medienrauschen

NGC6544.de

Das Science Fiction-Blog

Willkommen in der Galaxie NGC6544. Hier schweben der Kampfstern Galactica, die Aetron, Serenity, Enterprise und andere prominente und weniger prominente Schiffe und Figuren der Science Fiction durch den Raum. Egal ob Buch, TV oder Hörspiel, hier findet jeder sein bevorzugtes Medium. News, Hintergründe und Diskussionen. Mehr ...

Das Video zum Sonntag - Nightmare before Christmas: This is Halloween

Es ist mal wieder Zeit für mein jährliches Double-Feature - das Double-Feature erst seitdem "The Corpse Bride" erschien, aber das ergänzt "Nightmare before Christmas" ja wirklich recht gut. ;-)
Na dann, "This is Halloween"... Und nicht vergessen: "I'm only an elected official. I can't make decisions on my own!"



Dann lasst uns noch den Sandy Claws kidnappen...



Zum Schluss werden wir ein wenig nachdenklich - das Piano-Duett von Victor und der Corpse Bride...

0 Funksprüche 28.10.2007, 19:49 Uhr | Kategorie: Allgemein

Das Hörspiel von Mongopolis als Download

Alles beginnt damit, dass den Eltern ihre Kinder nicht mehr gefallen. Also werden sie umgetauscht, im Wartezimmer bei Gott. Allerdings nimmt die Geschäfte dann Dr. Teufel in die Hand – und schon entsteht mit Hilfe eines ehrgeizigen Bürgermeisters Mongopolis, Stadt und Planet der perfekten Menschen. Genug zu tun für Gott und Teufel, Adam und Eva, für einen XXL- Kommissar und einen galaktischen Reporter, wenn sich das turbulente Geschehen um die angeblich Perfekten immer mehr zuspitzt ...


Im Rahmen der ARD-Hörspieltage, die vom 07.11. bis zum 11.11. stattfinden findet man schon jetzt die Nominierten für den ARD Hörspielaward im Netz. 11 Newcomer und 10 alte Hasen gehen in die Preisverleihung. Und teilweise kann man sich die Hörspiele komplett herunterladen. Wie "Das Hörspiel von Mongopolis". Die Grundlage für dieses Hörspiel bildete eine Inszenierung aus dem Jahr 2003 des Theaters "Ramba Zamba". Ein Sciencefictionkrimicomic. Klingt schon mal gut, oder? Das Besondere: Die Darsteller sind Menschen mit so genannter geistiger Behinderung, die in "Das Hörspiel von Mongopolis" fragen, ob eine perfekte Welt denn wirklich so erstrebenswert ist - und ob eine perfekte Welt überhaupt möglich ist.
Das Hörspiel gibts in voller Länge zum Download. Es lohnt sich auch ein Blick auf die anderen Angebote - "Die Legende vom Heiligen Trinker" ist beispielsweise ebenso dabei wie die Hörspielfassung des Buches "Tannöd". Ja, genau - das Buch, das wochenlang auf der Bestsellerliste stand. Ist zwar keine SF, aber der Krimi wird nicht zu Unrecht hoch gelobt und das ist wirklich eine ungekürzte MP3-Datei... Also los! Sonst verdirbt das noch!
1 Funksprüche 27.10.2007, 01:37 Uhr | Kategorie: Audio

Combots endgültig im Papierkorb gelandet

All jene, die eventuell Perry-Rhodan-Avatare von Combots benutzt haben sollten schnell ein paar Photos machen oder einen kleinen Screenshot - dann kann man später so schön einen schwarzen Rand drum machen. Denn wie Heise meldete ist ComBots endgültig Geschichte:

Am heutigen Freitag gab Gründer und Vorstand Michael Greve nun das endgültige Aus für Combots bekannt. Die unbefriedigende Marktakzeptanz und die mangelnde Selbstverbreitung stellten keine ausreichende Perspektive dar, um den Dienst weiter zu betreiben, heißt es aus Karlsruhe. Der Dienst wird eingestellt.


Und jetzt schnell das Lovetheme for Mondra Diamond aufgelegt und ein wenig geschluchzt - so schön wird man wohl nie mehr wieder online kommunzieren können... *schnief*
0 Funksprüche 26.10.2007, 18:46 Uhr | Kategorie: Allgemein

Doctorows “Craphound” auf deutsch

Hunderttausende von Leuten haben das Buch heruntergeladen – gute Neuigkeiten – und Tausende von Leuten haben das Buch gekauft – ebenfalls gute Neuigkeiten. Es stellte sich heraus, dass, jedenfalls wenn man es bis jetzt sagen kann, die Verbreitung von kostenlosen elektronischen Versionen eines Buches ein großartiger Weg ist mehr Papierexemplare zu verkaufen, während es gleichzeitig das Buch in die Hände von Lesern bringt, die ansonsten nie mit meinem Werk in Berührung gekommen wären.


