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Das Science Fiction-Blog

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Futurama auf DVD: Benders Big Score



Das da oben ist der Trailer für die vor einigen Tagen erschienene DVD mit neuem Futurama-Inhalt: "Benders Big Score"! Das heißt: Futurama ist zurück! Zwar wird es wohl eine Weile dauern bis die deutsche Abteilung von Comedy Central die neuen Folgen zeigt - die haben nämlich die Rechte an den neuen Folgen in den USA ergattert, mal schauen wie sie damit umgehen, schlechter als FOX kanns ja wohl kaum werden. Wieso schreibe ich jetzt Folgen und fasele etwas über eine DVD?
Nun, die cleveren Jungs um Matt Groening haben sich folgendes ausgedacht: Sie drehen das Webisoden-Format einfach mal um. Bisher ist es üblich, dass man zuerst Minifolgen fürs Web produziert und die dann zusammengeschnitten als Film oder Serie produziert - hat bei Doctor Who, den Pro7 in den Archiven verschimmeln lässt wunderbar funktioniert, bei Star-Wars eher nicht so. Die Futurama-DVDs nun werden zuerst als Spielfilm-Feature herausgegeben und dann in einzelne Episoden aufgeteilt auf Comedy Central gezeigt. Ob das funktionieren wird ist die Frage, aber immerhin mal ein interessanter Ansatz.



Die Extras, die die DVD von "Benders Big Score" aufweist ist beachtlich und allein deswegen lohnt sich sicherlich der Kauf. Das Futurama sowieso besser im Englischen funktioniert als auf Deutsch - "Alle Macht den Maschinen" versus "All power to the engines" - sollte man sich die DVD besser importieren lassen und FOX damit nochmal gewaltig in den Hintern treten. Nun denn, freuen wir uns auf neue Abenteuer mit Fry, Leela und Bender. (Es soll auch wieder gesungen werden habe ich gehört...)
0 Funksprüche 30.11.2007, 15:01 Uhr | Kategorie: Serien

Wie BBC.co.uk den Doctor promotete

Ein Lesemuss für alle Who-Fans ist der Blogartikel von Martin Belam. Der hat sich nämlich zum 10-jährigem Jubiläum der BBC.co.uk-Webseite angesehen, wie die BBC den Doctor promotete:

"Death Comes To Time" was originally a pilot to carry on the adventures of 7th Doctor Sylvester McCoy on Radio 4. When it wasn't commissioned, it got picked up by another BBC department, who, in July 2001, converted it into a webcast.


Oh, ich erinnere mich noch gut daran wie ich damals vor den PC-Lautsprechern saß und mir die Flash-Bilder anschaute - und die BBC verfluchte, weil die mal wieder mit Cliffhangern arbeitete. Mittlerweile gibts das Ganze ja als MP3-CD mit Extramaterial. Und die wichtigste Frage kann der Blogeintrag wohl auch nicht klären: Ist das Teil kanonisch? Falls ja, dann hätten wir da ein kleines Definitionsproblem mit dem Begriff "Time Lord", denn da ist die Handlung um Ace und die Andeutung, sie könnte ein Time-Lord werden. Nun, don't confuse me with continuity... *g*
0 Funksprüche 30.11.2007, 14:48 Uhr | Kategorie: Serien

Marsmission 2031 - Nasa enthüllt Fakten

Diesmal haben wir mal wieder einige wissenschaftliche Daten und Fakten im Programm - wer momentan aber "Das Volk der Tiefe", die Maddrax-Subserie liest, der wird ja wissen dass die Marsexpedition dort schon eine ganz besondere Rolle spielt und insofern verbinden sich mal wieder Fiktion und Fakten.
Die NASA hat einige Details zur kommenden Marsmission enthüllt - die BBC berichtet darüber:

The "Mars ship" would be assembled in low-Earth orbit using three to four Ares V rockets - the new heavy-lift launch vehicle that Nasa has been developing. Notionally despatched in February 2031, the mission's journey from Earth to Mars would take six to seven months in a spacecraft powered by an advanced cryogenic fuel propulsion system. Estimates of the cost of mounting a manned Mars mission vary enormously, from $20bn to $450bn. The details are highly subject to change, and may not represent the way Nasa eventually chooses to go to the Red Planet. However, the document says this is the agency's current "best strategy" for landing humans on the Martian surface.


Weitere interessante Details wie "Die Astronauten ziehen sich an Bord eigenes Gemüse" und "Das Raumschiff wird ein Closed-Up-Recycling-System beinhalten, Luft und Wasser werden gefiltert" sowie "An Bord werden Pflanzen für das psychische Wohl wachsen" klingen irgendwie dem SF-Leser sehr vertraut, oder? Am Besten lest euch das Ganze in Ruhe bei der BBC durch, da gibts noch etliche interessante Fakten zum Thema. Hmm, wann war die Mars-Mission von Maddrax? 2030? Na ja, das eine Jahr... ;-)
0 Funksprüche 29.11.2007, 00:23 Uhr | Kategorie: Allgemein

