Mars - Maddrax-Spin-Off bei der Romantruhe

Ein kurzer Hinweis: Das Spin-Off-Projekt von Maddrax namens "Mission Mars" gibts jetzt für alle, die die Hefte verpasst haben sollten als Nachdruck bei der Romantruhe im Shop. Die Cover des Ganzen sind allerdings Geschmackssache...
0 Funksprüche 17.12.2009, 21:52 Uhr | Kategorie: Bücher

Scott Sigler: Infiziert

Ganz unbemerkt von mir hat sich doch tatsächlich ein bedeutender deutscher Verlag für die Rechte an Scott Siglers Buch "Infected" - "Infiziert" - geschnappt und seit September ist das Buch auf dem Markt. Der Verlag: Heyne. Da kann man nur gratulieren, denn Scott Siglers Romane - die er allesamt vorher selbst als Podcast in die Welt des Internets veröffentlicht - sind vor allem eins: Nicht langweilig. Gut. Wer schwache Nerven hat sollte diese Romane nicht unbedingt lesen oder sich im Original auf Englisch anhören, denn blutig - ja - das sind die Werke von Sigler allemal. Nicht umsonst heißt eine Podcast-Anthologie von ihm auch "Bloodcast". ;-)

Da Scott für die Buchausgaben immer die Story um Einiges ergänzt sollte man nicht zögern und nach dem Anhören des kompletten Podiobooks rasch das Buch bestellen. Zudem: Alieninvasionen hatten wir in der Literatur schon häufiger, aber auf diese Art und Weise höchst selten. Nein. Echt nicht. Wer die ersten 30 Seiten anlesen möchte, kann das gerne tun, denn es gibt ein Flash-Widget für das Buch.

0 Funksprüche 08.11.2009, 22:35 Uhr | Kategorie: Bücher

HJB hat Angst um seine Serien

Gerade eben bei xtranews von mit gepostet - die dazugehörigen Links gibts dann drüben. :-)


Die Verlage HJB und Unitall haben Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Die Beschwerdeführer fordern, das “Erste Gesetz zur Änderung des Jugendschutzes” vom 24.06.2008 sowie insbesondere die darin enthaltene Vorschrift des § 15 Abs. 2 Nr. 3a. JuSchG mit dem Grundgesetz für unvereinbar und nichtig zu erklären. Durch die Novellierung sollen künftig auch Medien in die Liste jugendgefährdender Medien aufgenommen werden die “… besonders realistische, grausame und reißerische Darstellungen selbstzweckhafter Gewalt beinhalten, die das Geschehen beherrschen.”

Pikant an dieser Geschichte: Der HJB-Verlag organisiert die Pressearbeit und den Vertrieb für den Verlag Unitall. Dieser gibt unter anderem die Reihe “Stahlfront” heraus. Die Zielgruppe dieser Serie seien, so äußerte sich der Verleger auf der Internetseite, nicht “Leute mit rot-grün gefärbten Haaren, Doppel-Namen und im Focus-Fragebogen als größten Wunsch “Daß alles gut wird” und als persönliches Lebensziel “Möglichst viel Gutes tun” und als Vorbild “Nelson Mandela” angebend.” Die Serie wurde größtenteils nach dem Erscheinen mit Empörung im sogenannten SF-Fandom aufgenommen, ich hatte mich damit auch in meinem SF-Blog schon mal HJB beschäftigt – woraufhin mir mit Klage gedroht wurde übrigens. Damit ist man allerdings bei HJB sehr schnell bei der Hand ohne dass es Konsequenzen hat. Die Vermutung, dass man Angst um die eigenen Serien hat falls die Änderung des Gesetzes durchkommt ist nicht von der Hand zu weisen. Schließlich stehen die ersten drei Bände laut dem Bundesanzeiger Nr. 65 vom 30.4.09 schon auf dem Index.
3 Funksprüche 22.08.2009, 11:46 Uhr | Kategorie: Bücher Serien

