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Das Science Fiction-Blog

Willkommen in der Galaxie NGC6544. Hier schweben der Kampfstern Galactica, die Aetron, Serenity, Enterprise und andere prominente und weniger prominente Schiffe und Figuren der Science Fiction durch den Raum. Egal ob Buch, TV oder Hörspiel, hier findet jeder sein bevorzugtes Medium. News, Hintergründe und Diskussionen. Mehr ...

“Little Brother”: Deutsches Hörbuch kostenlos runterladen

Wenn das Name Cory Doctorow fällt, dann meistens zusammen mit dem Wort Boing-Boing. Allerdings wissen die Meisten auch, dass Cory ein SF-Autor ist. Zwei seiner Romane sind übrigens in Deutschland erschienen. Die Eingeweihten wissen dann, dass dank einer CC-Lizenz Cory Doctorow seine Fans darin unterstützt kreativ mit seinen Texten umzugehen. So dürfen die Bücher - sofern es nicht kommerziell ist - übersetzt werden, als Grundlage für Kurzfilme dienen oder als Comic veröffentlicht werden.

Mit "Little Brother" widmet sich Cory in Romanform der Überwachungsthematik und erzählt die Geschichte eines Schülers, der mit seinen Freunden sich gegen die Überwachung des Staates wehrt. Nebenbei gibts noch etliche Tipps für den Alltag: Emailverschlüsselung oder Anonymisierung im Internet. Und dank der CC-Lizenz gibts nicht nur eine deutsche Übersetzung des Buches sondern auch ein Hörbuch. Zum kostenlosen Download. Schön.

[via Derangierte Einsichten]
0 Funksprüche 28.02.2010, 22:58 Uhr | Kategorie: Bücher

Die 16 dystopischsten Bücher des Genres

Natürlich sind Hitlisten immer debattierbar - vor allem, wenn es heißt es sei "die definitive Liste von ..." - hier bitte Begriff der Wahl einsetzen. PopCrunch hat jetzt eine Liste der 16 besten dystopischsten Bücher veröffentlicht. Also jedenfalls deren Meinung nach. Überraschenderweise muss ich gestehen, dass da einige Titel dabei sind die ich überhaupt nicht kenne. (Wie, John Christopher hat noch anderes geschrieben als die Tripods?) Warum es ausgerechnet 16 Bücher sind - gute Frage.
0 Funksprüche 28.02.2010, 22:24 Uhr | Kategorie: Bücher

Mission Mars - Maddrax-Spin-Off bei der Romantruhe

Ein kurzer Hinweis: Das Spin-Off-Projekt von Maddrax namens "Mission Mars" gibts jetzt für alle, die die Hefte verpasst haben sollten als Nachdruck bei der Romantruhe im Shop. Die Cover des Ganzen sind allerdings Geschmackssache...
0 Funksprüche 17.12.2009, 21:52 Uhr | Kategorie: Bücher

Scott Sigler: Infiziert

Ganz unbemerkt von mir hat sich doch tatsächlich ein bedeutender deutscher Verlag für die Rechte an Scott Siglers Buch "Infected" - "Infiziert" - geschnappt und seit September ist das Buch auf dem Markt. Der Verlag: Heyne. Da kann man nur gratulieren, denn Scott Siglers Romane - die er allesamt vorher selbst als Podcast in die Welt des Internets veröffentlicht - sind vor allem eins: Nicht langweilig. Gut. Wer schwache Nerven hat sollte diese Romane nicht unbedingt lesen oder sich im Original auf Englisch anhören, denn blutig - ja - das sind die Werke von Sigler allemal. Nicht umsonst heißt eine Podcast-Anthologie von ihm auch "Bloodcast". ;-)

Da Scott für die Buchausgaben immer die Story um Einiges ergänzt sollte man nicht zögern und nach dem Anhören des kompletten Podiobooks rasch das Buch bestellen. Zudem: Alieninvasionen hatten wir in der Literatur schon häufiger, aber auf diese Art und Weise höchst selten. Nein. Echt nicht. Wer die ersten 30 Seiten anlesen möchte, kann das gerne tun, denn es gibt ein Flash-Widget für das Buch.