X-Plorer - ein Trip durchs Perry-Rhodan-Universum

Am 30.11. erscheint eine neue musikalische Interpretation des Perry-Rhodan-Universums. Es ist nicht die erste und wird mit Sicherheit nicht die letzte sein. Wir erinnern uns mit Grauen an die diversen Versuch von zahlreichen mehr oder weniger begabten Bands Perry-Rhodan-Hymnen zu schreiben. Gelungen alleine bleibt im Gedächtnis Christopher Frankes "Pax Terra" sowie Peter Thomas "Hymne an die Zukunft". Letztere jedenfalls bevor die Beats einsetzen, hüstel. (Die "Mystic Avengers and.."-Reihe hat zwar eindeutig einen Perry-Rhodan-Bezug aber erschafft dann doch mindestenst mit dem "Decterian Blood Empire" ein eigenes Universum.) Ja, meinetwegen bleiben im Gedächtnis auch die Kassierer. Aber die zahlreichen Tribute-Compilation-Alben, die es so gab im Laufe der Zeit sind in der Versenkung verschwunden. Was teilweise wirklich zu begrüßen ist, den musikalischen Schrott wollen wir höchstens mal wieder in Sinzig als gut aufgearbeitetes Panel erleben wenn es mal wieder heißt: "Die Musik zu Perry Rhodan".
Aber zurück zum Projekt "X-Plorer - A Trip Through The Universe Of Perry Rhodan". Dass Joachim Kerzel, die Synchronstimme von Dustin Hoffmann und Jack Nicholson sowie bei diveren anderen Hörbuch- und Hörspielproduktionen vertreten, bei dem Projekt mitmacht ist ja nun nichts Besonderes. Aber Michael Geiss - das ist dann schon ein Name der aufhorchen lässt. Zumindest kennen ihn diejenigen, die Jean-Michel-Jarre-Alben ihr eigen nennen. Auf "Oxygene" hat er z.B. für die Soundeffekte gesorgt und den VCS 83 für Jarre bearbeitet. "Equinoxe" verdankt ihm ebenfalls etliches - für das Album wurden wohl einige neue Instrumente entwickelt, die Geiss baute. Insofern schon recht interessant, wenn ein Musiker seines Formates ein Konzeptalbum zur Serie schafft.
Ja, okay, es gibt zur CD auch noch ein Booklet mit Johnny-Bruck-Illustrationen, aber in erster Linie bin ich gespannt darauf was die Macher dort entwickelt haben. (Dass VPM jetzt aber "Pax Terra" als erstes offizielles Konzeptalbum nicht gelten lassen versetzt mir dennoch einen Stich ins Herz. Ich meine: Christopher Franke! Schön, seine Bab5-Soundtracks klingen nach einiger Zeit alle gleich, aber bei "Pax Terra" hat er wirklich gute Arbeit geleistet und das sollte man immer noch anerkennen. Na ja. Schnee von gestern offenbar für VPM. Schade...)
0 Funksprüche 28.11.2007, 19:09 Uhr | Kategorie: Audio

“Stahlfront”: Braune SF bei HJB?

Der HJB-Verlag dürfte kein unbekannter Kleinverlag in der Szene sein: Schließlich ist er der Heimatverlag von Ren Dhark, die Serie die damals mit Band 98 eingestellt wurde und seitdem in Nachdrucken und neuen Hardcoverromanen ihre Käufer findet. Eine Serie, die wohl durchaus ihre Käufer findet. Ab und an versucht der HJB-Verlag es wohl auch mit neuen Serien - mal erfolgreich, mal weniger erfolgreich. "Terra 5500" von Jo Zybell gibts dort exklusiv z.B. und dann die Serie, die mir immer noch schwer im Magen liegt: "Syndic", diese Möchtegern-ZBV-Remake-Reihe von Conrad Shepherd. (Ich glaube, das ist ein alter Perry-Rhodan-Autor, aber das ist jetzt nicht so von Belang.)
"Stahlfront" nun, dass der HJB-Verlag wohl nur vertreibt, der eigentliche Verlag sitzt wohl in der Schweiz wenn ich das richtig entwirren konnte, ist

die neue SF-Military-Serie des Amerikaners Torn Chaines, der in den USA keinen Verlag für sein Werk fand.


Ich habe nichts gegen Military-SF außer dass ich sie nicht lese. Aber der zweite Satz, der stößt mir schon mal etwas merkwürdig auf. Torn Chaines? Klingt nach Brian Frost oder Jason Dark - sprich, es klingt nach einem Pseudonym. Einem schlecht erfundenem zudem. Mal schauen, was ist denn dieser Chaines eigentlich für einer, da gibts doch eine Biographie auf der Seite....

Torn Chaines, Jahrgang 1939, war lange Jahre Professor für Geschichte und deutsche Literatur an einer der renommierten Universitäten der amerikanischen »Ivy League«. Entmutigt von einem Hochschulbetrieb, der sich mehr und mehr den Diktaten der »political correctness« unterwarf, nahm er vorzeitig seinen Abschied, um in Zukunft nur noch zu schreiben.
Chaines, geschieden und kinderlos, lebt heute in einem Blockhaus im äußersten Nordosten der USA. Es liegt tief versteckt in den schier endlosen Wäldern rings um den Moosehead Lake.
Seine ehemaligen Kollegen und Feinde zeigten sich unversöhnlich und verhinderten eine Veröffentlichung seiner Werke in den USA. Und so mußte Chaines den für einen amerikanischen Autor ungewöhnlichen Weg wählen, sich einen Verleger in Europa zu suchen.


