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Farscape: Comic-Tie-Ins erschienen

Es gibt Neuigkeiten aus den Unerforschten Territorien oder dem Tormented Space - die Rede ist natürlich von "Farscape". Während die Webisoden, die die Serie eigentlich offiziell fortsetzen sollen noch in Planung sind, sind vor einiger Zeit in den USA bei BOOM Comics zur Serie erschienen - die erste Ausgabe der Comics war nach fünf Tagen komplett ausverkauft! Und Teil2 nach einer Woche! Also von wegen, es gäbe kein Interesse mehr an "Farscape". Die Serie ist quicklebendig. Wenn auch halt nicht im TV, aber hey, auch der Doctor hat mal eine Pause eingelegt...

Im März, April wird es die erste Miniserie - vier Hefte - als Sammelband geben. Diese vier Comics spielen nach "Peacekeeper Wars" und führen somit die Handlung der Serie fort. Ebenfalls im März, April erscheint dann die neue Miniserie, von der noch nicht allzuviel bekannt ist. Und dann gibts ein Tie-In, dass zwischen zwei Folgen der dritten Staffel spielt und in dem D'Argo und Jool die Hauptrolle inne haben. Siehe Cover. (Sieht gut aus, oder? Frell yeah!) Ob es die Comis hierzulande übersetzt beim Dealer der Wahl zu kaufen geben wird - das ist fraglich. Dazu fehlt es "Farscape" an einer breiten Fanbasis wie bei "Star Trek" oder "Star Wars". Dennoch - schön, dass es endlich mal Neues aus diesem Universum gibt...



5 Funksprüche 15.02.2009, 00:54 Uhr | Kategorie: Allgemein

Der Guardian und Torchwood S3

Deutsche Zuschauer sollten sich den Artikel aus dem Guardian über die dritte wohl relativ kurze Staffel, bisher sind wohl sechs Folgen gedreht und dabei scheints geblieben zu sein, nicht durchlesen - schließlich wird derbe gespoilert. Ebenso scheint es wohl doch keine Caständerungen zu geben. Viele haben gehofft, dass nach dem Finale der vierten Staffel von Doctor Who zumindest Freema Agyeman bei "Torchwood" anheuern würde. Allerdings ist die zusammen mit Chris Chibnall, dessen Drehbücher ich in der zweiten Staffel durchaus gut fand, zu ITV rübergewechselt. Nämlich zu - man halte sich fest: "Law and Order: UK". Damit dürfte diese Serie wohl die meisten Spinoffs jemals in der Geschichte des Fernsehens haben. Gut, ich meine, Jamie Barber ist auch an Bord - das könnte eventuell ja sogar was werden... (Ich warte ja immer noch gespannt auf "CSI: Castrop-Rauxel"...)
0 Funksprüche 08.02.2009, 22:24 Uhr | Kategorie: Serien

Allan Moores “Watchmen”: Moral, Unmoral und Gott

Es ist 1985, Elektroautos befahren die Straßen, Richard Nixon ist Präsident der Vereinigten Staaten und der Comedian ist tot. - Stellen wir erstmal die Frage zurück, warum im Jahre 1985 Elektroautos unterwegs sind und warum Richard Nixon immer noch Präsident sein kann, wenn es da doch diese Geschichte mit Watergate gab - die wichtigere Frage, die erstmal den Leser des Comics "Watchmen" bewegt ist die Frage, wer den Comedian ermordet hat. Bekannt auch als Edward Blake, der für die Regierung arbeitete und einer der zynischsten und amoralischsten Superhelden ist, die man wohl je auf dem Papier sah - bevor man die Neubelebung des "Punishers" von Garth Ennis zu Gesicht bekommen hat jedenfalls. Der Smiley, der von seinem Morgenmantel auf die Straße gefallen und mit einem Spritzer Blut vor den Füßen von Rohrschach, einem weiteren "Helden" landet ist das Leitmotiv, dass sich durch Moores Betrachtung über das Genre des Superhelden hindurch zieht. Rohrschach, ein Überbleibsel der alten Zeit und einer derjenigen, die bis zuletzt sich selbst treu bleiben besucht, um den Mord an Edward Blake aufzuklären, nun die alten Kameraden. Diese alten Superhelden sind längst im Ruhestand - gezwungen von einem Regierungserlass aus dem Jahr 1977. Nur noch Doctor Manhattan - der als einziger übermenschliche Kräfte verfügt - arbeitet nach dem Tod des Comedian noch offiziell für die Regierung. Adrian Veidt, der seine Karriere als Ozymandias zwei Jahre vor dem sogenannten Keene-Erlaß niederlegte, ist jetzt ein reicher Industrieller, die anderen ehemaligen Superhelden aus den Dreißiger und Vierziger Jahren sind im Ruhestand. So auch Hollis Mason, die erste Nite Owl, und sein Nachfolger, Dan Dreiberg. Durch das Erscheinen von Doctor Manhattan, John Osterman - der amerikanische "Übermensch", entstanden durch eine Überdosis Strahlung - hat sich die Welt verändert: Die USA haben Vietnam gewonnen. Elektroautos säumen die Straßen. Richard Nixon ist immer noch Präsident, da offenbar der Comedian den Watergate-Skandal verhindert hat. Doch diese Welt ist jetzt bedroht: Nachdem der Comedian ermordet wurde, wird Doctor Manhattan ins Exil vertrieben. Daraufhin marschieren die Russen in Afghanistan ein. Mehr und mehr verdichtet sich der Verdacht eines Komplotts, ja, jemand scheint die Welt in einen Dritten Weltkrieg treiben zu wollen - doch wer hat es darauf angelegt? Diese Frage wird die Leser der Graphic Novel bis zum Ende beschäftigen und die bittere Pointe, an deren Ende jede Menge Blut und Leichen stehen werden, läuft im Endeffekt auf die Frage aus, die im ganzen Comic zu sehen ist, die aber nie gänzlich zu Ende gestellt werden wird: "Wer überwacht die Wächter?"

