Das Projekt SETI war eine feine Idee: Radiosignale aus dem All wurden in kleine Häppchen verteilt, durch das Internet an Computer geschickt welche dann in ihrer freien Zeit oder nebenbei diese mit der Software nach Signalen von außerirdischer Intelligenz suchten. Anschließend wurden die fertig bearbeiteten Daten zurückgeschickt und ein neues Päckchen kam an. Ich vermute, praktisch jeder SF-Fan hat da eine Zeitlange mitgemacht, es ging ja schließlich um den Nachweis von außerirdischem Leben.
Jetzt allerdings schließt das Projekt seine Pforten, wie
Gadgetmania meldet, aber doch nicht so ganz. SETI geht jedenfalls in dem Projekt BOINC auf, welches sich der Molekularbiologie widmet. Laut der
Pressemeldung sagte ein Sprecher von SETI aber, dass diejenigen die weiterhin nach Aliens suchen wollten dies könnten, aber einen Teil der Rechnerzeit dann doch für z.B. für den Wandel des Klimas bereitstellen können.
Nachtrag: Jetzt liegt mir der Pressetext der SETI-Meldung im Original vor. Wie sich das mit BOINC und SETI verhält, erläutert diese wie folgt.
BOINC lets you donate computer time to multiple causes, divided up however you want. For example, your PC could spend 40% of its time searching for extraterrestrial life (SETI@home), 30% studying climate change (http://climateprediction.net), and 30% studying protein folding, design and docking (Rosetta@home: http://boinc.bakerlab.org/rosetta/).
Es bleibt allerdings dabei, dass die Informationen der Mitwirkenden eingeforen werden und im Internet abgerufen werden können.