Bwahahahahahahahahahahahahahahaha... Prust... Sorry, aber wer das Ernst nimmt sollte sich vielleicht mal vergegenwärtigen dass die GOR-Romane in den USA immer noch verlegt werden, trotz der SM-Szenen und der Frauenversklavung, dass es in den USA zudem auch manche Bücher gibt, die hierzulande nicht erscheinen würden wegen der rechtsradikalen Tendenz. Ehrlich: Das nehm ich dem Verlag nicht ab. Sorry. Der Bezug auf die "Ivy League" ist übrigens alles andere als glücklich, diese "Verbindung" gibts in den USA tatsächlich, aber:

The Ivy League was specifically associated with the WASP establishment. Phrases such as "Ivy League snobbery" are ubiquitous in nonfiction and fiction writing of the twentieth century. A Louis Auchincloss character dreads "the aridity of snobbery which he knew infected the Ivy League colleges". A business writer, warning in 2001 against discriminatory hiring, presented a cautionary example of an attitude to avoid (the bracketed phrase is his): "We Ivy Leaguers [read: mostly white and Anglo] know that an Ivy League degree is a mark of the kind of person who is likely to succeed in this organization."


So die Wikipedia. Ts, ts, ts... Sehen wir mal davon ab, dass das Verhalten sich als Autor in einem Blockhaus irgendwo in den Weiten der USA zu verstecken nun irgendwie nach Terrorist-Sein riecht... Oder Hinterwäldler.
Aber schauen wir doch mal in die Leseprobe, die lange, die ich natürlich heruntergeladen und gesichert habe, wer weiß wie lange die noch online steht und man hat doch gerne was als Beleg, gelle?
Dann legen wir mal los...
Ah ja, klar, stahlblaue Augen, harter Blick, durchaus gestählter Körper - so, so. Na schön, ein Klischee, das oft im Heftroman vorkommen. Es entschuldigt aber nicht für den Schreibstil, der schon auf den ersten sechs Seiten einen derart langweilt, dass man das Teil am liebsten nicht weiterlesen möchte. Schon die ersten Sätze sind fürcherlich:

Der Krieg war kaum noch zu vermeiden. Würde es angesichts der Konfrontation einer Groß- und einer Supermacht zum weltzerstörenden atomaren Schlagabtausch kommen? Magnus Wittmann hoffte, daß dieser Kelch erneut an der auch ohne Krieg schon mehr als geplagten Menschheit vorübergehen würde.


Gähn...
Hmm, diese Kampfszene zwischen dem Wittmann und den Jugendlichen ist zwar etwas - nun - seltsam, vor allem die Szene danach, aber eventuell noch im Rahmen. Wenngleich ich auch gefühlsmäßig schon etwas seltsam berührt bin.
Ah, musste ja so kommen: Der tolle Pilot, der nicht nur im Bett seinen Mann steht sondern auch im Einsatz. Oh - my - God, sowas kann man doch nicht - doch, man kann es schreiben. Das ist ein Niveau, dass selbst "Maddrax" oder "Lassiter" unterläuft - nichts gegen die Serien natürlich, ich will damit nur ausdrücken, dass die immerhin ein Niveau HABEN - ich habe nie einen Landser-Roman gelesen, aber auf Seite 25 ahne ich, wie sich sowas lesen muss... Brrrr... Na schön, aber bisher noch nichts, was einen aufregen könnte - außer dem enervierenden Anfängerschreibstil des Autoren und ab und an fehlendem Lektorat.

Oh - moment - was ist das denn da:

»Du weißt genau, daß ich Jahrgangsbester meiner Pilotenklasse war. Ich bin nur deswegen nicht zu den Jägern übernommen worden, weil Washington beschlossen hatte, etwas fürs Image zu tun und in jenem Jahr ausschließlich Afroamerikaner für die Jäger aussuchte!« [...]


Höre ich da unterbewußt heraus, dass der Pilot des Flugzeugs was gegen Schwarze hat? Was im nächsten Absatz dann auch mit dem Wort "Rassist" angesprochen wird - was man natürlich sagen muss wenn man sowas schreibt, aber hey, das ist der HELD der der Geschichte - denke ich mir mal. Dann lese ich vermehrt das Wort "Schlitzaugen" für die Chinesen. Höchst bedenklich.
Dann wendet sich die Handlung wieder nach Berlin, nachdem ich seitenweise Military-Porn über mich ergehen lassen musste - deswegen hasse ich Military-SF und jetzt haben wir einen netten Dialog zwischen Magnus und seinem Vorgesetzen Mulisch. Magnus wurde gerade eine Frau mit "Migrationshintergrund" vorgesetzt:

»Sie ist nicht nur eine Frau, sondern auch eine Türkin!«


Ähm, wie bitte? Frauenfeindlich und rassistisch eingestellt? Das geht ganz eindeutig in eine Richtung, die mehr als nur hellbraun zu deuten ist. Eher ein wenig brauner. Und es kommt noch härter:

Sehen wir den Dingen ins Auge: Leute wie ich gelten nicht mehr viel in diesem Land. Und ich will verdammt sein, wenn ich gegen meine Überzeugung zur Ihrem oder gar Demirels Glauben konvertiere, nur um meine Karriere anzuschieben.


