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Das NGC feiert Geburtstag mit dem “Schleichenden Grauen”

Nomalerweise müsstet ihr uns zum 3. Geburtstag des Blogs etwas schenken. Schließlich hat ja das NGC Geburtstag und nicht ihr. Schenken müsst ihr uns tatsächlich schon etwas, nämlich eure geschätzte Aufmerksamkeit. (Hammerüberleitung, oder?) Denn zum dritten Geburtstag des NGCs gibts Geschenke von uns. Drei Stück. Für jedes Jahr eines. Toll? Finde ich auch. Und dass da ist es dann:



Wer bisher geglaubt hat, dass das Soloabenteuerspielebuch wie "Der Hexenmeister vom Flammenden Berg" oder die "Lone-Wolf"-Reihe ausschließlich in den achtziger Jahren en vogue waren und jetzt so allmählich Staub ansetzen, der irrt. Das Genre des interaktiven Leseabenteuers hat sich zwar ein wenig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen, aber so ab und an gehts auch nochmal vor die Tür. Das Prinzip ist schon toll: Man kann sein eigenes Abenteuer erleben. Noch Besser: Wenn man das Buch einmal durchgelesen - oder solle man besser durchgespielt schreiben? - hat, so kann man nochmal zurückgehen und eine andere Entscheidung für einen Abschnitt treffen. Denn das Prinzip eines solchen Buches sind - Computerspieler dürfte das kennen - vorgegebene Events, die dann ausgelöst werden wenn man seine eigenen Entscheidungen trifft. Es wird also händisch getriggert oder so... Dazu ist die Handlung des Buches in Hunderte von klitzekleinen Abschnitten eingeteilt. (Bei unserem Gewinnbuch sinds sage und schreibe 350!) Nach einer Einleitung geht es dann los: Schon auf Seite 2 steht meistens, wie man sich entscheiden kann. Wer das Prinzip momentan aktuell mitverfolgen möchte und darüberhinaus richtig mitentscheiden möchte kann im interaktiven Fortsetzungsroman des Corona-Magazins sich mal anschauen wie das Ganze funktioniert - und dass es viel Spaß macht, könnt ihr mir glauben.

In "Das schleichende Grauen" schlüpft man die Rolle eines Landeis, das im Berlin der 20ger - ein schönes Setting, ich erinnere mich mit Freuden an "Das zweite Gesicht" von Kai Meyer, das spielt ja auch in der Zeit - sein Glück beim aufstrebenden Film sucht. In 350 Einzelabschnitten erlebt man dann ein faszinierendes Abenteuer an der Seite des Hexers Robert Craven - und nach jedem Absatz entscheidet der Leser durch seine individuellen Talente, sein Würfelglück oder seinen Instinkt selbst, wie die Geschichte weitergeht. Kein Spiel ist wie das andere.

Robert wer? fragen sich da sicherlich einige. Robert Craven. Romanheld einer - wenn nicht sogar DER besten Wolfgang-Hohlbein-Romanserie, die auf den Werken von H. P. Lovecraft beruht. Also auf den Cthulhu-Mythos und dieser ist bekanntlich - echt! - reinste SF! Sollte man gar nicht meinen, weil man eigentlich mit dem Werk von Lovecraft eher Horror verbindet - aber das kosmische Grauen, das Lovecrafts Cthulhu-Mythos umhaucht, ist schon deutlich in seinen Schöpfungen zu erkennen und beschert uns "Götter" wie die hier: Cthulhu, Shub-Niggurath, Nyarlatothep. Lovecrafts sogenannte Großen Alten waren vor Äonen schon mal auf der Erde und beherrschten sie. In einer großen Auseinandersetzung mit den sogenannten Älteren Göttern - noch mächtigeren Wesen aus dem All - wurden die Großen Alten eingekerkert. Von unserer Dimension abgesondert schlafen und träumen sie. Da Fanclubs bekanntermaßen alles tun um ihre Stars mal zu sehen gibts immer wieder Versuche die Großen Alten zurück auf die Erde zu bringen. Was der Hexer wohl recht erfolgreich verhindert hat, sonst sängen wir jetzt alle "Iäääääää".

Christian Humberg und Bernd Perplies sind große Fans der Serie von Wolfgang Hohlbein und auch der Originalgeschichten von Lovecraft. Als man dann ein zweites Soloabenteuerrollenspielbuch im Pegasus-Verlag veröffentlichen wollte - Frank Rehfeld hatte in diesem Jahr die Ehre die Reihe mit "Der Blutstein" zu beginnen - sagten die Autoren alles andere als nein. Wobei, wie Christian Humberg erläutert, man auch Spaß haben kann wenn man das Universum des Hexers nun nicht kennt:

Wir haben uns bemüht ein Abenteuer zu erschaffen, dass Kennern beider Universen gefällt, aber auch Neulesern nicht minder atmosphärisch-schöne Stunden bietet. Wer etwaige Vorkenntnisse mitbringt, wird sicherlich den ein oder anderen Aha-Moment erleben - und wer noch nie von Robert Craven und den GROSSEN ALTEN gehört hat, bekommt durch "Das schleichende Grauen" hoffentlich Lust auf mehr. Eigentlich ist der Cthulhu-Kosmos ja voller Bücher, die den Wahnsinn bringen, doch bisher sind alle unsere Leser noch bei vollem Verstand - von daher können wir unseren Beitrag wohl gefahrlos weiterempfehlen.


Das NGC würde ja auch keine wahnsinnig-machenden Bücher verlosen, echt jetzt nicht. Schließlich wollen wir ja uns ja unsere Fans erhalten und außerdem braucht ihr euren Verstand noch um folgende Frage zu lesen, zu verstehen, sie eventuell mit etwas Hilfe bei Google beantwortet zu bekommen und die Lösung bis zum 17.12. d.J. über das Kontaktformular an uns zu schicken. Nur Antworten per Kontakformular werden akzeptiert, wir werfen die Namen dann alle in einen Beutel und fragen Chtulhu, ob er einen Tentakel zum Ziehen leihen könnte... Vielleicht sind die Hunde des Tyndalos dann auch noch bereit das Exemplar noch vor Weihnachten an euch zu liefern - aber das können wir nicht garantieren, die Biester sind zickig.

Nun zur Frage: In den 20ger Jahren boomte Deutschlands Filmindustrie. Es ist die Zeit des fantastischen Films. „Das Cabinet des Dr. Caligari“, „Der Golem“ und „Nosferatu“ lehren die Zuschauer in den Lichtspielhäusern das Fürchten. Welche Vampireigenschaft oder welches Merkmal erfindet der Regisseur des Films "Nosferatu" Friedrich Murnau, die entscheidend für die Figur des Vampirs werden wird? Er fügt der Vampirfigur etwas hinzu, was es im Roman von Stoker so nicht gibt. Genau diese Eigenschaft, Fähigkeit, Merkmal etc. suchen wir.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Recherchieren, viel Glück zum Gewinnen! Übrigens öffnet Bernd Perplies auf seiner Homepage an jedem Tag ein kleines Türchen mit Informationen über seinen Roman "Tarean" - lesenswert! - und auch über "Das Schleichende Grauen".... Schokolade kann ja jeder, Tentakel dagegen...
Geschrieben von: Christian Spliess
09.12.2008, 17:20 Uhr | Kategorie: Allgemein Bücher
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Autor: Christian Spließ | Herausgeber: medienrauschen Netzwerk | Alle Rechte vorbehalten.

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