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NGC6544.de

Das Science Fiction-Blog

Willkommen in der Galaxie NGC6544. Hier schweben der Kampfstern Galactica, die Aetron, Serenity, Enterprise und andere prominente und weniger prominente Schiffe und Figuren der Science Fiction durch den Raum. Egal ob Buch, TV oder Hörspiel, hier findet jeder sein bevorzugtes Medium. News, Hintergründe und Diskussionen. Mehr ...

TARDIS - Tardigrades in Space Project

Ich hätte ja nicht übel Lust die Wissenschaftler anzumailen und zu fragen ob die Doctor-Who-Fans sind - ich meine auf diese Abkürzung kommt man doch nicht einfach so, oder? Hervorhebung von mir.

Tardigraden, besser bekannt als Bärtierchen, sind in der Lage, bei tiefsten Minusgraden jahrelang zu überleben und stecken kurzfristig auch starke Hitze weg. Auch gegenüber UV-Strahlen und radioaktiver Strahlung sind sie bestens gewappnet. Das neue Weltraumprojekt TARDIS (Tardigrades in Space Project) soll jetzt erste Erkenntnisse über das Überleben der Tiere unter den lebensfeindlichen Bedingungen des Weltalls bringen. In dem Projekt arbeiten der Zoologe Dr. Ralph O. Schill vom Biologischen Institut der Universität Stuttgart sowie Wissenschaftler der schwedischen Kristianstad Universität, der Universität Stockholm und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln zusammen.


Nachtrag: Ich habe dann doch mal Herrn Dr. Schill angeschrieben - und das Ganze hat tatsächlich nichts mit Doctor Who zu tun. Sein Kollege aus Schweden habe den Namen gewählt. :-)
0 Funksprüche 10.09.2007, 23:35 Uhr | Kategorie: Allgemein

Was wäre wenn Richter Drehbücher schrieben?



Steht unter dieser CC-Lizenz. ;-)
{Whuffie an Geek-Happens!}
0 Funksprüche 09.09.2007, 22:34 Uhr | Kategorie: Allgemein

Das Video zum Sonntag - Galacticast: You might be a Cylon!

Es kann sein, dass ich das schon mal hatte, aber ich finds immer noch nach wie vor grandios... "You might be a Cylon"! ;-)



Der Humor des Galacticast ist natürlich Geschmackssache und nicht jeder wird den folgenden Clip mögen. Ich schon. Aber wer RoboJew vs. Giant Nazi Woman of the SS nicht sehen möchte sollte halt nicht klicken. (Ja, unter anderem eine Parodie auf Transformers und die Power Rangers sowie gewisse Pulp-Handlungen. Also nur anschauen wenn man dafür bereit ist.)



Und um die Humorbreite des Teams nochmal zu zeigen, anbei noch "SCI-FI Challanged" - "So which one is Captain Kirk?" - "We're watching Battlestar Galactica." - "Ah. So which one is Picard? - Doctor Bashir!" "BALTAR!" ;-)



2 Funksprüche 09.09.2007, 00:44 Uhr | Kategorie: Allgemein

DLR richtet Tag der Raumfahrt aus

Wer am 16.09. Zeit hat und in Köln oder Umgebung ist, der sollte einen Abstecher ins DLR machen. Das veranstaltet wieder den "Tag der Raumfahrt".

Die Institute des DLR öffnen die Türen und präsentieren ihre Forschung. Die Wissenschaftler zeigen Werkstoffe, die den extremsten Belastungen standhalten müssen, solare Energietechniken, Flugsimulationen aus der kommerziellen Luftfahrt und Tests in den verschiedenen Windkanälen. Die Besucher können sich über aktuelle Weltraum-Missionen wie die Kometen-Mission Rosetta informieren und außerdem einen Blick in das Kontrollzentrum für das Landegerät werfen. Auf dem Freigelände können die Gäste diverse Flugzeuge sehen, darunter Forschungsflugzeuge des DLR (Falcon 20 E, VFW 614 ATTAS, EC 135, Historisches Segelflugzeug), das Parabelflugzeug Airbus A300 ZERO-G sowie Flugzeuge der Luftwaffe (ECR Tornado, F4 Phantom, Eurofighter, Transall C 160). Das DLR_School_Lab bietet den jüngeren Gästen die Möglichkeit, selbst Experimente durchzuführen, die aus der Luftfahrt-, Raumfahrt-, Energie- und Verkehrsforschung stammen und über den neuesten Stand der Forschung im DLR informieren. Außerdem berichten Wissenschaftler des DLR in Vorträgen über ihre Arbeit und die aktuellsten Forschungsprojekte.


