Während sich der Versand meiner "Serenity"-DVD schon wieder verschoben hat - nächste Woche Montag ist der nächste angestrebte Versandtermin, irgendwie weiß ich jetzt nicht: Soll ich mich darüber freuen, dass die DVD so gut verkauft wird dass die Lieferschwierigkeiten haben oder mich ärgern, weil ich nicht bei Amazon sondern bei CDWOW bestellt habe? Na ja. Wenn ich demnächst die australische Variante bestelle, ja, ich weiß, ich habe geschrieben ich mache das nicht mit aber ein 2-DVD-Set, seufz... - kam heute endlich der aktuelle Band von einem Autor an, den ich wahrlich nicht hoch genug schätzen kann:
Ian Banks. "The Algebraist" ist jetzt endlich im Taschenbuch erschienen, zumindest auf englisch, und noch kann ich nicht viel zu dem Roman sagen, aber wie ich Ian Banks kenne wird das wieder ein toller, wunderbarer SF-Roman werden. Diesmal offenbar keiner, der in seinem Kultur-Zyklus spielt, aber dafür unterbreche ich doch gerne die Lektüre von "The Prince of Nothing".
Wer Banks noch nicht kennt, aber ihn kennenlernen möchte den empfehle ich am Besten mit
Bedenke Phlebas bei den SF-Romanen anzufangen. Das Ganze ist eine wunderbare furios erzählte Space-Opera, die im Kultur-Universum spielt. Danach kann man sich ja mal ein wenig an den weiteren Romanen des Kultur-Zyklus versuchen:
Exzession oder
Inversionen. Gut, der letztere Roman bezieht sich nur lose auf die Kultur, aber zum Kennenlernen ist der Roman, der offenbar zwei verschiedene Handlungen erzählt, deren Verbindungen sich der Leser selbst erschließen muss - klingt komplizierter als es ist - ideal geeignet.
Wer den anderen, nicht SF-Banks kennenlernen möchte, kann ja mal
Die Wespenfabrik antesten, aber man sei gewarnt: Das ist kein einfacher Stoff für mal eben so zum Zwischendurch-Lesen. Dennoch einer der beeindruckensten Romane der letzten Jahrzehnte wenn ihr mich fragt. Oder
Straße der Krähen.
Für ganz Mutige, aber da habe ich mich bisher auch noch nicht rangetraut:
Förchtbar Maschien. Auf Deutsch ist das zwar eine Herausforderung, aber versucht den mal auf englisch zu lesen. Der meiste Teil des Romans ist nämlich in einer Lautsprache verfasst,
Feersum Endjinn ist der englische Titel und gibt einen Eindruck davon. Wie gesagt, da traue ich mich auch nicht ran. Ich werde mich jetzt erstmal dem "Algebraist" zuwenden, danach vielleicht dem "Stalker" und dann wieder dem "Prince of Nothing" - das ist zwar ein faszinierendes Fantasy-Buch, aber es hat Längen. Leider, denn die Geschichte ist gar nicht so schlecht angelegt obwohl es mal wieder um eine Apokalypse geht - die zweite, die die Welt erleben wird.