Das hier fällt unter die Kategorie "schamlose Eigenpromotion" - aber wenn halt kein anderer das macht muss ich ja mal wieder ran. Ich habe mir die Freiheit genommen die erste von Cory Doctorow kommerziell veröffentlichte Geschichte "Craphound" ins Deutsche zu übertragen. Sicherlich ist das keine Übersetzung die irgendwelche Preise abräumen wird aber darum gings auch nicht. Sondern am Spaß an der Sache. Außerdem: Ich glaube nicht, dass wir Corys Anthologien jemals hierzulande auf deutsch erleben werden, einzelne Storys vielleicht aber ansonsten... Wer also nach "Backup" Lust auf weiteren Stoff von Cory hat kann sich in meinem persönlichem Blog bedienen. Unnötig zu erwähnen, dass die Story selbst unter einer CC-Lizenz stand und dass die Übersetzung ebenfalls unter einer steht. Solange ihr damit nicht Kommerzielles anstellt könnt ihr damit tun und lassen was ihr wollt. :-)
Ich wünsche euch viel Spaß mit Craphound, Flohmärkten, LEGO und Cowboy-Trödelmarkfunden.
0 Funksprüche 26.10.2007, 13:53 Uhr | Kategorie: Bücher

Weblog-Schluckauf

Zur Zeit wird die Blogsoftware aktualisiert. Deswegen gabs wohl den kleinen Schluckauf beim letzten Artikel, der in mehrfacher Ausfertigung erschienen ist. Momentan muss der halt so stehenbleiben. Nicht irritieren lassen, ich lösche die Doubletten beizeiten.
0 Funksprüche 25.10.2007, 01:52 Uhr | Kategorie: Allgemein

Podyssey - der SF- und F-Podcast

So, so, so - es gibt Dinge, die erfährt man erst spät. So zum Beispiel dass es seit dem 27.05. des Jahres einen SF- und F-Podcast gibt der alle vierzehn Tage erscheint. Podyssey nennt er sich und könnte der deutsche Escape-Pod-Podcast werden... Darf es denn wahr sein? Autoren stellen ihre Werke unter eine CC-Lizenz? Hach, schnief... Wir sind natürlich keine Erbsenzähler und lassen die Tatsache, dass das Coronaradio einen Monat eher begann mal dahingestellt sein. *flöt* Wir teilen uns auch einen Autoren sehe ich gerade, aber Uwe Post kann ja sowieso nicht oft genug gehört werden. ;-)
Wir freuen uns natürlich über den Kollegen, der da alle vierzehn Tage eine Story unter einer CC-Lizenz als Hörbuch veröffentlicht. (Sollte man nur nochmal deutlicher in die Bedingungen schreiben was das für eine ist, nicht alle klicken den Link des CC-Symbols an. Nur so als Tipp. ) Bisher sind vertreten natürlich der erwähnte Uwe Post - hey, den Kerl kann man wirklich nicht oft genug hören, wirklich - Mirko Gutjahr, Jennifer Schreiner, Mur Lafferty - auf deutsch? Tatsächlich? Hmm, selbst übersetzt, alle Achtung. (Ja, man sollte Mur Lafferty kennen. Doch.) Ich vermute mal das Original stand unter eine großzügigen CC-Lizenz. Markus Jendrossek ergänzt die bisherigen fünf Folgen, richtig los gehts mit Folge 2. Es gibt einen RSS-Feed, natürlich. Was es nicht gibt: Einen Flashplayer auf der Seite zum Online-Anhören. Ich bin mir sicher für Serendipity gibts da auch Plugins - heutzutage sollte das zum Standard gehören. (Unabhängig von der Länge des Podcasts selbst übrigens, weil man ja nicht immer beim Hören am eigenen PC sitzt - sondern vielleicht mal im Internetcafe oder bei Bekannten... :-))
Wobei - ich finde das Ziel per Paypal 1500 Euro in diesem Jahr zu bekommen recht - nun- hmmm - gewagt. Sicherlich, wenn man den Macher direkt unterstützen will, der auch immer Amazon-Links für die Bücher der jeweiligen Autoren eingebunden hat, sicherlich eine nette Geschichte. Aber von 35 zu 1500 ist ein sehr, sehr, sehr weiter Weg. Nun ja, mal schauen ob alle zwei Wochen ein neuer Podcast erscheint, eine Bereicherung des Angebotes ist immer sehr nett und wir lieben Netzwerke...
8 Funksprüche 24.10.2007, 01:31 Uhr | Kategorie: Audio