Hört sich doch gut an. Das Beste: Der Eintritt ist frei. Man sollte allerdings schon etwas Zeit und Geduld mitbringen, denn es könnte etwas eng werden bei den Besuchermassen, die erfahrungsgemäß dort eintreffen...
0 Funksprüche 08.09.2007, 14:52 Uhr | Kategorie: Allgemein

Star-Trek-Romane zurück in Deutschland!

Das freut einen doch zu lesen: Mike Hillenbrand und Claudia Kern sitzen an den Übersetzungen von "Star Trek - Vanguard". Eine Trilogie, die zu Zeiten von Captain Kirk spielt. Die Romane erscheinen dabei bei einem Verlag, der einem eventuell ein Begriff sein könnte: Cross Cult. Nein? Nie gehört? Schon mal "Hellboy"-Comics in der Hand gehabt? "Sin City" aber sicherlich doch, oder? Ja, genau, die Comics erschienen bei Cross Cult und der Verlag wagt - wie Fanpro mit Atlan - neue Wege. Markus Rohde, der Neue bei der SpaceView, ist auch nicht unbeteiligt an dem Ganzen. Noch schöner: Mike Hillenbrands und Thomas Höhls "Dies sind die Abenteuer" haben dazu geführt, dass die Reihe initiiert wurde. Freut mich.
Vorerst wird Cross Cult die Trilogie um die "Vanguard"-Station im nächsten Jahr veröffentlichen, zweimonatlich, ich vermute wenn das gut läuft - und warum sollte es nicht? Die Fangemeinde hierzulande hat lange genug auf neue Romane warten müssen nachdem Heyne nicht mehr erfolgreich war - könnte eine kleine Reihe daraus entstehen. Wenn man nicht den Fehler macht den Markt mit Romanen zu überschwemmen, aber ich denke dazu sind die Macher wohl zu klug.
Die Kollegen vom Corona-Magazin nun werden ab der Ausgabe 188 alle zwei Wochen einen kleinen Appetithappen vorab bringen. Sollte einen nicht wundern, da Mike Hillenbrand zur Zeit an der Übersetzung des ersten Romanes sitzt. Wenn dazu noch Claudia Kern stößt, was will man als Fan denn da mehr? Claudia Kerns Übersetzerarbeit dürfte bekannt sein, Mikes Sachkenntnis vom Star-Trek-Universum auch zudem meine ich hat er auch schon Artikel fürs offizielle Magazin oder so ähnlich übersetzt - insofern sind da zwei Experten zugange. Auf das Ergebnis darf man gespannt sein.
(Ja - ich kenne die Beiden. Nein - ich wußte nichts davon früher. Warum eigentlich nicht? Ts...)


0 Funksprüche 08.09.2007, 02:29 Uhr | Kategorie: Bücher

“Sarah Jane Adventures”: Start am 24.09.!

Hach, ich freue mich ja schon so auf die zehn Folgen - obwohl die eher ans jüngere Publikum gerichtet sind, aber was solls, solange K9 außen vor bleibt ist mir das sowas von egal. Wobei K9 ja noch seine eigene Serie bekommt, die nächste Jahr anlaufen soll, aber dazu gibts so gut wie keine Infos zur Zeit. Wir werden sehen. Die BBC hat jetzt bekanntgegeben, dass der Sendestart am Montag, den 24.09. erfolgt, dass die Episoden 25 Minuten lang sein werden - ah, das alte bekannte Who-Feeling kommt wieder - und dass in der ersten Folge altbekannte Aliens zu sehen sein werden, die Revenge fordern. Wie sie das logisch erklären wollen wenn doch die - aber schön - ich meine wenn die auch Cardiff ihr - ups... Na schön, die Rede ist noch von einem anderen Alien-Monster und die anderen kamen bei Kindern wohl recht gut an, insofern.
Und der Cast ist erweitert worden - ich wunderte mich schon wer Clyde sein soll. Heißt das die nervige Freundin aus dem Piloten ist nicht mehr dabei? Und wird Luke sich besser entwickeln als Wesley Crusher? Und werden wir Bane nochmal wiedersehen? (Und warum taucht der Name eigentlich in einem MMORPG-Computerspiel auf, dass von dem Ultima-Online-Erfinder entwickelt wurde?) Fragen, die ab dem 24.09. auf der BBC beantwortet werden - ich freue mich wirklich, wirklich drauf.

