Life on Mars ist zwar keine SF-Serie - ab und an gucke ich halt auch noch was anderes außer den hier schon oftmals erwähnten Serien und Sendungen - aber die BBC-Serie ist derart faszinierend und phantastisch, dass es mich freut das sie jetzt eine zweite Staffel bekommen hat und im nächsten Jahr fortgesetzt wird. In 8 Folgen wird erzählt, wie Sam Tyler - ein Polizist aus dem Jahr 2006 - bei einem Autounfall verletzt wird und nach einer kurzen Auszeit im Jahr 1973 erwacht. Ein sehr klassisches Motiv, dass auch schon in der SF angewendet wurde. Im Jahr 1973 nun ist Sam gerade frisch nach Manchester versetzt worden. Sam weiß nicht, wie ihm geschieht: Träumt er sich die momentan erlebte Realität zusammen, liegt er also in einem Krankenhaus des Jahres 2006 im Koma? Darauf deuten etliche Elemente der Serie hin - so Telefone, die klingeln obwohl sie nicht verbunden sind, Telekolleg-Professoren, die aus dem Fernseher zu ihm sprechen oder Stimmen, die aus dem Radio von seinem Zustand sprechen. Es könnte aber auch sein, dass Sam tatsächlich in der Zeit zurückgereist ist um etwas Bestimmtes zu tun - "Quantum Leap" lässt grüßen. Die Serie funktioniert einerseits als reine Polizeiserie im historischen Gewand, wobei die BBC sich wirklich Mühe gab das Jahr 1973 wiederzubeleben - mein Gott, diese Mode damals, furchtbar - und als phantastische Serie. Die 8 Folgen waren in England ein großer Erfolg, das DVD-Set der ersten Staffel erscheint im Oktober und im nächsten Jahr wird man dann erfahren, ob und wie es mit Sam weitergeht. Ähm - falls einer das vom ZDF hier lesen sollte - ihr habt doch am Sonntagabend diese Krimischiene...