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0 Funksprüche 08.02.2009, 00:24 Uhr | Kategorie: Bücher

Twitter und Conventions

Während Twitter allmählich Mainstream wird scheinen SF-Conventions sich immer noch permanent gegen die Erweiterung der Zielgruppe zu sträuben - vor allem: Gegen die Erweiterung in Hinsicht auf die junge Zielgruppe. Wie? Ich bilde mir das ein? Na dann: Sucht mal bei Twitter nach Accounts für deutsche Conventions im SF-Bereich...

Welche gefunden? Na, dann habt ihr aber mehr Glück gehabt als ich - und dann möchte ich die bitte auch in den Kommentaren sehen ;-) - denn ich habe bei den üblichen Verdächtigen, die es da so gibt - ob groß oder klein spielt jetzt erstmal keine Rolle - keine offiziellen Twitteraccounts gefunden. Das ist nicht weiter tragisch? Na ja, für mich eigentlich nicht, weil ich meine Convention-Planung für dieses Jahr eh schon stehen habe und ich sowieso feststehende Conventions besuche.

Da ich auch keine Convention machen werde in diesem Jahr brauche ich auch nicht darüber nachzudenken wie ich eventuell neues Publikum an Land ziehe. Das kann man natürlich mit einem guten Programm machen. Klar. Wenn ich das weiß, dass es ein gutes Programm gibt, dann gehe ich da eventuell auch hin. Aber richtig: Steht ja eh alles auf der Homepage, gelle? Und die besuche ich ja sowieso regelmäßig oder habe den RSS-Feed abonniert, also was solls? Die Informationen bekomme ich doch auch so an den Mann. Andererseits: Wozu braucht man eigentlich Flyer oder Homepages wenn man sich eh mit einer Glocke auf den Marktplatz stellen kann und "Alles ist ruhig?" ruft...

Genau dieser Vergleich fällt mir immer ein wenn im SF-Fandom über die Tatsache gejammert wird, dass man so wenig junge Leute auf eine Convention bekommt - andererseits aber die Leute natürlich dann NICHT da abholt wie sie sich eventuell aufhalten könnten. Sehen wir der Sache doch mal ins Gesicht: Junge Leute sind bei Twitter. Bei Facebook. Eventuell noch bei XING - obwohl die Mehrzahl sich in den diversen VZs aufhalten dürfte, also SchülerVZ, StudiVZ, MeinVZ... Vielleicht sogar noch bei Myspace, bestimmt aber bei Youtube oder Sevenload oder anderen Social Communities. Dahin könnte man ja mal gehen. Als Convention. Als Veranstalter. Als jemand, der Publikum ansprechen möchte und eventuell mal über den Horizont der sonstigen Zielgruppe hinausdenkt.

Aber was solls, mir kanns egal sein. Ich veranstalte keine Conventions. Ich wollte halt nur mal eben dran erinnern, dass auch 2009 vermutlich wieder "die Rettung des Fandoms" beschworen werden wird - und vermutlich wird mal wieder - sehr - viel - passieren... Genau. Schweinezyklisch halt.

1 Funksprüche 07.02.2009, 04:16 Uhr | Kategorie: Allgemein
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Autor: Christian Spließ | Herausgeber: medienrauschen Netzwerk | Alle Rechte vorbehalten.

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