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Cross Cult bringt Riker und Deanna nach Deutschland

Nachdem "Star Trek Vanguard" ein veritabler Erfolg geworden ist - zu Recht, mittlerweile habe ich alle drei Romane gelesen und schreibe eventuell später mal was dazu - hat sich "Cross Cult" die Rechte für die in den USA beliebte Serie um Riker und Troi gesichert: "USS Titan" heißt die Reihe. Und richtig, nachdem die "Vanguard"-Romane, von denen man voraussetzen darf dass sie fortgesetzt werden, im Bereich der klassischen Serie spielten springt man jetzt mit der neuen Reihe in die Nachfolgeserie TNG.

Nach fast einem Jahrzehnt voller Kämpfe gegen solche Feinde wie die Borg, die Cardassianer, die Klingonen und das Dominion, befindet sich die Vereinigte Föderation der Planeten am Beginn einer neuen Ära. Die Sternenflotte erneuert ihre Mission der friedlichen Erforschung, Diplomatie und der Erweiterung des Wissens. Unter den Raumschiffen, die dieses Bestreben anführen, ist auch die U.S.S. Titan, unter dem Kommando von Captain William T. Riker und bemannt mit der biologisch verschiedenartigsten und kulturell unterschiedlichsten Besatzung in der Geschichte der Sternenflotte.
Doch ihre Mission beginnt nicht wie vorgesehen.


Ab November diesen Jahres wird alle drei Monate ein Roman erscheinen, angekündigt sind bisher die ersten vier - übersetzt von Stefanie Pannen und Markus Rohde, wobei Frau Pannen den Hauptteil - drei Romane - übernehmen wird. (Wer zum Teufel ist eigentlich Stefanie Pannen? Von wegen alles steht im Internet... ;-)) Der erste Band "Als wir wieder Forscher wurden..." knüpft wohl an die Ereignisse von "Star Trek - Nemesis" an:

Praetor Shinzon, der Schlächter des romulanischen Senats, ist tot. Das Machtvakuum, das durch sein Ableben entstanden ist, hat das Romulanische Sternenimperium, den Erzfeind der Föderation, an den Rand des Bürgerkrieges gebracht. Konkurrierende Parteien wetteifern nun um die Kontrolle über ihre auseinanderbrechende Zivilisation. Sollte das Imperium fallen, könnte das diese gesamte Region der Galaxis aus dem Gleichgewicht bringen. Um die Ordnung wieder herzustellen, wird die langerwartete Forschungsmission der Titan hinausgeschoben und Riker von der Sternenflotte beauftragt, Gespräche über Machtverteilung zwischen den romulanischen Fraktionen zu leiten. Doch gerade als die ersten vorsichtigen Schritte unternommen werden, um ein neues Romulus aufzubauen, organisieren sich Teile des Tal Shiar, des gefürchteten romulanischen Geheimdienstes, hinter den Kulissen neu, um ihr eigenes Machtspiel zu spielen. Ohne Hilfe von außen werden Riker und die Mannschaft der Titan zur letzten Hoffnung, um zu verhindern, dass der Quadrant im Chaos versinkt.


Wenn man einen Blick ins Cross-Cult-Forum wagt so äußert man sich von Verlagsseite was die Verkaufzahlen von "Vanguard" und die neuen Serien - denn neben "Star Trek" hat man auch noch "Primeval-Romane" im Programm - anbelangt vorsichtig optimistisch:

Ich hoffe, ihr versteht, dass wir jetzt nicht gleich mit 3 oder 4 parallel laufenden Serien weitermachen, denn die neuen Star Trek Romane bei Cross Cult sind immer noch ein "zartes Pflänzchen". Aber da die Verkaufszahlen nicht stagnieren, spricht eigentlich nichts gegen einen vorsichtigen Ausbau unserer Romanreihen. Der Verbreitung dienlich sein, wird auch der in Kürze startende Verkauf im Bahnhofsbuchhandel und natürlich das Nahen des neuen Kinofilms. [....] Demnächst gehen von jedem Band 2.000 Exemplare in den Bahnhofsbuchhandel, die Exemplare, die nicht verkauften werden, landen im Schredder (weil sie wohl eh zu verschmuddelt wäre, um sie noch als neuwertig verkaufen zu können). Dann sind vom ersten Band nicht mehr wahnsinnig viele Exemplare übrig ...


Da muss ich doch an dieser Stelle ein Wörtchen einwerfen, lieber Cross-Cult-Verlag: Es gibt Alternativen zum Schredder! Das nennt sich Remittende! Oder Bookcrossing! Oder Schulbibliotheken! Darüber müssen wir dann mal beizeiten DRINGEND reden! (Schock lass nach...)
Jedenfalls macht der Verlag es insgesamt richtig und baut langsam und sorgfältig seine Roman-Reihe aus anstatt jetzt direk in die Vollen zu gehen - noch ein Heyne-Disaster brauchen wir hierzulande nicht. Dann kann man langsam auch mal mit "Torchwood"-Romanen und "Doctor Who" anfangen... (Gut, "Primeval" ist die private Konkurrenz, aber das Land stimmt ja wenigstens schon...)
Geschrieben von: Christian Spliess
13.10.2008, 21:33 Uhr | Kategorie: Bücher
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