Wenn ein Fremder einem ein Omlette in der eigenen Küche anbietet - dann ist das schon etwas seltsam. Noch seltsamer ist, wenn der Fremde Marc offenbart, dass er aus einer Parallelwelt kommt, in der es Superhelden gibt. Am Seltsamsten aber ist, dass der Fremde Marc braucht - denn dessen Alter Ego, der "Erzengel", ist vor drei Wochen im Bochumer Bermuda-Dreieck verschwunden und der Erzengel wird dringend gebraucht. Da es Marc nichts mehr in unserer Welt hält - gebrochenes Herz, schnüff - nimmt er die Stelle seines Alter Egos ein. Und gerät direkt in Schwierigkeiten...
Mit
Union der Helden holt das Team um Arne Schulenberg Superhelden in das Ruhrgebiet. Dabei bedient sich das Team einer Form, die recht einzigartig ist. Anstatt auf gezeichnete Bilder zu setzen, wie die meisten Webcomics, ist "Union der Helden" ein Photoroman, dessen Photos ab und an mit einigen Effekten aufgepeppt sind. (Gut, ab und an gibts dann auch mal was Gezeichnetes, aber nur dann, wenns unbedingt sein muss.) Und ja, das funktioniert durchaus, da die Macher eine gehörige Prise Humor in die Handlung einstreuen. Und recht ungewöhnliche Ideen haben - wenngleich die eigentliche Handlung selbst sich an den üblichen Rahmen orientiert - wir kennen das ja, das mit dem jungen Helden, der erst mal seine Fähigkeiten kennenlernen muss um dann gegen das Böse zu kämpfen. Wobei: Da erst drei Episoden online sind, könnte sich das ja auch noch ganz anders entwickeln.
Montags, Mittwochs und Freitags gibts immer neue Episoden - und natürlich gibts ein Episodenarchiv, Charakterbiographien und einige andere Gimmicks, die man sich anschauen sollte.