Hier wird bewußt gezündelt - nämlich mit all dem Argument, dass die Rechten auch immer bringen: "Die Ausländer nehmen uns aufrechten Deutschen ja die Arbeitsplätze weg." Ob einer von denen sich auch nur entferntesten für einen Müllarbeiterjob hergeben würde? Ist zu bezweifeln...
Miliary-Porn-Handlung mit eingreifenden Deutschen - gähn.
Rückblick nach Berlin und jetzt kommen Sätze die eindeutig beweisen wessen Geistes Kind der Autor ist:

Es blieb ihm nichts anderes übrig, als Aysche Demirel zu ertragen. Von ihr begeistert sein mußte er nicht. Sobald er nur an sie dachte, hatte er ihre riesige Nase vor
Augen. Ein Grinsen stahl sich auf sein Gesicht. Es war kein Wunder, daß Dinge wie Schleier und Burka in dem Kulturkreis erfunden worden waren, dem Demirel entstammte.


Wir erinnern uns wie die Nazis die Juden karikierten? Ja? Erinnern wir uns auch an deren "lange Nasen"? Oder in diesem Fall "riesige Nasen"? Das ist keine Formulierung, die hier mal eben dem Autor durchrutschte, nicht nach den Passagen die hier zitiert worden sind - das ist eindeutig.

Die letzten Modelle dieses Typs waren 1943 gebaut worden, aber das änderte nichts an ihrer Gefährlichkeit. Die Waffe war noch echte deutsche Wertarbeit, ihre Patronen vom Kaliber neun Millimeter konnten einen Mann heute noch ebenso töten wie vor 65 Jahren.


Echte - deutsche - Wertarbeit - ist das also - noch. Ich glaube den Kommentar kann ich mir schenken, die Frage stellt sich offenbar von selbst. Nicht? Na schön: Wenn das noch deutsche Wertarbeit aus den Zeiten des zweiten Weltkriegs und noch früher ist, dann kann ja das, was heute hergestellt wird das nicht mehr sein, oder? So impliziert das der Autor jedenfalls mit dem kleinen Wörtchen "noch".

Wittmann allerdings wurde nachdenklich. Er hatte Baumbach schließlich kennengelernt. Der Mann war kein Spinner und schon gar kein Schriftsteller gewesen.


Oh nein, er hat sich in der Szene davor einfach nur als Nazianhänger geoutet - so ein Mann kann ja kein Spinner sein, nein, beileibe nicht...
Oh dear - die Thule-Geschichte. Mit Deutschen, die in Uniformen stecken, die nicht nur dezent an den zweiten Weltkrieg denken lassen. Oh dear dann auch dazu:

Wir brauchen jeden Nordmann, den wir bekommen können! Sie wurden ausgewählt, McBain, weil Sie die richtigen Gene haben!«


Nordmann? Gene? Mir wird schlecht...
Et voila:

Äußerlich war Magnus kühl und gelassen, doch innerlich fluchte er voller Verzweiflung. Scheiß-Emanzipation! Ein Mann sollte niemals dazu gezwungen werden, eine Frau zu töten.
Frauen hatten in kämpfenden Einheiten nichts verloren!


Jetzt ist mir noch ein wenig schlechter - sehen wir mal von den schlecht geschriebenen Action-Szenen ab. Würg.
Und es kommt natürlich wie es kommen muss, Wittmann als Einzelkämpfer gegen einen hochüberlegenen Gegner. Na raten wir mal dezent wer da gewinnt...

Auch wenn wir nicht mehr in Deutschland leben, sind wir Deutsche durch und durch, und wir reden deutsch. Also vergessen Sie das Yankee-Kauderwelsch.


Ahja.

Geyer sah ihn lange und eindringlich an. Er winkte eine Ordonnanz herbei und ließ eine neue Runde Kaffee bringen, bevor er endlich fortfuhr: »Wir hatten Sie schon lange im Visier, Wittmann. Die Thule-Truppen brauchen Männer wie Sie für den Kampf um die Erde. Daß Ihr Freund Behrens nun auch an Bord hat, halte ich für etwas unglücklich.« Zum erstenmal schaute er Manfred offen und direkt in die Augen. »Leute wie Sie mögen wir in Thule nicht besonders – wenn Sie verstehen, was ich meine!«
»Oh, ich verstehe sehr gut!« Behrens’ Stimme klang leise und trotzdem schrill. »Sie haben etwas gegen Schwule. Sie befürchten, ›jemand wie ich‹ könnte ein bißchen zu viel Schwung in ihren Männergesangsverein bringen!«
»Ja, mit viel bösem Willen könnte man es so ausdrücken.«


Mir ist noch übler als vorhin...

Manfred Behrens machte ein spöttisch-skeptisches Gesicht.
»Sie wollen mir allen Ernstes erzählen, daß mitten unter uns eine Armee außerirdischer Zombies wandelt, und keiner hätte was bemerkt?«
»Die AIn-Lakaien sind keine Untoten. Gefallen Sie sich eigentlich sehr darin, Ihre deutsche Muttersprache so zu verunstalten, Behrens? Oder sind Sie Amerikaner und haben nur 'nen deutschen Namen angenommen? Reden Sie deutsch, Mann!«
»Warum sollte ich? Nur weil Sie die moderne Sprache der Gegenwart uncool finden?«
»Ich finde Ihr Kauderwelsch keineswegs unkalt, nichtkalt oder warm, wie immer auch man es übersetzen mag. Ich finde einfach nur dämlich!«


Wie kann man - man kann. Hallo Gesellschaft zur Rettung der Deutschen Sprache? Ich glaube, DEN würdet ihr mit Freudne aufnehmen, ihr Klapprechner-Erfinder, gelle?

