medienrauschen

NGC6544.de

Das Science Fiction-Blog

Willkommen im Science Fiction-Weblog NGC6544. Diese Seite hier zeigt den einzelnen Artikel GOR: Erstauflage ist verkauft, eine Übersicht über alle Artikel gibt es in unserem Archiv.

Du bist gern zu einer Diskussion eingeladen, halte Dich dabei aber bitte an die Netiquette. Vielen Dank und hab' Spaß!

GOR: Erstauflage ist verkauft

Wie Guido Latz mir höchstpersönlich am Samstag mitteilte ist die erste Auflage des ersten Bandes von "Gor" komplett weg. Sprich, die Vorbestellungen liefen prächtig. Einerseits freut es mich für den Atlantis-Verlag und den Basilisk-Verlag - doch, doch, schon, warum auch nicht - andererseits: Die Bände gabs lange Zeit nur im Antiquariat. Manche werden auch kaum noch richtig wissen um was es da geht. Etliche Leute werden deswegen wohl aus reiner Neugierde die Vorbestellung getätigt haben, ich denke nur ein Bruchteil wird tatsächlich auch dann alle anderen Bände kaufen und im Schrank stehen haben werden - dass alle 27 Bände permament diesen Erfolg haben werden bezweifle ich. Wie geschrieben: Ich gönne es den beiden Kleinverlagen durchaus und offenbar wollen Leute "Gor" auch noch lesen - fragt sich nur ob man nach dem Lesen des Bandes eher entmystifiziert wird oder ob das Verlangen nach den weiteren Bänden geweckt wird. Und das beurteile ich höchst skeptisch. Nun, 2020 oder so werden wir das ja sehen wenn der letzten Band erscheint. ;-)
Geschrieben von: Christian Spliess
19.03.2007, 03:11 Uhr | Kategorie: Bücher
Trackback-URL: http://www.ngc6544.de/index.php/trackback/4596/POHZ6gzl/

Funksprüche zu diesem Eintrag

  1. Ich finde es komisch, mit Band 1 anzufangen. Zum einen fehlt da nicht so viel. Zum anderen sind eigentlich starken Passagen, in denen Norman das Konzept goreanischer Sklaverei richtig entwickelt hat und die es auf deutsch nie gab, erst so ab Band 9 zu finden.
    Ich würde lieber zusehen, dass man möglichst bald die richtig coolen Bände raushaut, also 4, 5, 9, 10, 11, 12, 13, 18, 19, 20, 21, 22, 25 und 26, und nicht unbedingt in dieser Reihenfolge.

    Das Titelbild der neuen Auflage verstehe ich nicht. Ein Totenkopf hat mit Gor nichts zu tun, da Gor nichts morbides hat, es nicht daraum geht, daß Leute getötet werden, Norman ständig das Wort "vital" gebracht, um Sklavinnen zu charkaterisieren und die Goreaner ein Unsterblichkeitsserum haben. Was für Leute die zwei Typen darstellen, ist unklar.
    Das Titelbild unterstreicht nicht die Absicht, die Bücher ohne Streichungen herauszubringen, damit die Welt Gor von ihren deutschen Fans nun auch richtig verstanden werden kann.
    Besser wären z.B. auf einer Seite hohe Türme einer Stadt am Horizont, auf der anderen Seiten ein Tarn mit einem rotgekleideten Krieger, oben in der Mitte ein Halsreif mit Kette.
    Andre am 08.04.2007 um 22:47 | #
  2. Um nochmal auf das Titelbild zurückzukommen:
    Meine Bemerkungen oben bezogen sich auf den grafischen Header, der wohl auf allen Bänden sein soll.
    Auf dem Cover von "Der Krieger" sieht man zwei Schwertkämpfer. Aber sind das goreanische Krieger? Diese tragen kein braunes Leder a la Xena, sondern scharlachrote Gewänder a la Griechen und Römer. Und Tarl hat unzähmbare knallrote Haare! Hätte der Zeichner mal das Buch gelesen, hätte er die Farbe rot an der richtigen Stelle gebracht und den Himmel blau gezeichnet. Vielleicht sind ja spätere Coverbilder authentisch.
    Andre am 08.04.2007 um 22:53 | #
  3. @Andre: Das Titelbild stellt den Endkampf zwischen Tarl und Par-Kur dar, beide tragen die Tracht der Assassinen (wie von Norman beschrieben). In Kapitel 16 - vor dem Endkampf- lässt sich Tarl die Haare schwarz färben, um unbemerkt in die Stadt zu gelangen und Talena zu befreien. Alles ist also authentisch ... Patrick Grieser am 10.04.2007 um 07:42 | #
  4. Hm, hatte das wohl zu vorschnell beurteilt und nehme meine Kritik zu dem bandspezifischen Bestandteil des Covers zurück. Habe Band 1 schon lange nicht mehr gelesen.
    Naja, prinzipiell ist ja positiv zu werten, wenn die Gor-Bände auf deutsch mal unzensiert rauskommen.
    Am besten wäre es, wenn zusätzlich noch Imaginative Sex übersetzt würde, damit man alles etwas besser in die Realität einordnen kann.
    Andre am 10.04.2007 um 20:13 | #
  5. Ich denke schon, daß es genug Kunden dafür geben wird. Gerade auch die junge Generation mag vielleicht nicht mehr wissen, was GOR heißt und bedeutet und auch ich bin erst vor kurzem drüber gestolpert. Aber was macht das schon? Gute Bücher werden ihr Publikum finden und gerade da ja die Welt Gor doch sehr speziell ist, wäre es ein Wunder wenn nicht das entsprechende Publikum da wäre.
    Ich für meinen Teil habe vor sämtliche der Bände zu sammeln - und ich weiß von ein paar Leuten, die das auch möchten, zumal der verlangte Betrag nun wirklich nicht überteuert ist.

    Ich wünsche den Verlagen damit viel Glück und ich freue mich schon auf die spezielleren Bände um die Sklaventhematiken, denn gerade die ist ja das interessante...
    alles andere ist eher typisch und kann in vielen anderen Barbaren-Storys auch gelesen werden ... aber gerade die Sklaven-Teile geben Pep und damit auch eine durchaus realistische Chance, daß das deutsche Publikum dem durchaus mehr als nur ein wenig Neugier beimessen wird.
    Rhiannon am 22.12.2007 um 15:44 | #

Funkspruch absetzen

Autor: Christian Spließ | Herausgeber: medienrauschen Netzwerk | Alle Rechte vorbehalten.

Startseite | Über Blog und Autor | Archiv | Werbung | Impressum | Kontakt | Datenschutz