Space Operas sind die seriellen Schlachtengemälde der Science Fiction, nichts an den Romanen von Reynolds lässt sie von vornherein aus diesem Rahmen fallen - vielleicht noch, dass wir es hier mit Schlachtengemälden im Superbreitformat zu tun haben, weil Reynolds in Millionen, ja gar in Milliarden Jahren denkt.
Der Telepolis-Kollege Hammerschmitt schreibt einen
netten Artikel über Alistair Reynolds bzw. über die Renaissance der Space Opera in der SF. Mag sein, dass Mr. Banks in seinen Büchern nicht so ganz die wissenschaftlichen Hintergründe liefert wie Reynolds - von ihm kenne ich kein einziges Werk, muss ich jetzt schreiben leider? - aber mit Milliarden von Jahren jongliert Herr Banks ja auch mit einer gewissen Finesse. Zudem gibts auch immer einen doppelten Boden bei ihm. Wenn ich da nur an "Bedenke Phlebas" denke oder jüngst "The Algebraist". Seufz... Muss ich mal wieder lesen. Wenn ich meinen jährlichen Herrn-Der-Ringe-Lesekurs hinter mir habe, momentan geht der Ring nach Süden. ;-)