{Whuffie an SARAH-JANE.tv und DoctorWho-online}
0 Funksprüche 07.09.2007, 19:51 Uhr | Kategorie: Serien

Wie Anderson klarmacht, dass Medien-SF und “ernsthafte” SF keine Widersprüche sein müssen

Zugegeben - Kevin J. Anderson lese ich nicht wirklich. Noch nicht mal im Traum. Mir fällt nur ein Titel ein, den ich von ihm kenne und das ist ausgerechnet ein Tie-In zu den "X-Akten" - Ruinen hieß der Roman wohl, irgendwas mit Inkas und geflügelten Schlangen und so also typisches Akte-X-Material. Oliver vom Film-und-Buch-Blog hat jetzt beim Lesen eines Artikels des Autors, der momentan wohl nicht online ist aber hier zu finden, schade, einige Gedanken niedergeschrieben und dazu gehören zwei, drei, die ich so unterschreiben kann, deswegen mal einige längere Zitate daraus:

Anderson weist auf die nicht neue Tatsache hin, dass die ‚Star Wars’ und ‚Star Trek’-Franchises die SF für ganz neue Nutzerschichten eröffnet haben, geht aber darüber hinaus und stellt die wohl kaum zu leugnende These auf, dass die Bedeutung dieser beiden Universen für die Massen-Verbreitung der SF mit der Übersetzung der Bibel in die Landessprachen zu vergleichen ist.


In der Tat - man frage mal den unbescholtenen mit SF sonst nichts am Hut habenden Bürger auf der Straße was ihm zum Begriff SF einfällt - entweder kommt dann Star Wars, Star Trek oder eventuell noch Perry Rhodan als Antwort.

In Fan-Kreisen ist es eine immer wieder gerne geführte Debatte, ob Media Tie-Ins die „ernsthafte SF“ (was ist das eigentlich genau?) kaputt machen würden. Dem entgegnet Anderson, dass das nun kein Nullsummen-Spiel sei und eben gerade nicht für einen Battltetech-Roman ein anspruchsvoller Roman nicht in den Buchregalen ausliege (bzw. verkauft wird), und das vielmehr die Romane zu populären SF und Fantasy-Serien dafür sorgten, dass die Buchhändler ihren Regalplatz für diese Genres erweitert haben; es wurde sich somit Platz im Buchladen für SF und Fantasy gerade erkämpft.


Stimmt - was ist ernsthafte SF? Die Hard-Tech-Variante in der Wissenschaftler versuchen uns zu Tode zu langweilen in dem sie ellenlange Beschreibungen von technischen Apparaten in den Romantext packen - Perry-Rhodan-Leser müssen jetzt unwillkürlich an den Begriff der Castorisierung denken? Nun wird niemand bestreiten wollen dass Heinlein, Welles oder Banks NICHT ernsthafte SF liefern, aber ist Jules Vernes dann etwa keine? Bevor niemand eine ernsthafte Definition von "ernsthafte" SF liefert sollte man sich hüten einen Begriff der Pop-SF einzuführen.

Ich möchte Science Fiction und Fantasy nicht so gerne unter dem Geschichtspunkt der Vereinsmeierei betrachten und begreifen, und fühle mich deswegen als Fan auch nicht automatisch zum Jugendwart ehrenhalber berufen, der auch gefälligst für Nachwuchs zu sorgen habe. Anderson kommt in seinem Aufsatz zu dem Fazit, dass man einfach Synergie-Effekte begrüßten sollte, wenn sich die verschiedenen Medien-Inkarnationen gegenseitig befruchten.