OH - MY - GOD - jetzt reichts. Ich bin auf Seite 125 der langen Leseprobe und weigere mich auch nur einen Satz von diesem Gefasel weiterzulesen:

Der Generalmajor lächelte, sein Blick war fast milde. »Und wenn es so wäre, Herr Behrens? Aber ich kann Sie beruhigen.
In früheren Zeiten hätte man sicher von Ariern gesprochen, aber wissenschaftlich betrachtet handelt es sich eben um Menschen indogermanischer Herkunft. Diese spezielle Erbinformation, die uns – Sie auch, Behrens, obwohl man es kaum glauben möchte – vor einer Versklavung durch die AIn schützt, findet man vor allem bei den blonden Völkern Nordwesteuropas. Skandinavier, Engländer, Iren, Holländer, Deutsche, Nordfranzosen und Norditaliener – sie alle haben dieses schützende Gen. Aber eben nicht nur sie. Es gibt durchaus auch schwarzhaarige Indogermanen. Mein Kampfsporttrainer Ali Azimi beispielsweise ist Perser.«


Das Perfide an diesen Passagen ist ja: Sie bewegen sich noch im Rahmen unserer Gesetze. Da ist nichts, was die Behörden als wirklich ernstzunehmenden Rassismus einstufen würden vor allem, weil der Autor auch noch geschickt den Eindruck erweckt, in Wirklichkeit sei das ja alles gar nicht so und gegen Rassismus ist der deutsche Protagonist ja auch und überhaupt sei das ja alles nicht so schlimm. Doch. Es ist schlimm. Hier wird bewußt - ja, bewußt, denn die Textbeispiele belegen es eindeutig - mit Formulierungen und Themen gearbeitet, die recht nahe an dem stehen, was man Rechts kennt: Höherstufung der "Indogermanen", die immun sind gegen die Beeinflussung von Außerirdischen Intelligenzen, Haß auf die Emanzipation und deren Auswirkungen, "lange Nasen", die durch Burkas verdeckt werden müssen damit der Held sich nicht ekelt und ein Ressentiment gegen Schwule, dass mich einfach nur kopfschüttelnd dastehen lässt. Das alles findet man bei den Rechten genau so oder noch schlimmer wieder - und deswegen ist das, was der HJB-Verlag da vertreibt - nicht verlegt, dafür scheint der Stoff dann doch noch zu heiß zu sein - in meinen Augen und wie ich anhand der Textstellen auch nachweisen konnte eine Schande. Eine Schande für die SF-Literatur an sich, eine Schande für den Verlag der solches druckt und eine Beleidigung für das Genre der Military-SF. Und es ist eine Schande für die gute, elegant geschriebene SF-Literatur obendrein. Wenn ich einen Vorschlag für die Papiergestaltung machen darf: Tiefbraun finde ich sehr passend...
34 Funksprüche 19.11.2007, 18:54 Uhr | Kategorie: Allgemein

GAAK: Online-Comic für den SF-Fan

Der Online-Comic GAAK, der bisher nur einmal in der Woche erschien - nun, fast regelmäßig einmal in der Woche, wird jetzt dreimal wöchentlich erscheinen: Montags, Mittwochs und Freitags. Jetzt fragt ihr euch sicher: "GAAK? Was ist DAS denn? Nie gehört."
Da kann ich natürlich Abhilfe schaffen: "GAAK" ist im klassischen EC-Comic-Stil gezeichnet, schwarzweiß, und ist eine Mischung aus Steven Spielbergs "The Goonies" mit den klassischen Aliens und Monstern der 50-ger Jahre - wie sie in "The Invaders of Mars" z.B. vorkommen. "GAAK" erzählt die Geschichte der 6th Grader Zack, Jemmy, Plato und Chubs. Sie bilden eine Elite-Strike-Force mit Super Soakers, ja, genau, diese überdimensionalen Wasserpistolen und einem kompletten Arsenal von Milchprodukten. Ihr Ziel: Natürlich die Invasion der Erde zu verhindern. Deren Anführer ist der titelgebende Gaak, der neben dem Ziel der Weltherrschaft noch ein wichtigeres hat: Nämlich den kompletten Original-Cast von "Star Trek" zu treffen...
Klingt verrückt, seltsam, abstrus und überhaupt nicht nach ernsthafter SF? Soll es auch gar nicht sein. Dafür macht das Teil aber einen Riesenspaß und nimmt so einige Standard-SF-Szenarien aufs Korn. Sollte man mal reinschnuppern, zumal das Teil wirklich exzellent gezeichnet ist.
0 Funksprüche 19.11.2007, 18:54 Uhr | Kategorie: Allgemein

Das Video zum Sonntag - Galacticast: Rudy Strikes Back

Ja, ich weiß, mittlerweile hat man die Nase gestrichen voll von "Autorenstreik" hier, "Serie wird nicht weiterproduziert" da und "Realityshows brauchen keine Drehbücher" andernorts. Der Galacticast allerdings gewinnt dem Thema eine neue Facette ab. Außerdem gibts einen Dalek-Gastauftritt. Oh - "honk if you love writers"!