Zum 250. Heft von Maddrax: Gedenkschrift von Robert Hector

Am 18.08.2009 erscheint der 250. Heftroman von Maddrax und damit ist diese Serie die langlebigste, die jemals im Bereich der SF bei Bastei erschien. Aus diesem Anlaß erscheint zeitgleich eine Gedenkschrift, deren Autor Robert Hector dem Perry-Rhodan-Fan durch seine durchaus kritischen Analysen der Serie sicherlich bekannt sein dürfte. Die Gedenkschrift ist eine Zusammenarbeit zwischen dem SFCD und p.machinery und wird in zwei Varianten geliefert: Einmal in einer SW-Edition und dann in einer Farb-Edition. Bestellen kann man das Ganze dank ISBN beim Buchhändler nebenan oder im Internet. Bei dem Preis von 28,90 bzw. 34,90 empfehle ich allerdings eine Bestellung beim Buchhändler um die Ecke. :-)
(Bildmaterial: p.machinery)
0 Funksprüche 11.08.2009, 11:33 Uhr | Kategorie: Bücher Serien

Neues aus dem TCE: Herr der Meere - Gedächtnisband Peter Terrid - Vergessener Perry-Fanfilm

Was macht eigentlich dieses Bild in einem SF-Blog? Schließlich sind da keine Raumschiffe, keine Aliens, keine nackten Alienschönheiten a la Smiley oder sonst etwas drauf, was mit dem Weltraum zu tun hat.
Bevor ihr liebe Leser weiter rätselt: Das Ganze hat durchaus etwas mit SF zu tun. Schließlich steht da ja groß und breit der Name von Karl Herbert Scheer drauf, ZBV- und Perry-Rhodan-Autor. Und natürlich hat er auch noch anderes als nur SF geschrieben. Eben halt die Serie: "Der Herr der Meere". Der TCE und Kurt Kobler geben jetzt diese Schätzchen - doch, darf man sagen, die Serie hat schon einige Jährchen auf dem Puckel - neu heraus. Dass der TCE sich allmählich zum reinen Scheer-Fanclub entwickelt ist übrigens ein reines Gerücht. :-)

Dann gibts aber auch noch zwei weitere Schätzchen, die jetzt im TCE erschienen sind. Nämlich einmal "Mord an Bord". Der Siegerband des Storywettbewerbs "in memoriam Wolfpeter Ritter alias Peter Terrid" präsentiert fünf kriminalistische SF-Kurzgeschichten. Das Besondere dabei: Die Hauptrolle spielt die vom Autor entwickelte Figur der Kriminalistin LHOREDA MACHECOUL, die - das ist die Ausgangssituation - es immer mit einem Mord an Bord zu tun bekommt. Was die Autoren aus dieser Grundkonstellation erfanden, das sollte man dann selbst nachlesen.

„Wir haben kein Geld und keine Mittel, aber viel Phantasie und Mut“ - könnte auch das Motto des "Thunderbolt-Video-Projektes" sein, war allerdings das Motto einiger Perry-Rhodan-Fans, die jenseits von Thunack sich daranmachten einen Perry-Rhodan-Fanfilm zu entwickeln. Das Schicksal des Nicht-Fertig-Werdens teilen sie dabei mit dem bekannterem Projekt. Die Geschichte dieses Projekts erzählt der beim TCE erschienene Band "Unternehmen Pestilon". Aufgestöbert hat das Ganze Martin Brendel und der Macher Sven Knüppel hat bestimmt einiges Interessantes zu Gehör und zu Stift gegeben.

Wer sich mit Lektüre für den kommenden Herbst eindecken möchte, klicke sich einfach zu Homepage des TCEs. Da gibts dann alle Infos und die Preise und die Bestellmöglichkeiten. :-)
0 Funksprüche 28.07.2009, 20:21 Uhr | Kategorie: Bücher

Penguin-SF-Cover auf einen Blick

Dazu muss ich wohl nichts Großes mehr schreiben: Ein Überblick über SF-Cover aus dem Penguin-Verlag. Von Gestern bis Heute offensichtlich.
0 Funksprüche 18.07.2009, 23:26 Uhr | Kategorie: Bücher
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Autor: Christian Spließ | Herausgeber: medienrauschen Netzwerk | Alle Rechte vorbehalten.

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