Den Posten eines Jugendwartes kann auch sicherlich gerne jemand anders als ich übernehmen, wenn allerdings weit und breit gejammert wird es fehle der Nachwuchs und dann nichts getan wird, dann muss man das zumindest mal anmerken. Ich bin sicher die Verleger von Perry Rhodan würden freudestrahlend mit belegbaren Zahlen ankommen wenn bewiesen worden wäre, dass Jugendliche die Serie mit Freuden lesen. Ebenso wie ja ernsthaft darüber nachgedacht wird warum man denn nun keinen Nachwuchs bekommt. Ich vermute Panini/Dino wird auf der Gamesconvention mehr Jugendliche erreicht haben als Perry Rhodan in einem ganzen Jahr.
Insofern hat Anderson recht: Anstatt sich hartbeißerisch in die Ideale der ach so hehren und idealen und besseren SF zu flüchten, ohne genauer definiert zu haben was diese eigentlich sein soll, sollte man gelassener agieren und eventuell ein wenig mit neuen Möglichkeiten spielen, die durch die Technologie und die neuen Gegebenheiten entstanden sind.
2 Funksprüche 07.09.2007, 18:47 Uhr | Kategorie: Allgemein

HUGO und fünfte Staffel für “Doctor Who”

Hach - ich schniefe und schluchze gerade ein wenig - denn Steven Moffat hats mal wieder gebracht. Der Mann, der mit "Jekyll" gezeigt hat dass er einer der besten Drehbuchautoren zur Zeit in den UK ist hat für "The Girl in the Fireplace" in diesem Jahr den HUGO bekommen. Damit schlug der Doctor immerhin Stargate und Battelstar Galactica. Hach, schnüff, Pro7 versteht überhaupt gar nicht was die da im Archiv lagern haben, jawoll, schämen sollten die sich, sowas, schnüff, tränchen verdrück...
Und dann kam die Nachricht, die Tennant-Fans erleichterte: Auch in der Zukunft wird er in die Rolle des Doctors schlüpfen. Dabei haben die Macher einen etwas irregulären Zeitplan: 2008 wird die vierte Staffel wie immer im Frühling starten und das Jahr schließt mit einem Christmas-Special. 2009 wird es zumindest keine reguläre Staffel geben, aber drei Filme mit David Tennant, geschrieben von Russell T. Davis. Erst 2010 wird es dann wieder mit der fünften Staffel weitergehen. Ob Russell T. Davis nach der vierten Staffel noch das Heft in der Hand haben wird bleibt abzuwarten - man munkelte ja schon, dass Steven Moffat als enger Freund Davis' die Geschicke des Doctors leiten könnte. Unwahrscheinlich ist das nach dem erneuten HUGO nicht.
Und Pro7 beweist wieder einmal, dass sie nicht verstanden haben was sie da für Deutschland eingekauft haben - mittlerweile ist das deutsche DVD-Set in den März 2008 gerückt...
0 Funksprüche 04.09.2007, 16:45 Uhr | Kategorie: Serien

“Hyperdrive” auf Comedy Central

Woher die Unsitte kommt englischen Titeln noch einen bescheuerten deutschen Untertitel zu verleihen ist bestimmt von verrückten Wissenschaftlern schon erforscht worden - wie um alles in der Welt kommen die Macher der deutschen Fassung von "Hyperdrive" auf den bescheuerten Untertitel "Der Knall im All"? Und warum können Pressemeldungen nicht genauer sein?
Na schön - die gute Nachricht zuerst: Comedy Central wird im Rahmen eines Spezial-Programms die erste Staffel von "Hyperdrive" ausstrahlen. Am 06.10. und 07.10., jeweils drei Folgen hintereinander womit anderthalb Stunden - plus Werbung - gut gefüllt haben sollte. Ich vermute stark, dass die Serie synchronisiert ausgestrahlt wird, aber da Comedy Central komischerweise nicht im DVB-T-Angebot meiner Wahl zu finden ist kann ich dazu nichts sagen, die Pressemitteilung schweigt sich auch dazu aus.