Glamour, Fans und Autoren - Der Bucon 2007

Woran erkennt man dass das Jahr dem Ende zugeht? Sind es die fallenden Blätter von den Bäumen? Ist es die Tatsache, dass allmählich mal wieder die Heizung angestellt werden muss? Merkt man es daran dass mal als arbeitender Mensch im Dunklen geht und im Dunklen heimkommt?
Auch. Dass das Jahr aber dem Ende zugeht merkt man daran wenn man an einem Samstag Früh in einem ICE Richtung Frankfurt sitzt, in der Stofftasche Gummibärchen und Cola gebunkert hat und sich fragt wie Dirk van den Boom aus Ulan Bator eigentlich die Preisverleihung des DPP leiten will. Dirk van den Boom ist fester Bestandteil des BuCon-Programms, schließlich moderiert er die Preisverleihung. In diesem Jahr allerdings war er verhindert und es war eine angenehme Überraschung als sich Mike Hillenbrand als Vertretung entpuppte.
Der BuCon hat in diesem Jahr mal wieder die Lokalität gewechselt und kam im Bürgerhaus Dreieich-Sprendlingen unter. Da ich kurzerhand während meiner Fahrt feststellte, dass vom Frankfurter Flughafen der Bus direktemang dorthinfährt beschloss ich kurzerhand spontan zu sein. Nun weiß ich nicht ob jemand schon mal am Frankfurter Flughafen war. Der ist groß. Sehr groß. Gigantisch groß. Nicht so groß wie das Universum, aber viel fehlt da nun nicht. Ergebnis: Man stöhnt, flucht und verzweifelt während man durch die Hallen geht, die Rolltreppen rauf- und runterfährt und sich fragt warum der nächste McDonalds nicht auf der selben Ebene sein kann wie man selbst. Ich weiß: Morgens um 9:00 Uhr an Hamburger und Pommes zu denken ist seltsam. Allerdings nicht viel seltsamer als das, was ich dann an der Bushaltestelle – die natürlich NICHT in der Richtung lag in der ich zuerst ging, nein, diese Beschilderung ist aber auch etwas unübersichtlich am Flughafen – mitbekam. Das Flugpersonal mit den Uniformen der Lufthansa gönnte sich erstmal in aller Ruhe einen Döner. Das war mir dann doch etwas zu viel, ich brauchte erstmal Koffein. Nachdem ich dann freudestrahlen schon auf den Bus meiner Wahl zuging und dort wartete, öffnete der Busfahrer irritiert schauend die Tür. „Nee, ich fahre nicht von hier ab. Sondern von da drüben. Ich hab jetzt Pause.“ Kann man das denn ahnen als Auswärtiger? Nein, kann man nicht. Also rasch den richtigen Haltepunkt angesteuert, der Bus kam dann auch wenig später mit dem selben Fahrer und dann saß ich erstmal.
Ich finde es immer wieder überraschend wieviel Wald es in Frankfurt und Umgebung gibt. Assoziert man ja nicht so unbedingt mit der Großstadt. Der Bus fuhr übrigens an Dreieich-Buchschlag vorbei, dort fand der Con in früheren Jahren statt und den Impuls aufzustehen unterdrücke ich dann gerade noch so eben. Immerhin, nachdem wir glücklich die Schranke überwunden hatten – und einen dämlichen Autofahrer der meinte sein Wagen und der Bus würden problemlos durch die Unterführung passen, was natürlich nicht der Fall war – gelangte man dann nach Dreieich-Sprendlingen. Dort hatte man offenbar an die Bürger gedacht. Laut den Hinweisschildern lagen Bücherei, Hallenbad und Bürgerhaus fast nebeneinander. Nun, okay, die Bücherei konnte ich nicht entdecken aber das mit dem Hallenbad stimmt schon. Sparkasse und Bioladen waren auf der anderen Straßenseite zu entdecken als ich dann schließlich ausstieg an diesem sonnigen Morgen. Und wen sahen meine müden Augen als Erstes? Mike Hillenbrand. Der suche einen Parkplatz. Ich half ihm ein wenig dabei. Wir landeten dann beim Parkplatz des Hallenbades – ich schrieb ja schon, das lag fast nebenan. Während Mike dann irgendwelche Gerätschaften auspackte bezahlte ich meinen Eintritt und fragte mich warum ich in aller Welt eigentlich so früh da war. Der erste Programmpunkt lag noch eine Stunde weit entfernt. Na ja, Zeit sich zu orientieren. Und Orientierungsvermögen brauchten Mike und ich noch später als wird im großen Saal hinter den Theatervorhang schlüpften um den Projektor zu finden und zu testen. Finstere Zeiten waren das, bevor wir den Lichtschalter fanden und dann etliches für die Preisverleihung vorbereiten konnten. Denn Mike hatte die Organisation des DPP übernommen und rödelte dann noch etwas herum. Stative wurden aufgebaut, Kameras draufgepackt, Kabel gesucht und Verlängerungskabel bestaunt – dass es sooo lange gibt wußte ich auch noch nicht. Mir kam übrigens noch eine ganz wichtige Rolle zu – später am Abend. Hatte ich erwähnt dass wir ein kleines Projekt namens Corona-Radio haben? Dass ich auch schon auf Aufzeichnungen vorbereitet war? Ja? Schön... Was ich genau gemacht habe bei der Preisverleihung? Später...
Vorerst stöpselte ich MD-Recorder und Mikrophon zusammen und begrüßte dann etliche Gesichter, die schon da waren. So unter anderem Falko Löffler. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich keinen Schimmer mehr habe wann und wo wir uns kennenlernten, aber das Gefühl kennt wohl jeder Con-Besucher mal. Praktischerweise hatte Falko dann gleich seinen Programmpunkt und so marschierte ich hinter ihm her.
