Zugegeben: Dass die ISEA das erste Mal in Deutschland Station macht ist wirklich schon ein Ereignis. Hinter der Abkürzung verbirgt sich das
16th Symposium for Electronic Art - eine Konferenz mit Keynotes, Workshops, Konzerten, Ausstellungen - kurz: Wer im digitalen Bereich Kunst macht kommt wohl kaum an dieser Konferenz vorbei. In Deutschland verteilt sich das Programm auf drei Standorte: Dortmund, Essen und Duisburg.
All das könnte für SF-Fans durchaus interessant sein, aber interessanter ist, dass im Rahmen des Duisburger Programms - am 28. August - im Lokal Harmonie Rainer Werner Fassbinders "Welt am Draht" gezeigt werden wird. Eine Fassung mit - man ist ja international - englischen Untertiteln. Beide Teile. Allerdings dann doch mit einer Pause dazwischen, schließlich sind säße man sonst vier Stunden im Lokal. Der Eintritt kostet 5€. Und wer noch Zeit und Lust hat: Es gibt interessante Radioklangkunst, unter anderem im Maschinenraum des Musesumsschiffes Oskar Huber, mehrere interessante Workshops und Keynotes. Zudem am Abend: Lichtkunst am Rhein. Genauere Infos für den Tag
natürlich im Internet.