Kommen wir aber mal zu einigen Dingen, die unbedingt richtig gestellt werden müssen - wer auch immer die Pressemeldung verfaßt hat hat wohl nie eine Folge der Serie gesehen oder seinen Praktikanten oder die Praktikantin dazu abgestellt:

Zum Inhalt: Die Crew des Raumschiffs "HMS Camden Lock" versucht, Großbritanniens Ansprüche im unendlichen Weltall zu vertreten. Dies ist jedoch gar nicht so leicht, denn ihr Captain, Commander Henderson, tut sich schwer mit konkreten Entscheidungen. Die Besatzung ist auch keine große Hilfe, denn der Erste Offizier York ist zwar ein brillanter Wissenschaftler, leidet aber an einem Borderline-Syndrom und hegt zunehmend Meuterei-Phantasien. Auf ihrer Tour durchs All trifft die Crew auf Aliens -und zwar eine ganze Menge davon. Die wollen der tapferen Mannschaft meist an die Wäsche. Die Flagge der britischen Kultur im All hochzuhalten ist für die gestandenen Weltraumhelden eben nicht immer ein Vergnügen.


Commander Henderson tut sich überhaupt nicht schwer mit konkreten Entscheidungen. Im Gegenteil, gerade dann wenn es drauf ankommt tut er genau das Richtige. Na ja, okay, das mit dem Meteoriten... Oder wie er in die Fall der Quappuaner tappt... Schön, ab und an macht er mal das Richtige. Das einzige Mal dass er sich wirklich verkriecht ist in der letzten Folge der ersten Staffel, aber eine Kategorie J-Inspektion ist auch wirklich kein Zuckerschlecken. Ob York an einem Borderline-Syndrom leidet - kann man so sehen - Meutern aber würde er auf keinen Fall. Er und Henderson sind alte Freunde, meutern käme für York nie in Betracht. Schwachsinn...
Eine Menge Aliens? Fragt sich was man unter einer Menge versteht... Und die wollen der Mannschaft nicht an die Wäsche. Nur, wenn man das als Redewendung für "Sie wollen die Camdem Lock in den Boden stampfen und Henderson als Erstes" versteht, dann stimmt das. "Kill the humans"...

Eine Weltraum-Comedy, die etwas auf sich hält, spielt nicht einfach irgendwo und irgendwann. „Hyperdrive - Der Knall im All“ beginnt im selben Jahr wie die Kultserie „Star Trek: Enterprise“ - im Jahr 2151. Das Empire versucht im Rennen um den Weltraum mitzuhalten und die britische Kultur auch in den letzten Winkel der Galaxis zu tragen. Das geht natürlich nicht ohne eine große Portion Selbstüberschätzung und geregelte Teepausen. An Bord des Raumschiffs „HMS Camden Lock“ ist die Elite der britischen Raumfahrt versammelt, wie z.B. der chronisch unentschlossene Commander Henderson, gespielt von Nick Frost, und sein erster Offizier York, der gleich an mehreren Psychosen leidet und zunehmend Meuterei-Phantasien entwickelt.


Geregelte Teepausen? Nicht in der ersten Staffel, in der zweiten gibts einen Hinweis darauf als Teal mit einem Tablett erscheint während die Shiny Red Robots gerade die "Camden Lock" überfallen... Und Henderson ist NICHT CHRONISCH UNENTSCHLOSSEN, himmelherrgottsakramentnochmal. Und York entwickelt keine Meuterei-Phantasien - aber ich muss mich beruhigen, wer so dämlich ist den Untertitel "Der Knall im All" zu erfinden schreibt auch Pressemitteilungen, die vermutlich der Praktikant diktiert bekam und danach ist der Betreffende dann wohl verreist...
Wer sich von diesem Blödsinn nicht abschrecken lässt, der bekommt eine britische SF-Comedy-Serie präsentiert, die teilweise wirklich kein Klischee ausläßt und demzufolge manchmal an der Grenze zur debilen Albernheit hantiert - aber dann gibts wieder Momente, die einen daran erinnern warum man diese Serie überhaupt guckt und die Macher haben durchaus sehr interessante Ideen. So schon in der ersten Folge, in der man mitbekommt was passiert wenn das Raumschiff mal eben auf Standard-Werte zurückgesetzt wird nach dem Neustart. Nicht zu vergessen: "Lager is not a meal in itself! Eat food with your Lager!" ;-)
1 Funksprüche 04.09.2007, 16:18 Uhr | Kategorie: Serien

Pulp at it’s Best

Bei Flickr gibts eine nette Galerie von Pulp-Covern zu allen Genres zu sehen - natürlich ist das Set zu SCIFI-Pulp-Romanen am Schönsten, Besten, Tollsten und überhaupt. Wobei - diese Gay/Lesbian-Gruppierung ist auch - ähm - nett...
0 Funksprüche 04.09.2007, 00:22 Uhr | Kategorie: Bücher

Schmeißt Bonnie Hammer raus!