0 Funksprüche 08.11.2009, 22:35 Uhr | Kategorie: Bücher

HJB hat Angst um seine Serien

Gerade eben bei xtranews von mit gepostet - die dazugehörigen Links gibts dann drüben. :-)


Die Verlage HJB und Unitall haben Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingelegt. Die Beschwerdeführer fordern, das “Erste Gesetz zur Änderung des Jugendschutzes” vom 24.06.2008 sowie insbesondere die darin enthaltene Vorschrift des § 15 Abs. 2 Nr. 3a. JuSchG mit dem Grundgesetz für unvereinbar und nichtig zu erklären. Durch die Novellierung sollen künftig auch Medien in die Liste jugendgefährdender Medien aufgenommen werden die “… besonders realistische, grausame und reißerische Darstellungen selbstzweckhafter Gewalt beinhalten, die das Geschehen beherrschen.”

Pikant an dieser Geschichte: Der HJB-Verlag organisiert die Pressearbeit und den Vertrieb für den Verlag Unitall. Dieser gibt unter anderem die Reihe “Stahlfront” heraus. Die Zielgruppe dieser Serie seien, so äußerte sich der Verleger auf der Internetseite, nicht “Leute mit rot-grün gefärbten Haaren, Doppel-Namen und im Focus-Fragebogen als größten Wunsch “Daß alles gut wird” und als persönliches Lebensziel “Möglichst viel Gutes tun” und als Vorbild “Nelson Mandela” angebend.” Die Serie wurde größtenteils nach dem Erscheinen mit Empörung im sogenannten SF-Fandom aufgenommen, ich hatte mich damit auch in meinem SF-Blog schon mal HJB beschäftigt – woraufhin mir mit Klage gedroht wurde übrigens. Damit ist man allerdings bei HJB sehr schnell bei der Hand ohne dass es Konsequenzen hat. Die Vermutung, dass man Angst um die eigenen Serien hat falls die Änderung des Gesetzes durchkommt ist nicht von der Hand zu weisen. Schließlich stehen die ersten drei Bände laut dem Bundesanzeiger Nr. 65 vom 30.4.09 schon auf dem Index.
3 Funksprüche 22.08.2009, 11:46 Uhr | Kategorie: Bücher Serien

Zum 250. Heft von Maddrax: Gedenkschrift von Robert Hector

Am 18.08.2009 erscheint der 250. Heftroman von Maddrax und damit ist diese Serie die langlebigste, die jemals im Bereich der SF bei Bastei erschien. Aus diesem Anlaß erscheint zeitgleich eine Gedenkschrift, deren Autor Robert Hector dem Perry-Rhodan-Fan durch seine durchaus kritischen Analysen der Serie sicherlich bekannt sein dürfte. Die Gedenkschrift ist eine Zusammenarbeit zwischen dem SFCD und p.machinery und wird in zwei Varianten geliefert: Einmal in einer SW-Edition und dann in einer Farb-Edition. Bestellen kann man das Ganze dank ISBN beim Buchhändler nebenan oder im Internet. Bei dem Preis von 28,90 bzw. 34,90 empfehle ich allerdings eine Bestellung beim Buchhändler um die Ecke. :-)
(Bildmaterial: p.machinery)
0 Funksprüche 11.08.2009, 11:33 Uhr | Kategorie: Bücher Serien

Neues aus dem TCE: Herr der Meere - Gedächtnisband Peter Terrid - Vergessener Perry-Fanfilm

Was macht eigentlich dieses Bild in einem SF-Blog? Schließlich sind da keine Raumschiffe, keine Aliens, keine nackten Alienschönheiten a la Smiley oder sonst etwas drauf, was mit dem Weltraum zu tun hat.
Bevor ihr liebe Leser weiter rätselt: Das Ganze hat durchaus etwas mit SF zu tun. Schließlich steht da ja groß und breit der Name von Karl Herbert Scheer drauf, ZBV- und Perry-Rhodan-Autor. Und natürlich hat er auch noch anderes als nur SF geschrieben. Eben halt die Serie: "Der Herr der Meere". Der TCE und Kurt Kobler geben jetzt diese Schätzchen - doch, darf man sagen, die Serie hat schon einige Jährchen auf dem Puckel - neu heraus. Dass der TCE sich allmählich zum reinen Scheer-Fanclub entwickelt ist übrigens ein reines Gerücht. :-)

Dann gibts aber auch noch zwei weitere Schätzchen, die jetzt im TCE erschienen sind. Nämlich einmal "Mord an Bord". Der Siegerband des Storywettbewerbs "in memoriam Wolfpeter Ritter alias Peter Terrid" präsentiert fünf kriminalistische SF-Kurzgeschichten. Das Besondere dabei: Die Hauptrolle spielt die vom Autor entwickelte Figur der Kriminalistin LHOREDA MACHECOUL, die - das ist die Ausgangssituation - es immer mit einem Mord an Bord zu tun bekommt. Was die Autoren aus dieser Grundkonstellation erfanden, das sollte man dann selbst nachlesen.