Die Weihnachtsmärkte erblühen momentan allerorten - die Nächte brechen eher herein - warme Getränke - kuscheln - und wie immer in jedem Jahr wird dieser Song bestimmt in den Charts sein:



Habt ihr jetzt einen anderen erwartet? Ts... Aber damit wir auch mal einen Klassiker haben - hier Allison Crowe mit "In the bleak Midwinter", einem traditionellem englischem Weihnachtslied:



(Und da ich in dieser Woche erkältet bin wie sonstwas lasse ich euch jetzt erstmal wieder alleine und schlüpfe zurück ins Bett... Schnief. Hüstel. Keuch. Brrr.)
0 Funksprüche 18.11.2007, 13:01 Uhr | Kategorie: Allgemein

IESB enthüllt mögliche “Star-Trek XI"-Storyline!

If I had to poll some Star Trek fans and ask them which episode of TOS (that’s The Original Series for those of you that don’t know, and by the way, if you didn’t know that you shouldn’t be reading this article, did you know Britney lost her kids? OMG) is their favorite I can guarantee you that one episode will stand out above the rest.


Ich musste auch ein wenige überleben, aber dann kam ich drauf was die meinten...
Natürlich darf man das Ganze nicht überbewerten - es sind bisher nur Gerüchte, nichts Offizielles. Also keine Panik wenn ihr NICHT auf den Link zum Artikel bei IESB klickt und wenn ihr NICHTS über Zukunft, Gegenwart und Vergangenheit erfahren wollt. Die Story klingt jedoch gar nicht mal so unplausibel - wobei man natürlich bei dem Thema nicht weiter drüber nachdenken sollte, diese Paradoxien sollte man einfach hinnehmen die möglicherweise dadurch entstehen. Immerhin würde es erklären warum Shatner nicht dabei ist im Gegensatz zu Nimoy. Aber das ist ja alles im Fluss, es sind noch knapp 13 Monate und von daher kann sich das alles ändern. Genaueres dann dazu bei IESB. Der Artikel hat eine dreifache Spoilerwarnung! Ihr habt also immer die Chance NICHT weiterzulesen! (Ich Spoiler-Slut ich konnte es natürlich nicht lassen...)
0 Funksprüche 12.11.2007, 22:26 Uhr | Kategorie: Allgemein

Das Video zum Sonntag - Cat-Content! Mean Kitty!

Darf ich vorstellen: Sparta! Eine Katze! Eine nicht ganz so nette Katze! Der Besitzer erklärt euch dann auch noch selbst warum und wieso. (Ich finde den immer noch sowas von knuuufffffiiigggg... Quietsch!)



Die Geschichte hinter dem Song erzählt Cory dann auch:



Und hinter den Kulissen in Hollywood bereitet man sich auf den neuen Star-Trek-Film vor - oder jedenfalls will uns das der Galacticast Glauben machen. Obwohl - also - hmmm, gegen die Mädels aus dem Starfleet-Academy-Vorspann... Hüstel... (Lechz)

0 Funksprüche 11.11.2007, 05:17 Uhr | Kategorie: Allgemein

Die Orion zum Selberbasteln

Mal wieder so ein langer, öder, leer Sonntag - die Videos im NGC hat man fertiggeguckt, gebrowst hat man auch aber irgendwie - hmm - man müsste doch mal wieder was Basteln. Mit dem Projekt von Marco Scheloske hat man bestimmt die nächsten Sonntage bis Weihnachten zu tun, wenn nicht noch länger. Denn hier offenbart sich der Meister des Papiermodellbaus, der Bändiger des Skalpells, der Ausschneider vor dem Herrn: Die Orion als Papiermodellbausatz dürfte eure Hände und euren Geist einige Zeit beschäftigen - wenn ihr damit fertig seid könnt ihr auch den Ikarus-Bastelbogen zusammenkleben. (Den kriegt ihr allerdings nur wenn ihr aktiv auf Cons unterwegs seid oder jemanden kennt, der jemanden kennt, der - ihr wißt schon...) Und danach sollten die Modelle zu Doctor Who ja eine Kleinigkeit sein. Wie sagt der Herr Cartonist doch immer so schön: "I want one of those?" Könnt ihr haben, DIY soll ja wieder im Schwange sein hört man...
0 Funksprüche 10.11.2007, 23:37 Uhr | Kategorie: Serien