„Cademar – Günstling der Magie“ heißt seine Fantasytrilogie an der er momentan arbeitet, aus dem ersten Band, der demnächst erscheint, las er das erste Kapitel. Wobei er gestand, dass das Leben eines Autors recht chaotisch werden kann. Schließlich ist seine andere Fantasytrilogie, die mit „Drachenwächter“ begann und im März des Jahres veröffentlicht wurde, noch nicht fertig während er an der neuen arbeitet und zudem schreibt er noch an einem Thriller. Die Ausgangssituation, so gestand er nach der Lesung des ersten Kapitels, hätte er aus der Serie „Die Dreibeinigen Herrscher“ entliehen: Sein Hauptcharakter flieht, lernt einen Gefährten kennen und vernimmt von ihm, dass in den Bergen eine Zuflucht vor den Magiern bestehen soll. Das heißt natürlich nicht, dass es hier eine Nacherzählung der Dreibeiner geben wird, Falko wollte halt schon immer mal diese Ausgangssituation verwenden. In „Cademar“ sind die Magier übrigens tatsächlich mal diejenigen, die an der Macht sind – dass sie immer nur Könige oder Kaiser beraten würden während sie die eigentliche Macht hätten wäre ja auch etwas, was in der Fantasy Standard wäre. Aber was wäre das Genre ohne kleine Überraschungen? „Cademar“ wird dabei die Lebensgeschichte des Protagonisten in drei Bänden erzählen – im Prinzip eine große Geschichte, aber halt in drei großen Lebensabschnitten. Natürlich mit der obligatorischen Karte, „Drachenwächter“-Leser hätten gefragt warum der Roman denn keine hätte. Offenbar geht’s doch nicht ohne, meinte Falko und schmunzelte dabei. Wobei „Cademar“ ebenso wie „Drachenwächter“ auch als Hörbuch erscheinen wird. Bei „Drachenwächter“ hatte Falko den Roman selbst dafür bearbeitet, was ich persönlich immer als Vorteil empfinde wenn der Autor persönlich darüber wacht. Denn der weiß am Besten was rausgenommen werden kann und was nicht – in diesem Fall meinte Falko wäre eine Nebenhandlung komplett gestrichen worden. Ob David Nathan auch „Cademar“ lesen wird steht noch nicht fest.
Nach diesem Auftakt im kleinen und feinen Rahmen – immerhin waren an die 10 Leute in seiner Lesung – streunte ich dann wieder in die große Halle und besah mir die Stände. Etliche Bekannte waren zudem eingetroffen – darunter auch Maddrax-Fans, obwohl Bastei nicht dabei war – und erstaunlicherweise war auch viel Jungvolk anwesend. Also Jugendliche. Jünger als 30. Einige von ihnen sah ich auch noch am Ende des Cons im Raum sitzen – offenbar hat Markus Heitz, der anwesend war, doch die Macht jüngere Fans in den Raum zu bekommen. Oder lag es an Christoph Hardebusch? Vielleicht lag es auch an den Vampirschlampen, zwei Autorinnen bekam ich von denen vors Mikrophon. Wenn ich auch nicht die Lesung der Autorinnen-Iniative, die erotischen Horror und Grusel im Programm haben, mitverfolgte habe ich mir sagen lassen, dass Fesseln, Wachs und andere Dinge eine Rolle spielten...
Mittlerweile war auch Guido Latz aufgetaucht – ich hatte mir schon Sorgen gemacht, Guido ist wirklich der Pünktlichsten Einer und was wäre der BuCon ohne die schönen Dinge aus dem Atlantis-Verlage – wie die Rettungskreuzer-Ikarus-Bierdeckel in Farbe, die Papier-Bastelbögen – von denen einer in der Contasche lag, falls irgendwo im Internet Bilder auftauchen die ein ganzes, fertiges Exemplar zeigen bitte sofort Bescheid geben, ich glaube nicht dass die jemand zusammenbastelt, die Ikarus. Dazu gabs Kugelschreiber, Feuerzeuge und ich bin sicher das Marketing-Genie Dirk van den Boom wird mit Sicherheit noch zum Colonia-Con im nächsten Jahr mit neuen aufregenden Ideen aufwarten können. Buttons! Servietten! Dufttücher!
Das also, dachte ich, das ist also H.D. Klein – der Autor von „Googol“ hatte mit Mike ein Panel, dass ich dann besuchte. Merke: Wenn man frühzeitig da ist kann man das Mikro an optimaler Stelle platzieren... Wer bei dem Panel eine Lesung erwartete wurde nur ein wenig enttäuscht. Stattdessen wurde es ein sehr lockeres Gespräch mit Einbindung des Publikums. So erfuhr man, dass Klein eigentlich Photograph war – seine Ufo-Photos waren im großen Saal ja zu sehen und wurden durchaus bestaunt. Manche hielten sie sogar für echt wie der Autor erzählte. Eine Illusion, die er dann doch aufklären musste. Mike und H.D ergänzten sich ganz gut: Kleins trockene Art und Weise und Mikes einnehmendes Wesen machten das Panel zu einem der amüsantesten des Tages. H.D. Klein erzählte wie er zum Schreiben gekommen ist, wie er damals in die Heyne-Reihe kam als Jeschke dort noch tätig war – damit den Boom der deutschen Autoren bei Heyne auslöste, der bis heute ja anhält - und dass er momentan an einem neuen Roman schreiben würde. Er spielt im 24. Jahrhundert und die Handlung in einem Satz: Milliardär macht sich auf der Suche nach der zweiten Erde. Das ganze beruht auf einer Formel, deren Namen ich mittlerweile vergessen habe, die aber berechnet wieviele Planeten es mit Leben im Universum gibt. Später am Stand sprach H.D. Klein noch davon, wie schwierig es eigentlich sei Romane zu schreiben, die so weit in der Zukunft spielen würden – wie würde man im 24. Jahrhundert Essen zu sich nehmen? Ging man noch Essen oder bekam man das alles aus der Tube oder in Pillenform? Wie würde man sich fortbewegen? An Sorgfalt wird es der neue Roman von H.D. Klein – den er wohl im nächsten Jahr veröffentlichen wird – wohl kaum fehlen lassen.
