Da schwappte ja jüngstens eine wahre Welle von Begeisterung über die zahleichen Star-Trek-Newsletter, Star-Trek-Webseiten - nein, was die BILD vermeldete nehmen wir mal überhaupt nicht ernst, Bully-Herbig-Humor, als ob J. J. Adams DEN kennen und schätzen würde, echt jetzt mal, ihr Pauschalisten. Der Grund: J. J. Adams präsentierte die ersten Szenen aus Star-Trek XI. Oh. Stimmt. Darf man ja nicht mehr schreiben, offiziell heißt der Film ja jetzt nur noch "Star Trek". Tolle Idee, wenn man demnächst dann verwirrt in der DVDthek der Wahl steht und rätselt ob in dem Film jetzt eine komische Sonde namens V'ger vorkommt oder ob es eher um Romulaner - mit Tatoos? Na ich bin gespannt wie die das erklären werden, warum es die dann später nicht mehr gibt - in dem Film geht. Seis drum: Eine Welle der Begeisterung schwappte übers Land. Nur das Corona-Magazin enthielt sich bisher. Aber
in der aktuellen Ausgabe hat auch Christian Humberg endlich erklärt, was er von dem Abrams-Spektakel hält. Und zwar das hier:
Für die eiligen Leser das Wichtigste zuerst: Ja.
Das ist die Antwort auf vermutlich die meisten Fragen, die Sie uns in Bezug auf Abrams’ Reboot des wohl bekanntesten SF-Franchise der Welt stellen können. Taugt der Film was? Ja. Hält er sich an in über 40 Jahren etablierte Fakten und Zustände? Ja. Ist es ein Film, der den Namen „Star Trek“ tragen darf – gaaaaanz, gaaaanz wirklich und auch in den Augen der kritischsten Altfans?
Ja. Ganz klar: ja. [...] Bringen wir es hinter uns: Ja, Abrams’ „Star Trek“ schlachtet ein paar heilige Kühe der bisher etablierten Serienhistorie. Wenn Sie sich darüber aufregen, dass Uhura in diesem Film ihr Uniformoberteil auszieht … Wenn Sie unbedingt darauf bestehen, dass Captain Pikes Charakter (und Schicksal) so beschrieben werden muss, wie es in der „Classic“-Serie geschah … Wenn Sie der Meinung sind, dass Action und „Star Trek“ nicht zusammenpassen, nun, dann ist dieser Film nicht für Sie gedacht.
Uhura zieht ihr Oberteil aus? Wenn das kein Argument ist im nächsten Mai ins Kino zu gehen - ähm - abgesehen natürlich davon, dass es das erste Mal seit einigen Jahren ist, dass es einen Star-Trek-Film im Kino geben wird. (Was ihr nur wieder denkt. Vermutlich das Schlechteste. Ts. Habe ich mir gedacht.)
Ansonsten gibts auch nochmal einen weiteren Grund ins Corona-Magazin zu blicken: "Die Memmen des Meeres" werden fortgesetzt und ihr dürft mal wieder entscheiden wohin die Reise gehen soll. (Ich - hab - schon. Jetzt ihr!) Es gibt eine Rezension zum neuen Pratchett-Film. Nein, der lief nicht im Kino - warum eigentlich nicht? - sondern kam die Tage auf DVD raus - "The Colours of Magic". Ich bin auch vertreten, aber das nur am Rande und zudem: Wenn ihr schon immer mal wissen wollt wie das ist, wenn der Name auf dem Cover des Romans steht - dann lest was Claudia Kern zu schreiben hat wenns um den Roman "Sturm" geht. Fantasy mit nur einem einzigen Zwerg! ;-)
Am besten druckt ihr euch das neue Corona-Magazin aus, nehmts mit in die U-Bahn und falls euch die "Memmen des Meeres" gefallen haben, hätte ich noch einen Tipp für euch. Der ist dann wieder wirklich reine SF, versprochen:
Carolina Möbis, die für "Die Memmen des Meeres" verantwortlich ist, hat zwei Battle-Tech-Romane geschrieben. Wenn das kein Grund ist mal in dieses Universum reinzuschnuppen weiß ich auch nicht. Die beiden Romane heißen: "
Royal Flush" und "
Duo Infernale". Falls ihr für euren SF-lesenden Freund oder die Freundin noch kein Geschenk haben solltet, dann wißt ihr ja, was ihr kaufen könnt. (Vielleicht dann auch gleich die beiden Hexer-Solo-Abenteuer mitordern, man kann ja nie wissen...)