3D-Hörspiele im Berliner Zeiss-Planetarium

Noch bis Ende November können die Berliner - und diejenigen, die dann in der Stadt sind - im Zeiss-Planetarium Hörspiele erleben. Nun ist das nicht so der Brüller, denn ähnliche Veranstaltungen gibts zu Hauf. Aber Hörspiele, die mit dem Kunstkopf-Verfahren produziert wurden und damit dem Hörer tatsächlich eine Art 3-D-Klangerlebnis bieten, die gibts nicht alle Tage zu erleben. Das ist eine Technik, bei der die Mikrophone dort sitzen wo man im Allgemeinen auch hört - am Ohr nämlich. Spielt man solcherart produzierten Aufnahmen dann wieder direkt am Ohr ab - ein Kopfhörer reicht vollends dazu - dann erlebt man Stimmen und Klängen so wie man sie normalerweise im Alltag hört: Oben, unten, hinten, vorne, links und rechts sind deutlich unterscheidbar. Heutzutage kann man sowas mit der Dolby- oder der Sourround-Sound-Technik herstellen.
Was das mit SF zu tun hat? Nun, das Hörspiel "Demolition" nach dem Roman von Alfred Bester - den sollte man übrigens mal gelesen haben, einer der Altmeister der SF der heutzutage allmählich vergessen wird, was schade wäre - ist die erste Produktion der Geschichte, in der dieses Kunstkopf-Verfahren angewendet wurde. Leider ist der Sendetermin für das Hörspiel schon vorbei. Allerdings wer sich beeilt kann noch das Stück "Dream War – Der Krieg der Träume" - „3D-Hörspiel“ von Friedrich Bestenreiner mitbekommen. Das wurde immerhin mit dem Kurt-Lasswitz-Preis 1994 ausgezeichnet. Sollte dann wohl auch SF sein, oder? ;-)
Hier die Termine bis Ende November. Und wer Informationen zum Verfahren selbst braucht oder mal nachschlagen möchte welche sonstigen Hörspiele mit dem Lasswitz-Preis ausgezeichnet wurden wälze die JOKAN-Liste durch.

CRIME FICTION
Der Meister des jüngsten Tages
„3D-Hörspiel“
Leo Perutz
BR/ORF 1988
mit Pause
Ende ca. 22.20 Uhr

Samstag, 10. November, 20.00 Uhr
FANTASY
Centropolis „3D-Hörspiel“
Walter Adler
WDR/SFB/BR 1974
Pause
Dream War –
Der Krieg der Träume
„3D-Hörspiel“
Friedrich Bestenreiner
WDR 1993
Ende ca. 22.20 Uhr

Freitag, 16. November, 20.00 Uhr
DIE ANDERE SEITE
Tod eines Physikers
„3D-Hörspiel“
Christian Mika & Peter Scholz
BR/HR 1974
Pause
Unter Wasser „3D-Hörspiel“
Günter Eich
SWF 1978
Ende ca. 22.30 Uhr

Samstag, 17. November, 20.00 Uhr
CRIME TIME
Mord am Lietzensee
„3D-Hörspiel“
Richard Hey
RIAS Berlin/SWF 1976
mit Pause
Ende ca. 22.30 Uhr

Freitag, 23. November, 20.00 Uhr
MORD A LA CARTE
Fisch zu viert
„3D-Hörspiel“
Wolfgang Kohlhaase &
Rita Zimmer
Rundfunk der DDR 1981
mit Pause
Ende ca. 22.00 Uhr
1 Funksprüche 08.11.2007, 01:20 Uhr | Kategorie: Audio

PCGo mit “Krieg der Welten"-Dokumentation vom Discovery Channel

Tja, in Größer hatten die Leute von der PCGo ihr Cover nun wirklich nicht da - deswegen kann man auch nur ganz klein unten erkennen, dass der aktuellen DVD-Ausgabe der Zeitschrift die Dokumentation des Discovery-Channels über "Krieg der Welten" beiliegt. (Natürlich ist auch "Dancer in the Dark" ein toller Film, aber vermutlich haben die den nur komplett auf Deutsch da...)

Diese DVD „Krieg der Welten“ verbindet Computeranimation, ursprüngliches Filmmaterial und Szenen aus dem Drehbuch, um Wells' dunkle Welt wieder aufleben zu lassen. Wells' Biographen sprechen in der Dokumentation über den Roman und Wells selbst: seine gestörtes Verhältnis zur Familie, seine Träume und seinen Kampf mit der Depression.


Ich an eurer Stelle würde zugreifen - die Einzel-DVD kostet normalerweise um die 14,- Euro. Auf das magere Bonusmaterial in Form einer Bildergallerie kann man wohl liebend gern verzichten und bei der regulären DVD ist auch kein Original-Ton vorhanden. Für so billig - 7,99 Euro - bekommt ihr das gute Stück so schnell wohl nicht wieder. ;-)
0 Funksprüche 05.11.2007, 15:02 Uhr | Kategorie: Allgemein

Das Video zum Sonntag - Meet the Sontarans!

Damit ihr mal etwas aus der alten Who-Serie kennelernt: Das sind die Sontarans...

Ein kurzer Ausschnitt aus "The Sontaran Experiment" in einer der zahlreichen weit entfernten Zukünften der Erde. Tom Baker als der Doctor, in dieser Folge übrigens ohne TARDIS, weil die auf einer Raumstation steht und er per Transmat-Beam auf die Erde gekommen ist. (Es gibt natürlich mehr als eine mögliche Zukunft in der alten Serie, denn "Don't confuse me with continuity"! Sprich, man hat da einfach nicht so drauf geachtet.)