Start listening to your viewers and stop ignoring them. There was no excuse for your lack of response to The Dresden Files community when you sat on your cancellation announcement. People actually shut off their subscription to SciFi because of your lousy treatment of them. Respect your viewers and listen and communicate with them.


Die Nase gestrichen voll von der Vorgehensweise des SCIFI-Channels haben etliche Fans in den USA. Deswegen haben die eine Petition online gesetzt, in der gefordert wird, dass man doch bitteschön mehr auf die Grundtugenden des SF-Genres setzen sollte anstatt auf billige Monstermovies am Samstag, Wrestling und Reality-Shows, die nichts mit SF zu tun haben. Besonders die jüngste Absetzung der "Dresden Files" hat viele Zuschauer verärgert. Die Online-Petition endet mit:

Furthermore, while Bonnie Hammer seems to do a good job with the USA Network, she has repeatedly shown a poor understanding of the science fiction audience. We immediately request her resignation and replacement with a visionary who understands and actually likes science fiction, someone who can pull this network out of its doldrums and give the fans what they want.
1 Funksprüche 02.09.2007, 15:57 Uhr | Kategorie: Allgemein

Das Video zum Sonntag - Reinald Grebe: Brandenburg

Natürlich habe ich nichts gegen Brandenburg - dafür hat Rainald Grebe durchaus einige Gründe, warum er dieses Land nicht unbedingt so toll findet:



Und moment - Black Lab haben den Themesong für Bays-Transformers geschrieben? BLACK LAB? Die podcastfriendly BLACK LAB? Die "Mine Again" BLACK LAB? OH - MY - GOD! Das ist großartig! :-)

0 Funksprüche 02.09.2007, 10:02 Uhr | Kategorie: Allgemein

Wie sich The Science Fiction and Fantasy Writers of America in die Nesseln setzt

Scribd dürfte nicht allen die hier mitlesen bekannt sein. Es als "Youtube für Texte" zu umschreiben trifft es allerdings schon - man kann dort sämtliche Texte in allen Formaten hochladen und bekommt einen Flash-Player, den man dann ins Blog einbinden kann. Sei es um die eigene Hausarbeit zu zeigen, sei es um seine eigenen Romane zu promoten oder einfach nur Probekapitel anzubieten - Scribd ist dafür wie geschaffen.
Natürlich bleibt ein Mißbrauch des Dienstes nicht aus. Da tauchen dann halt schon mal Romane von Autoren auf, die das gar nicht gerne sehen dass die da online auftauchen. Oder deren Interessenvertreter. Dau gehört z.B. The Science Fiction and Fantasy Writers of America. Eine durchaus angesehen Institution die für die Rechte ihrer Autoren eintritt. So weit, so klar, so gut.
Doch die Interessenwahrung ist jetzt ein Stückchen zu weit gegangen: Im Rahmen des Digital Millennium Copyright Act ging The Science Fiction and Fantasy Writers of America gegen den Dienst von Scribd vor und bat einige Werke komplett zu entfernen. Scribd kam der Bitte umgehend nach. Nur: The Science Fiction and Fantasy Writers of America hat auch Werke entfernen lassen, bei denen die Vereinigung nun so gar nichts zu sagen hat.
So ist Cory Doctorows Reaktion auf die Nachricht, man hätte seinen Roman "Down and out of the Magic Kingdom" - da schuldet mir Heyne immer noch eine Mail, aber gut Ding will Weile haben - von Scribd heruntergenommen alles andere als mild. Schließlich hat The Science Fiction and Fantasy Writers of America mit dem Werk, das unter einer CC steht nun so gar nichts zu tun. Und nicht nur sein Roman ist von den Maßnahmen des Verbandes betroffen, nein, auch andere wie er im BoingBoing aufzählt:

Included in the takedown were: a junior high teacher's bibliography of works that will excite children about reading sf, the back-catalog of a magazine called Ray Gun Revival, books by other authors who have never authorized SFWA to act on their behalf, such as Bruce Sterling, and my own Creative Commons-licensed novel, "Down and Out in the Magic Kingdom."