„Wir haben kein Geld und keine Mittel, aber viel Phantasie und Mut“ - könnte auch das Motto des "Thunderbolt-Video-Projektes" sein, war allerdings das Motto einiger Perry-Rhodan-Fans, die jenseits von Thunack sich daranmachten einen Perry-Rhodan-Fanfilm zu entwickeln. Das Schicksal des Nicht-Fertig-Werdens teilen sie dabei mit dem bekannterem Projekt. Die Geschichte dieses Projekts erzählt der beim TCE erschienene Band "Unternehmen Pestilon". Aufgestöbert hat das Ganze Martin Brendel und der Macher Sven Knüppel hat bestimmt einiges Interessantes zu Gehör und zu Stift gegeben.

Wer sich mit Lektüre für den kommenden Herbst eindecken möchte, klicke sich einfach zu Homepage des TCEs. Da gibts dann alle Infos und die Preise und die Bestellmöglichkeiten. :-)
0 Funksprüche 28.07.2009, 20:21 Uhr | Kategorie: Bücher

Penguin-SF-Cover auf einen Blick

Dazu muss ich wohl nichts Großes mehr schreiben: Ein Überblick über SF-Cover aus dem Penguin-Verlag. Von Gestern bis Heute offensichtlich.
0 Funksprüche 18.07.2009, 23:26 Uhr | Kategorie: Bücher

Visionen 2010

Kalender sucht man ja allgemein eher gegen Ende des Jahres für das nächste aus. Meistens bleibt man dabei ja bei den beliebten Katzen-, Landschafts-, Stargate-, Doctor-Who- oder Bollywood-Motiven hängen. Wer jetzt schon fürs nächste Jahr einen Kalender bestellen möchte, der sollte doch zum
Angebot des Artmann-Verlags greifen. Der hat 12 wunderschöne Zeichnungen des sogenannten Retro-Futurismus zusammengestellt. Gemalt allesamt von Klaus Bürgle und für die Zeitschrift "Das Neue Universum" in den 50ger und 60ger Jahren entstanden. Kostenpunkt: 24,95. Wenn das kein perfektes Geschenk für den Cartoonisten ist... ;-)
0 Funksprüche 16.07.2009, 16:02 Uhr | Kategorie: Bücher

Amüsante Selbskritik: Andreas Bulgaropulos

Nein, ich habe den Roman von Andreas Bulgaropulos nicht gelesen. Wer allerdings die Idee hat, Kritik an seinem Debüt auf eine sehr vernügliche Art und Weise - nämlich als Diskussionspanel der Romanfiguren untereinander im SF-Netzwerk-Forum - zu inszenieren hat schon mal Humor und Chuzpe. :-) Vielleicht kaufe ich den Roman ja dann doch mal.
0 Funksprüche 16.07.2009, 15:58 Uhr | Kategorie: Bücher

Dick über Realität

So I ask, in my writing, What is real? Because unceasingly we are bombarded with pseudo-realities manufactured by very sophisticated people using very sophisticated electronic mechanisms. I do not distrust their motives; I distrust their power. They have a lot of it. And it is an astonishing power: that of creating whole universes, universes of the mind. I ought to know. I do the same thing. It is my job to create universes, as the basis of one novel after another. And I have to build them in such a way that they do not fall apart two days later. Or at least that is what my editors hope.


Den gesamten englischen Text mit dem Titel "How to Build a Universe That Doesn’t Fall Apart Two Days Later" findet man bei Downlode.org. Und ein Blick auf die "Etext"-Kategorie an sich ist für alle Cyberpunker generell empfehlenswert.
0 Funksprüche 13.07.2009, 02:18 Uhr | Kategorie: Bücher

The Black Mirror - Deutsche SF in den USA



Natürlich ist das Ganze nicht neu, aber ich dachte ich erwähne mal dass man die Anthologie bei Google Books durchblättern kann - zudem kann man bei Google Books jetzt sowas wie Tags angezeigt bekommen, was für diesen Band recht nette Ergebnisse bringt.
0 Funksprüche 09.07.2009, 07:09 Uhr | Kategorie: Bücher