Auf dem Panel bekannte er, dass er die Star-Trek-Serie nie gesehen hätte, die Filme aber kennen würde – mit Mike saß natürlich ein Kenner der Serie am Tisch und dann passierte etwas, was so nicht geplant war. Arglos meinte H.D. Klein, dass Mike ja für sein Sachbuch zur Serie einen Preis bekommen würde – was bis dahin absolute Geheimsache war. So wußten einige wenige Auserwählte also schon vor der Preisverleihung Bescheid – das ist halt das Leben. Mike erzählte natürlich über „Dies sind die Abenteuer“ und wie das Buch entstand. Und erinnerte dann noch daran, dass es neue Star-Trek-Romane im nächsten Jahr in Deutschland geben würde – was man zwar schon vorher wußte, aber man kann ja nicht oft genug daran erinnern. Es wäre ein Projekt, meinte Mike, dass er auch kostenlos übernommen hätte, weil sein Herz an der Serie hängt und die „Star Trek Vanguard“-Trilogie auch wirklich gut sei. Hoffen wir, dass Cross-Cult, der Verlag der die Bücher herausgibt, damit einen Erfolg haben wird. Bisher macht der Verlag ausgezeichnete, gute Comics wie „Hellboy“ oder „Sin City“.
Mit sehr merkwürdigen Geräuschen ging das Panel dann zu Ende – virales Marketing meinte Mike trocken als die nächsten Autoren für den nächsten Programmpunkt in Ketten – ja – richtig gelesen – in KETTEN in den Saal geführt wurden. Markus K. Korb stellte nach Mike sein Buch „Das Arkham Sanatorium“ vor, dass er zusammen mit Thomas Bachmann schrieb. Nun, der Wahnsinn hat jedenfalls Methode... ;-)
TS-Dreamland, so erfuhr ich dann nach dem Panel als ich wieder im großen Saal mit dem Mikro unterwegs war, nutzte den BuCon für eine Premiere der besonderen Art: Während der normale Handel erst im November das erste Tony-Ballard-Hörspiel geliefert bekam konnte der Conbesucher dieses schon käuflich erwerben und mitnehmen. A. F. Morland alias Fritz Tenkrat hat mit der Serie Tony Ballard Geschichte geschrieben – heutzutage wird die Serie im Hardcover beim Zaubermond-Verlag fortgesetzt. Und die ersten Romane wurden jetzt von TS-Dreamland, die „back to the roots“ gehen wollen und Hörspiele im Stil von „Studio Braun“ oder der H.G.-Francis-Serie bei EUROPA produzieren, als Hörspiele verfasst. Daneben gibt’s natürlich noch andere Projekte: Hugh Walkers Frankenstein-Romane zum Beispiel, zu der noch ein abschließender fünfter Teil kommen wird. Nein, muss man nicht kennen. Aber ich habe sie gern gelesen und bin froh, dass sie endlich mal abgeschlossen werden.
Und dann – ja – dann kam ein überrascht wirkender Mensch auf mich zu. Zugegeben – ich habe ihm zugewunken, wir hatten uns auch nie zuvor im Leben gesehen – da kann es schon mal zu Irritationen kommen. Christian Humberg, Sachbuchautor par excellence, war eingetroffen. Später durfte er den Sachbuchpreis beim DPP verleihen und jemand, der Sachbücher zum Thema „Lego“, „Doctor House“ und – ähem – die Band lassen wir mal unerwähnt – geschrieben hat und zudem für die SpaceView und Startrek.com schreibt – nun – wenn der dafür nicht geeignet war, wer dann. Schön, ihn endlich mal gesehen und gesprochen zu haben. Heutzutage kommuniziert man ja nur durch solche komischen Dinge wie Blogs und Podcasts... g
Von Mike zur Aufnahme der Lesung des Wurdak-Verlags abkommandiert hatte ich dann vor der eigentlichen Preisverleihung eine angenehme Stunde. Aus der Anthologie „S. F. X.“ - ist das jetzt ein Wortspiel? Ist die X eine Nummer? SFX sind ja bekanntlich Spezialeffekte, aber dann stellte sich heraus: Es ist die zehnte Anthologie des Verlages - lasen Andrea Tillmanns, Bernhard Schneider und Andreas Flögel. Andrea Tillmanns Geschichte nahm kritisch die Gesundheitsfürsorge aufs Korn – was passiert, wenn in der Zukunft man ab einem bestimmten Alter man sein Leben nicht mehr vollens in der Hand hat? Und Sex verboten wird weil der gesundheitsschädlich sein könnte? Keine angenehme Zukunft, die einem da aufgetischt wurde. Ich hoffe ich bringe die Autoren jetzt nicht durcheinander, das kommt in meinem Alter schon mal vor – aber ich glaube es las als nächstes dann wie angekündigt Bernhard Schneider einen Ausschnitt aus einer Geschichte, in der es um eine Psychiatrie und um eine Patientin geht, die behauptet 1789 geboren worden zu sein. Komplett, wenn auch etwas gekürzt, folgte dann Andreas Flögels Geschichte. In der putzige, niedliche Rüsseläffchen von den Siedlern eines Planeten umgebracht werden, weil sie eine Drüse haben die eine anregenden Droge enthält. Tja, dass die Siedler die dann – aber das muss man selber lesen.