Im Rahmen des 1998 in Kraft getretenen DMCA können die Rechteinhaber die ISPs - in dem Falle halt Scribd - mit einer Meldung dazu zwingen die angezeigten Werke zu entfernen. Etwas, was bei Youtube nun auch immer mal wieder passiert. Was die Sache allerdings pikant macht ist, dass die SFWA bei einigen Werken nicht als Rechtevertretung für die Autoren agiert. So z.B. hat Cory Doctorow immer wieder darauf hingewiesen, dass die SFWA das bei ihm nicht tun solle wenn es um bestimmte Bereiche ginge:

Indeed, I have told Vice President Burt on multiple occasions that he may not represent me as a rightsholder in negotiations with Amazon, and other electronic publishing venues.


Scheint man nicht gehört zu haben. Was aber noch ärgerlicher ist: Die Takedown-Notice hat auch Werke betroffen die von denjenigen, die sie online stellten selbst geschrieben wurden. Bei einer Bibliographie von SF-Werken für Kids ist es fraglich, ob irgendwelche Rechte der SFWA betroffen worden sind wenn nur die Titel der Romane genannt werden, auch Essays in denen im Rahmen des "Fair Use" - nicht ganz deckungsgleich mit unserem Zitatrecht - aus Romanen zitiert wurde und damit eigenständige Arbeiten geschaffen wurden können eigentlich nicht als Verstoß gegen das Copyright gesehen werden. Dass man damit sich letztendlich ins eigene Fleisch schneidet weil gerade diese Leute die SF und die Werke der Autoren promoten ist der SFFWA nicht so ganz klar. Offensichtlich.
Wobei der Grund warum "Down and Out of the Magic Kingdom" - ein hervorragendes Buch übrigens und Heyne, ich habs nicht vergessen dass da noch eine Mail aussteht - auf der Liste der von Scribd heruntergenommen Werke landete nun einer ist, bei dem man lachen möchte wenn er nicht zum Weinen wäre:

In the case of Down and Out in the Magic Kingdom, the file included a blurb from Gardner Dozois, former longtime editor of Asimov's Science Fiction Magazine -- and it was that "Asimov" in "Asimov's Science Fiction Magazine" that triggered the takedown.


Das erinnert doch frappant jüngst an das Vorgehen der GEZ, die gegen Begriffe wie "GEZ-Gebühr" vorgehen wollte...
Das ganze Vorgehen wird auch nicht durch die Entschuldigung der SFWA gemildert, die verweist dass die Liste für Scribd.com wohl nicht ganz fehlerfrei gewesen sein mag und natürlich hätte man nie beabsichtigt Corys Werke oder andere legale Werke von Scribd.com zu entfernen:

SFWA's intention was to remove from scribd.com only works copyrighted by SFWA members who had authorized SFWA to act on their behalf. This kind of error will not happen again.


Festzustellen bleibt: Die SFWA hat sich eindeutig in die Nesseln gesetzt weil sie übereifrig damit beschäftigt war die ihr zugestandenen Rechte zu wahren. Dass, was natürlich ihr gutes Recht ist, das Eigentum und Copyright der SFWA-Eigentümer zu schützen ist sei natürlich nicht angezweifelt. Es fragt sich allerdings ob ein solches rigides Vorgehen nicht am Ende auf den zurückschlägt, der so eifrig und vorschnell die Rechtekeule in der Hand hatte - die SFWA wird noch einige Zeit damit zu tun haben ihr Image zu pflegen, soviel ist sicher. Den Stammspruch: "Erst denken, dann nochmals denken, dann erneut denken und dann handeln" sollte sich aber nicht nur die SFWA ins Stammbuch für die Zukunft schreiben...
0 Funksprüche 01.09.2007, 00:13 Uhr | Kategorie: Allgemein
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Autor: Christian Spließ | Herausgeber: medienrauschen Netzwerk | Alle Rechte vorbehalten.

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