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Falls jemand Georg Phillip Telemann nicht so ganz einordnen kann: Er war ein Schulfreund von Johann Sebastian Bach. Aha, der Kenner merkt: Wir befinden uns musikalisch im Barock. Wobei Telemann schon ein wenig mit dem leichteren Stil anbandelte, der danach kommen sollte. Ebenso wie Bach war er noch bis ins hohe - und bei ihm muss man wirklich sagen hohe - Alter aktiv. Und da ich momentan Telemann als geistlichen Komponisten entdecke, natürlich, wenn man Flöte spielt stolpert man über seine wunderbaren Kanonsonaten und beim Klaiver über seine Suiten - aber seine geistigen Werke sind ja doch nicht im Stanard-Repertoire so vertreten wie die Bachs. Fangen wir also mit einer Arie an:
Ich erwähnte ja schon Telemanns-Kanonsonaten für Flöte. Mit der modernen Technik kann man ja heutzutage sich selbst perfekt begleiten... (Und ich staune immer wieder darüber, wie perfekt diese Stücke gemacht sind.)
Noch einmal Telemann, bevor wir zu Pachelbels Kanon kommen werden, denn das ist so grandios, das muss ich dann doch noch posten. Zuvor aber der zweite Teil einer Kantate aus dem Harmonischen Gottesdienst - wer sagt denn, dass man immer ein Riesenorchester braucht? Oder eine Frauenstimme für die hohen Lagen? ;-)
Als Zückerchen noch DER bekanntes Kanon der Weltliteratur: Pachelbels nämlich. Den kennt man unter Garantie, einer der "Schlager" in dem Bereich. Der Künstler, der sich selbst beim Telemann begleitete, ist hier sozusagen vervierfacht - einmal Continuo und dreimal Flöte. Sehr genial und es klingt auch noch richtig gut.