Armin Rößler stellte dann seinen neuen Roman „Andrade“ vor und las aus dem ersten Kapitel. Der Roman spielt im gleichen Universum wie „Entheete“, sein Erstlingswerk, die Bücher sind aber in sich abgeschlossen. Wenngleich man natürlich mehr hat wenn man beide Romane kennt und gelesen hat. Ein dritter Roman im selben Universum ist in Vorbereitung. Definitiv eine Kaufempfehlung wert wenn ich das nach dem ersten Kapitel sagen kann aber es hört sich sehr spannend und interssant an: Invasoren sind in der Galaxis unterwegs. Derjenige, der sie stoppen könnte hat alles andere als Lust dazu und Paul, ein Junge ohne Vergangenheit, sucht einen Weg zu sich selbst. Endlich mal jemand, der die Welt nicht unbedingt retten will. Erfrischend.
Flink wie ein Wiesel rannte ich aus der Lesung dann heraus um zum DPP dazusein – und den MD-Recorder ans Mischpult anzuschließen. Schließlich müssen später Bild und Ton ja irgendwie zusammengefügt werden und Mikes Kamera nahm zwar das Bild auf, aber nicht den Ton. (Ja, das war die wichtige Aufgabe von mir... Genau.) Und Mike hatte sich für die Preisverleihung richtig was vorgenommen: Multimedial kam sie daher. Mit Fanfare! Mit Projektor! Mit digitalen Übergängen! Ja, vielleicht waren die Präsentationen ein wenig zu lang, das Notebook ruckelte auch ab und an – dafür aber hatte man das Gefühl, einer wirklich bedeutenden Preisverleihung beizuwohnen. Was der DPP ja nun auch ist, Verlage werben gerne mit ihm und zudem ist er ein Publikumspreis. Also nicht wie die zwei anderen wichtigen Verlage von einer Jury bestimmt, sondern jeder kann abstimmen. Dass der Mainstreamgeschmack dann nicht Jedermanns Sache ist – nun – das ist dann halt so. Klar, dass Publikumspreise ihre Vor- und Nachteile haben aber der DPP ist einzigartig weil er von den Fans kommt. Eine Überraschung gelang Markus Heitz, der in diesem Jahr gleich drei Mal den Preis entgegennehmen durfte. (Die Preisträger findet man bei Phantastik.de, ich liste sie hier nicht mehr auf.) Jedenfalls ging die Preisverleihung trotz der Fehler gut über die Bühne und fürs nächste Jahr werden einige Verbesserungen vorgenommen wie Mike auch kurz danach meinte. Der sich danach direkt ans Aufräumen machte – während Christian Humberg und ich uns erstmal ein Bierchen gönnten. (Mike bekam dann später auch eins. g)
Bekanntlich ist nach der Preisverleihung so ziemlich alles vorbei – Lesungen oder Programmpunkte die danach angesetzt sind haben immer mit Besucherschwund zu kämpfen. Warum das so ist, darüber kann gerätselt werden, eine Erklärung dafür habe ich auch nicht. Offiziell geht der Con erst um 22:00 Uhr zu Ende. Nun, so ist das halt. Die restliche Zeit nutzte ich dann um mit Christian Humberg über den Doctor zu plauschen – über Heroes natürlich – über andere Serien – über die SpaceView allgemein – und schließlich setzten wir beide unsere Hundeblicke auf und schlichen uns an Mike heran, der ja mit dem Auto da war. Mike konnte uns auch nicht wiederstehen – zugegeben, wir hatten auch endlich sein Bierchen dabei, hüstel – und fuhr uns dann an dem Abend noch nach Hause. Was wirklich hochanständig war und Hut ab! Christian war so wahnsinnig nach drei Tagen Buchmesse und dem BuCon noch zur FedCon am nächsten Tag zu fahren – soviel Ausdauer hatten Mike und ich dann nicht und so fuhren wir glücklich durch die Dunkelheit und in Mikes geräuschvollem Wagen – TomToms sind aber auch wirklich mit allerhand Lärmquellen ausgestattet,ts, der Wagen selber war ja nicht soo laut aber es ist irritierend wenn es ab und an mal laut „TROET“ macht, aus welchen Gründen auch immer – nach Hause. Wo ich dann erstmal ins Bett fiel...
Wie immer hat mir der Con großen Spaß gemacht, auch wenns mal nicht unbedingt um Fernsehserien ging. Allerdings ist der BuCon für die Szene durchaus ein wichtiger Knotenpunkt, weil hier Autoren, Fans und Verleger miteinander ins Gespräch kommen und Kontakte knüpfen. Und zudem kann man mal über den Tellerrand der großen Verlage blicken. Schließlich ist der Nachwuchs eher in den Kleinverlagen anzutreffen und diese sind wirklich rege. Ich habe mir manchen Titel für meine Bücherliste notiert – verdammt, das Tony-Ballard-Hörspiel vergaß ich dann mitzunehmen, ich Idiot ich – und natürlich war es toll wieder einige bekannte Gesichter zu erblicken. Dass der Con durchaus auch ohne den Bastei-Verlag ein gutes Programm auf die Beine stellen konnte und ein Besucherwachstum verzeichnete zeigt, dass die Macher nach wie vor auf dem richtigen Weg sind. Man kann natürlich immer noch das ein oder andere Schräubchen stellen – da der BuCon aber wohl endgültig ein neues Zuhause gefunden hat wird man das sicherlich auch tun.

