Doctor Who: The Eleventh Hour
Knapp eine Stunde Zeit lässt sich der neue Chef von Doctor Who - Moffat natürlich ;-) - um einen neuen Doctor und einen neuen Companion einzuführen. Der Plot der ersten Folge der fünften Staffel ist zwar nicht besonders innovativ und Moffat wird hoffentlich noch Folgen haben, die etwas dunklerer und düsterer sind wo wie man es gewohnt ist von ihm, aber zumindest erfüllt die erste Folge ihren Auftrag: Neue Charaktere einfügen und Lust auf weitere Folgen zu machen.
Dabei ist es noch zu früh ein defintives Urteil über den 11. Doctor zu fällen, denn es wird einige Folgen dauern bis sich Matt Smith in die Rolle einfinden wird. Das war bei Tennant ja auch so, der zu Beginn der Serie deutlich hibbeliger und nervöser war als gegen Ende. Hibbelig ist der neue Doctor ebenfalls. Humor hat er auch. Vielleicht ist meine Skepsis angesichts der Jugendlichkeit von Doctor und Companion auch gar nicht berechtigt. Wobei: Wenn das schon so anfängt, dass die Gute den nackten Oberkörper des Docs geradezu mit den Augen verschlingt... Sieht nicht so aus als ob wir uns auf einen schnippischen, selbstbewußten Comanion einstellen können. Nun denn, warten wir es mal ab. Besonders eingeprägt hat sich Amelia Pond nicht unbedingt nach dieser ersten Folge.
Ab und an ist diese Folge einfach zu lang, setzt ihre Schwerpunkte an den falschen Stellen. So amüsant die Geschichte mit Apfel, Joghurt etc. sein mag - das hätte man genau so kürzen können wie andere Stellen. Dadurch wäre die Folge sicherlich besser geworden und würde nicht allzuviel Zeit damit verschwenden sich um Nebenfiguren zu kümmern, die für den weiteren Serienverlauf vermutlich eh nich so die Rolle spielen werden. Ob die Familie von Amelia nochmal zum Tragen kommen wird muss man abwarten. Der Trailer nach der erste neuen Folge lässt nicht unbedingt darauf schließen. Nun: Lassen wir uns überraschen. Ich freue mich auf jeden Fall auf River Song und die Weeping Angels... ;-)