Im neuen
Corona-Magazin beschäftigt sich Mike Hillenbrand mit den Alternativen, die man zur Zeit neben der Fernsehserie hat; die vierte Staffel von "Enterprise" läuft meines Wissens ja noch nicht auf Sat1, da aber dort die Sendeplätze offenbar von der
Hektopascal-Größe des Tages abhängig sind muss das ja nichts heißen.
Warum ist der Artikel erwähnenswert, auch wenn er ein Reprint aus der Ausgabe 76 ist? Weil er nochmal Peter David als Star-Trek-Autor empfiehlt und diese Empfehlung kann ich guten Gewissens weitergeben.
Die "New Frontier"-Serie mit Captain Calhoun ist vielschichtig, hat hervorragende Charaktere, tolle Plots und David scheut sich nicht mal davor zurück die "USS Excalibur" in die Luft zu sprengen oder vielleicht doch nicht, denn mit diesem Cliffhanger endete damals bei Heyne die deutsche Buchausgabe bevor der Umsatz von ST-Büchern so dramatisch zurückging, dass das Programm sehr eingestampft wurde. Seither scheint das Projekt leider auf Eis zu liegen, jedenfalls ist nach dem Roman "Die Waffe" kein weiterer Peter-David-Roman bei Heyne erschienen wenn ich dem VLB trauen darf.
Aber glücklicherweise hat Peter David nicht nur sehr annehmbare Film-Tie-Ins zu "Hulk" oder "Spiderman" geschrieben, was schon eine Kunst an sich ist aber man sollte nicht vergessen zu erwähnen, dass David auch für die Comicserien selbst geschrieben hat. Es gibt von ihm auch einen sehr vergnüglichen Fantasy-Roman, "Sir Apropros of Nothing" - "
Herr Apropos von Nichten". Zwei englische Fortsetzungen existieren bereits, vielleicht finden sie auch den Weg nach Deutschland für die Nicht-Englisch-Leser. Und bestimmt bekommt man alle Star-Trek-Romane von ihm - "Imzadi" z.B. - noch antiquarisch bei Ebay oder beim ZVAB. Es lohnt sich auf jeden Fall den Autor kennenzulernen. Mehr über Peter David findet sich in seinem
Blog.