Diesen Bericht findet ihr (neben einigen anderen Con-Berichten und Fandom-Kolumnen/-Specials) auch auf fictionBOX.de. Außerdem könnt ihr in der ScienceFiction-Community über die BuCon diskutieren und Fragen an den Organisator Roger Murmann stellen (Nickname "Starcadet").

0 Funksprüche 23.10.2007, 19:30 Uhr | Kategorie: Allgemein

Das Video zum Sonntag - Garfield und seine Freunde: On the moon

Orson's Farm ist zwar nicht so erfolgreich wie Garfield, stammt aber evenfalls von Jon Davis und hat so seine Momente. So wenn Orson und seine Freunde sich zum Mond aufmachen - natürlich nur lesenderweise... "This is a Science-Fiction-Book". Passt. ;-)



Zugegeben, ein abruptes Ende...
Was passiert wenn Garfield 20 Jahre verschläft? Na klar, er landet in der Zukunft. Wo es ihm gar nicht gefällt...



Und da morgen schon wieder Montag ist - Garfields Monday Misery:



0 Funksprüche 21.10.2007, 21:09 Uhr | Kategorie: Allgemein

Van den Boom lichtet den Kleinverlagsdschungel

Ich frage mich wie Dirk van den Boom es schafft aus Ulan Bator einen Artikel für die Phantastik-Couch abzuliefern, in der er einen Überblick über die Kleinverlage gibt - der Focus liegt zwar auf der SF, aber man bekommt einen guten Eindruck von der regen Szene und etwas geschichtliche Hintergründe auch. Vermutlich hat Dirk den Artikel ausgedruckt, dann per Telefax in die Schweiz geschickt, der Ausdruck kam dann über die Grenze nach Deutschland, wurde eingescannt und die Phantastik-Couch hat sich riesig gefreut. Eine andere Theorie geht davon aus, dass Dirk van den Boom Raum und Zeit krümmen kann um so überallzugleich sein zu können. Vermutlich ist die schnöde Wahrheit: Dat Teil lach uff Halde bei der Kautsch...
4 Funksprüche 19.10.2007, 21:44 Uhr | Kategorie: Allgemein

Cory Doctorow beim Elektrischem Reporter

Mario Sixtus interviewte Cory Doctorow. (Nein, es sind nicht Cory-Doctorow-Wochen im Blog, da hat sich halt so ergeben. Aber eigentlich - keine schlechte Idee. Dummerweise bin ich im Übersetzen genauso langsam wie beim Schreiben von eigenen Geschichten. *g*) Und nicht wundern - die ersten Sekunden im Video SIND tatsächlich OHNE Ton, das liegt nicht an mir.
(Ach nee, Mario, den Begriff Blog-Fundamentalisten hätteste dir auch sparen können...)

0 Funksprüche 18.10.2007, 18:27 Uhr | Kategorie: Allgemein

Heyne: Nichtkommerzielle Doctorow-Übersetzung - kein Problem

Nach etlichem längerem Warten und Erinnern hat mir Heyne bzw. Random House besser gesagt geantwortet. Es ging, wer es jetzt nicht mehr im Kopf hat, um die Frage ob eine nichtkommerzielle Fanübersetzung von "Down and Out into the Magic Kingdom" - "Backup" - von Cory Doctorow nun rechtlich möglich ist oder mit der offiziellen Übersetzung, die bei Heyne ja verkauft wird, kollidiert. Da man als Fan ja sicherlich gerne auf der sicheren Seite steht - als Podcaster ist man da ein gebranntes Kind, hüstel, Musik, hüstel, GEMA, hüstel, CC, hüstel - hier also die beruhigende Antwort von der Rechtsabteilung des Verlags.

Ihre Anfrage betrifft exakt den Fall, dass eine, wie sie schreiben, "von der cc-Lizenz gedeckte Übersetzung für nichtkommerzielle Zwecke von Fans in Deutschland genutzt werden soll" und führt Sie konkret zu der Frage, ob sich dadurch Konflikte mit der Verkaufsversion ergeben und wir dagegen vorgehen würden. Diese Frage ist mit einem klaren Nein zu beantworten, denn wenn die Übersetzung als solche von der cc-Lizenz gedeckt ist, dann auf jeden Fall mindestens für die nichtkommerzielle Nutzung. Und ein Konflikt mit der Verkaufsversion kann deshalb nicht entstehen, weil die cc-Download Version ja ohnehin kostenfrei ist.


Also zumindest in diesem einem bestimmten Fall gibt es keinen Konflikt - dass die Download-Version unter einer CC steht war ja ein sehr überraschender Zug von Heyne, das konnte ich damals ja nicht ahnen bei meiner Fragestellung. Dass man natürlich immer gesondert schauen muss was die Lizenz erlaubt und was nicht wie die Rechtsabteilung betont, das sollte einem klar sein. Wenn nicht, dann aber wenigstens jetzt. Allerdings hat Cory seine Werke ja unter einer sehr breitgefaßten CC-Lizenz gestellt so dass ich da auch für die Zukunft - der nächste Roman ist ja im Begriff auf Deutsch übersetzt zu werden, "Eastern Standard Tribe" - wohl keinerlei Gefährdung für die Fans sehen kann. Eine sehr schöne Sache und Respekt, dass das für Heyne kein Problem darstellt. Was heißt das jetzt? Klar: KAUFT "Backup"! ;-)
0 Funksprüche 18.10.2007, 18:13 Uhr | Kategorie: Allgemein

TBFC 13 - Farscape-Fantreffen im November!







Da, wo sich das "Star Trek"-Franchise momentan befindet ist seit einigen Jahren "Farscape" angekommen: Nämlich bei den Fans, die die Serie rege unterstützen und am Leben halten. Schließlich gab es jahrelang ja auch keine neuen Folgen mehr - aber anders als bei anderen Serien ist "Farscape" was die Leistung der Fans betrifft mindestens genauso rege wie die Fans von "Star Trek". Und wer weiß, was im nächsten Jahr passiert wenn die neuen Webisoden bei SCIFI zu sehen sind...
Jedenfalls: Es gibt immer wieder neue Gesichter beim TBFC und die meisten, die einmal das Gruppengucken mitgemacht haben wollen es nicht mehr missen. Der TBFC ist übrigens tatsächlich die einzige größere Veranstaltung zum Thema. Das gesellige Beisammensein vor großer Leinwand mit passender Soundanlage, das gemeinsame Essen, sich gegenseitig mit neuen Serienempfehlungen anstecken und eventuell auch mal in neuere Serien reinschauen, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat - und das alles aus dem Fandom organisiert - das ist schon Etwas. Vor allem bei einer Serie, die viele immer noch als enie Art "Muppets im Weltraum" im Kopf haben - ts, ts, ts. (Ist mal wieder typisch, nur weil die Außerirdischen mal nicht dauernd humanoid sind...)
Wo das genau ist, wer das organisiert und was man tun muss um sich anzumelden steht im Artikel der Fictionbox. Ich bin da. Klar. Wo sollte ich denn auch sonst sein? ;-)
0 Funksprüche 17.10.2007, 01:04 Uhr | Kategorie: Serien

“Star Trek” an der Uni

Wer in der Nähe von Greifswald wohnt und Fan der Serie ist darf sich freuen: Die Uni Greifswald nämlich bietet eine Ringvorlesung zu dem Thema an. Der übergreifende Titel der Veranstaltung lautet "To boldly go (dt.: Um mutig dort hinzugehen)... Star Trek und die Wissenschaften". Ob die Klammern nur so in der Pressemeldung stehen oder ob das wirklich auch so im Titel steht? Jedenfalls meldet die Uni, dass jeweils donnerstags, um 19.00 Uhr, im Hörsaalgebäude in der Rubenowstraße ein Einblick aus wissenschaftlicher Perspektive in das "Star Trek"-Universum geboten wird.