Shimmer SF-Magazin: Zehnte Ausgabe für lau

For Shimmer magazine's 10th issue, we've got twelve fantastic new stories and an interview with none other than Cory Doctorow. In honor of Cory's work with Creative Commons, we are giving away the pdf of this issue as a free download.
Ich bin mir sicher, der Ein oder Andere wird dann auch mal eine Printausgabe kaufen gehen...
0 Funksprüche 27.03.2009, 11:26 Uhr | Kategorie: Bücher

Unendliche Buchweiten: ST-Bücher 2010

Ausnahmsweise ist hier mal nicht die Rede von Cross-Cult - nein - hier soll einfach nur mal auf ein Posting im Sf-Netzwerk verwiesen, dass für die englischlesenden Star-Trek-Fans interessant sein könnte: Wer wissen will was 2010 an ST-Büchern in den USA auf ihn wartet, kann ja mal dort vorbeischauen. Die Lücken werden wohl noch ergänzt werden denke ich.
0 Funksprüche 14.03.2009, 07:13 Uhr | Kategorie: Bücher

Allan Moores “Watchmen”: Moral, Unmoral und Gott

Es ist 1985, Elektroautos befahren die Straßen, Richard Nixon ist Präsident der Vereinigten Staaten und der Comedian ist tot. - Stellen wir erstmal die Frage zurück, warum im Jahre 1985 Elektroautos unterwegs sind und warum Richard Nixon immer noch Präsident sein kann, wenn es da doch diese Geschichte mit Watergate gab - die wichtigere Frage, die erstmal den Leser des Comics "Watchmen" bewegt ist die Frage, wer den Comedian ermordet hat. Bekannt auch als Edward Blake, der für die Regierung arbeitete und einer der zynischsten und amoralischsten Superhelden ist, die man wohl je auf dem Papier sah - bevor man die Neubelebung des "Punishers" von Garth Ennis zu Gesicht bekommen hat jedenfalls. Der Smiley, der von seinem Morgenmantel auf die Straße gefallen und mit einem Spritzer Blut vor den Füßen von Rohrschach, einem weiteren "Helden" landet ist das Leitmotiv, dass sich durch Moores Betrachtung über das Genre des Superhelden hindurch zieht. Rohrschach, ein Überbleibsel der alten Zeit und einer derjenigen, die bis zuletzt sich selbst treu bleiben besucht, um den Mord an Edward Blake aufzuklären, nun die alten Kameraden. Diese alten Superhelden sind längst im Ruhestand - gezwungen von einem Regierungserlass aus dem Jahr 1977. Nur noch Doctor Manhattan - der als einziger übermenschliche Kräfte verfügt - arbeitet nach dem Tod des Comedian noch offiziell für die Regierung. Adrian Veidt, der seine Karriere als Ozymandias zwei Jahre vor dem sogenannten Keene-Erlaß niederlegte, ist jetzt ein reicher Industrieller, die anderen ehemaligen Superhelden aus den Dreißiger und Vierziger Jahren sind im Ruhestand. So auch Hollis Mason, die erste Nite Owl, und sein Nachfolger, Dan Dreiberg. Durch das Erscheinen von Doctor Manhattan, John Osterman - der amerikanische "Übermensch", entstanden durch eine Überdosis Strahlung - hat sich die Welt verändert: Die USA haben Vietnam gewonnen. Elektroautos säumen die Straßen. Richard Nixon ist immer noch Präsident, da offenbar der Comedian den Watergate-Skandal verhindert hat. Doch diese Welt ist jetzt bedroht: Nachdem der Comedian ermordet wurde, wird Doctor Manhattan ins Exil vertrieben. Daraufhin marschieren die Russen in Afghanistan ein. Mehr und mehr verdichtet sich der Verdacht eines Komplotts, ja, jemand scheint die Welt in einen Dritten Weltkrieg treiben zu wollen - doch wer hat es darauf angelegt? Diese Frage wird die Leser der Graphic Novel bis zum Ende beschäftigen und die bittere Pointe, an deren Ende jede Menge Blut und Leichen stehen werden, läuft im Endeffekt auf die Frage aus, die im ganzen Comic zu sehen ist, die aber nie gänzlich zu Ende gestellt werden wird: "Wer überwacht die Wächter?"

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0 Funksprüche 08.02.2009, 00:24 Uhr | Kategorie: Bücher
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Autor: Christian Spließ | Herausgeber: medienrauschen Netzwerk | Alle Rechte vorbehalten.

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