Recht hybsch - ein Fantrailer zu "The Time Warrior" mit neuem Logo und neuer Musik. :-)



Da müsst ihr jetzt selber draufklicken, sorry, der BBC-Channel bei Youtube mag das Einbinden nicht so. Dafür aber gibts knapp 17 Minuten aus der "Time Warrior"-Folge. Zum bessern Verständnis: Der Sontaran Linx ist im Mittelalter Englands notgelandet. Seine Ziele bestehen natürlich darin so schnell wie möglich zurück zu seiner Flotte zu kommen. (Die Sontarans sind sowas wie - hmm - die Klingonen bei Star Trek. *duck*) Dazu kidnappt er Wissenschaftler aus der Gegenwart - was UNIT und dem Doctor natürlich auffällt. Diesmal lässt sich die TARDIS sogar so zielgenau lenken, dass der Doctor in der richtigen Zeit ankommt. Und sich dann mit Linx auseinandersetzt...

Na schön, na schön - ein Video bekommt ihr dann doch noch. Best of the Sontarans. Bitteschöööönnnn...


0 Funksprüche 04.11.2007, 22:02 Uhr | Kategorie: Allgemein

Doctor Who: Erster Blick auf die neuen Sontarans

Unverhofft brechen sie über den Fan herein: Spoiler. Sehr fiese Angelegenheit sowas. Vor allem dann wenn sie von den offiziellen Stellen kommen. So hat die BBC mal wieder richtig gut hingelangt. Und ich spoilere hiermit auch mal - wobei die Nachricht, dass die Sontarans in der neuen Staffel auftauchen werden nun auch keine Überraschung sein dürfte. Schließlich wurden sie bei den "Sarah Jane Adventures" in der Folge "Eye of the Gorgon" erwähnt. Schön, sie hätten auch wie öfters gemunkelt die - flüsterkeuch - Marsianer - an Bord nehmen können, aber heutzutage ist das mit dem Mars so eine Sache. (Ich schreibe nur: Venus in den frühen Perry-Romanen, ja, ja...)
Jedenfalls: Die BBC hat bestätigt, dass die Sontarans auftauchen werden. Links der erste Sontaran der Serie überhaupt aus "The Time Warrior" - nettes Zusammentreffen am Rande: In dieser Folge ist das erste Mal Sarah Jane Smith als Companion an Bord der TARDIS. 1973 übrigens. Das ist dann Doctor Nummer Drei, richtig, John Pertwee, der mal wieder den Action-Doctor spielen darf in der Folge.
Interessant ist jetzt, dass die Sontarans wohl zur Mitte der Staffel wiederkommen werden, wenn Martha wieder an Bord kommt. Das wird sehr spannend, denn zwei Frauen an Bord der TARDIS, die sich um den Doctor - ähm - bemühen - oder auch nicht, wir wissen noch nicht was Martha in der Zwischenzeit bei "Torchwood" erlebt und wie genau sie zurück an Bord der TARDIS findet.
Vom Aussehen selbst her haben sich die Sontarans nicht grundlegend geändert - nur der Anzug ist ein bißchen moderner als bei den alten Varianten. Die Hautfarbe hat auch schon in der alten Serie des öfteren mal nach heller oder dunkler tendiert. Ich bin gespannt. Alles zu den Sontarans selbst natürlich in der englischen Wikipedia - in der deutschen wäre sowas ja schnell als "unrelevant" verpönt... ;-)
0 Funksprüche 04.11.2007, 21:40 Uhr | Kategorie: Allgemein

“The Stowaway” zum Vorhören bei Myspace!

Momentan ist es verdächtig ruhig was SF-Themen anbelangt - die Meldung, dass die Sliders auf DVD rauskommen werden in Deutschland ebenso wie die Misfits of Science werde ich nochmal separat publizieren wenn die Recherchen abgeschlossen sind. ;-)
Aber dafür gabs eine schicke Meldung vom Doctor: Demnächst erscheint ja die zweite Soundtrack-DVD zur britischen Erfolgsserie, die Pro7 nicht zu schätzen weiß. Genauer: Am 5.11. Ist also nicht mehr lange hin. Diesmal konzentriert man sich auf die dritte Staffel. Einige Tonproben gibts auf der Homepage des Labels zu hören. Leider nur recht kurz aber immerhin schon mal zum Anteasern recht nett.
Wer aber schon mal den Song, der im Christmas-Special "Voyage of the Damned" zu hören sein wird - ich bin gespannt ob in voller Länge oder als Hintergrundmusik oder wie der eingebettet sein wird - in voller Länge haben möchte: "The Stowaway" hat die Plattenfirma schon zum Vorhören auf ihre Myspace-Seite gestellt. Ich glaube nicht, dass der Text irgendwas über die Folge an sich verrät, aber ihr müßt da ja nicht klicken. Der Song ist sehr irisch angehaucht, wer "Fairy Tale of New York" von den Pogues kennt, so die Richtung. Macht jedenfalls Spaß und ist gegenüber unseren traditionellen Weihnachtsliedern ja wirklich erfrischend. ;-)
Wobei die ganzen Rose-Fans bestimmt wegen einer Strophe wieder heftige Spekulationen spinnen werden. Laut Gerüchten soll ja in Staffel Vier - aber was geben wir schon auf Gerüchte, gelle? Machen wir einfach die Lausprecher laut und singen:

He said, “Borrow or steal,
I’ll find a way
To be with my lover upon Christmas Day
And I’ll run and I’ll roam
I’ll cover the ground
This Christmas I’ll see you
I’ll be around.”
0 Funksprüche 03.11.2007, 04:37 Uhr | Kategorie: Serien
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