Unter Beteiligung aller Fakultäten wird das faszinierende popkulturelle Phänomen näher beleuchtet und die utopische Welt des fiktiven Paralleluniversums vorgestellt. Alle Trekkis, Trekker und andere interessierte, potenzielle Crewmitglieder und Interessierten sind zu den akademischen Reisen durch die Galaxy recht herzlich eingeladen.


Und das Programm bietet weitaus mehr als die übliche Vorgehensweise - sprich Konzentration uns auf Fragen wie "Ist das Beamen tatsächlich machtbar" oder "Der Warp-Antrieb - wie funktioniert der eigentlich?" Oh nein. Nur so einige Beispiele aus dem umfangreichen Program, dass am 01.11. startet:

Donnerstag, 15. November 2007, 19.00 Uhr
Data, Borg und Jem'Hadar: Bioethik in Star Trek: The Next Generation
Tobias Fischer, M.A., Universität Aachen (Bioethik)

Donnerstag, 22. November 2007, 19.00 Uhr
Captain Kirk auf der Suche nach der Dollar-Galaxie: Marketingrelevante Überlegungen zu einer Kino- und Fernsehserie
Prof. Hans Pechtl, Universität Greifswald (Betriebswirtschaft)

Donnerstag, 6. Dezember 2007, 19.00 Uhr
Die Außenpolitik der Vereinigten Föderation der Planeten
Prof. Reinhard Wolf und Dr. Ingo Take, Universität Greifswald (Politikwissenschaft)

Donnerstag, 10. Januar 2008, 19.00 Uhr
The Truth Must Be Won: Zur Konstruktion von Realität und Wahrheit bei Star Trek, in den Medien und in der PR
Prof. Stefan Wehmeier (Kommunikationswissenschaft)

Donnerstag, 31. Januar 2008, 19.00 Uhr
Warum Janeway nicht Troi sein kann: Die Rolle(n) der Frauen im Star Trek Universum
Dr. Anette Brauer (Frauenstudien)


Das komplette Programm findet sich natürlich auf der Webseite des Professors, der das ganze organisiert als PDF-File. Und das klingt doch alles sehr spannend, ich hoffe die Uni zeichnet die Vorträge irgendwie auf. Denn nicht nur Fans aus der Nähe von Greifswald dürften daran interessiert sein.
1 Funksprüche 15.10.2007, 20:20 Uhr | Kategorie: Serien

Das Video zum Sonntag - Des’ree: Life

Ja, ja, das Leben. Des'ree kann ein hybsches Lied davon singen... ;-) Meine Güte, ich bin alt. Ich kann man an diesen Musiksender namens Onyx.tv sogar noch erinnern...



Auch Garfield hat so seine Probleme ab und an mit dem Leben - und Ameisen...



Und zuletzt, wenn wir schon irgendwie beim Singen gelandet sind, hören wir uns an wie das Gummibären-Bande-Thema in verschiedenen Sprachen klingt... (Wer auch immer die deutsche Version erstellt hat, gehört verprügelt. Freundlich reimt sich nicht auf gläubig...)



0 Funksprüche 14.10.2007, 17:57 Uhr | Kategorie: Allgemein

Engineer’s Night an der Uni DUE - Campus Duisburg!

Nicht vergessen: Zwar ist die Spiel ein durchaus lohnenswertes Ziel am nächsten Wochenende - aber geht lieber am Donnerstag oder Freitag vormittag hin, ist angenehmer - doch die Uni Duisburg-Essen bietet am Freitag die Engineer's Night. Mit Robotern! Freu...

Ganz im Zeichen intelligenter Apparaturen und Maschinenmenschen steht die „2. Duisburger Engineer’s Night“ am Freitag, 19. Oktober. Unter dem Motto „Die Robotor kommen!“ öffnen die Ingenieure der Uni Duisburg-Essen zunächst ab 16 Uhr ihre Labore. Ab 19 Uhr laden sie zum Treffen mit Gehmaschinen, ballverliebten Androiden und weiteren spannenden Entwicklungen zur Künstlichen Intelligenz rund um den Hörsaal BA 026 (Bismarckstraße) ein.


Ich lieeebbbeee Veranstaltungen, die nur fünf Minuten von meinem Zuhause weg sind. ;-) Zudem: Hochrangiger Besuch vom DLR zu einem spannenden Vortrag hat sich angekündigt... Freu!
0 Funksprüche 14.10.2007, 03:57 Uhr | Kategorie: Allgemein
Seite 1 von 2 gesamt  1 2 > | Gesamt 1143 Einträge
Subraumwellen (Blogs)
Feed
Keine Ahnung was RSS ist? Hier findest Du eine Einleitung: 'Was ist RSS?'
Du suchst einen RSS-Reader? Wir empfehlen FeedDemon, für Windows.

Autor: Christian Spließ | Herausgeber: medienrauschen Netzwerk | Alle Rechte vorbehalten.

Startseite | Über Blog und Autor | Archiv | Werbung | Impressum | Kontakt | Datenschutz