Morgen ist der traditionelle "Lasst uns ein Bierchen trinken und Dirk van den Booms Preisreden lauschen"-Wochenende - auch bekannt als
der BuCon. Ich bin selbstredend da - wenn auch mit einem Corona-Badge mit meinem Realnamen drauf zu erkennen, hüstel, für ein NGC-Badge fehlt mir einfach die künstlerische Ader, ich kann keine Kunst - und streune da durch das Bürgerhaus in Dreieich-Fortistan. ;-)
Nach einträglichem Studium des Programms - also nach gerade eben jetzt, bekanntemaßen ist man als alter Con-Hase nicht unbedingt sooo an Panels interessiert - werde ich wohl folgende Panels besuchen sofern mich nicht gerade ein für mich ausgegebenes Bier dran hindert. (Ihr wißt also was ihr zu tun habt, wenn ihr mich seht, ja? Brav.)
Wer einmal Mike Hillenbrand in einem Panel erlebt hat, der weiß eines mit Sicherheit: Langweilig wird das nicht. Vor allem nicht wenn er über "Star Trek in Deutschland" plaudern wird - wie ist die deutsche Fanszene entstanden? Warum lief Star Trek eigentlich beim ZDF? Wie war das nochmal mit der Synchro und überhaupt: Was machen Fans eigentlich nachdem es erstmal keine neue Serie mehr gibt? Gute Fragen, Mike Hillenbrand hat die charmanten Anworten.
Da mich der Präsentator
antwitterte - ich kommentiere das jetzt mal nicht weiter - und ich die Comics der Alligator-Farm eh mag und seit dem ersten Perry-Comic kaufe werde ich um 17:00 Uhr dann Kai-Uwe Hirdt lauschen. Da freue ich mich schon drauf, denn es gibt einige Änderungen in der Arbeitsweise, die bestimmt erläutert werden. (Und mir ist der bunte Mischmasch aus den Perry-Themen, den die Comics bieten allemal lieber als die aktuelle Heftserie... Nein, nicht nur wegen der unbekleideten Damen...) Vielleicht gibts auch etwas zum Fortsetzungscomic in der Space-View, würde mich freuen.
Direkt danach dann ab 18:00 Uhr ist der Wurdak-Verlag dran - da wirds wohl Neuigkeiten zu den Hörspielen von "Mark Brandis" geben - nein, noch nicht gehört, sind geplantermaßen im Zulauf begriffen in dem Sinne. Außerdem liest Armin Rößler. :-)
Leider kollidiert der Termin mit dem äußerst interessanten Panel zur Zukunft der Fantasy. Ich bin garantiert nicht der Einzige, der beim Anblick der sogenannten "Völker-Fantasy" - Trolle, Kobolde, Zwerge, Gnome, Halblinge - in den Regalen der Buchhandlungen immer etwas genervt dreinblickt. Dabei hat die Fantasy viel mehr zu bieten und das soll beim Panel - pardon - Podiumsdiskussion - zur Sprache kommen.
19:00 Uhr - DPP-Preisverleihung - diesmal nur mit Dirk und ohne Videos und Töne wie es ausschaut. Pflichttermin und außerdem ist sonst keine anderes Panel. ;-)
Zwar wäre auch der Programmpunkt um 20:00 Uhr "Ist der Heftroman noch zu retten" auch von Interesse, aber ich glaube meine Rückfahrgelegenheit wird ab dem Zeitpunkt schon dezent zum Aufbruch drängen. Man sollte sich auch eher die Frage stellen, ob der Heftroman gerettet werden muss - aber bekanntlich halten die Verlage mit Auflagenzahlen ja gerne hinterm Berg. Auch, was die Verkäufe von Ebooks anbelangt, die ja irgendwie so die Zukunft sind hört man auf der Buchmesse allenthalten.
Schamlose Eigenwerbung an der Stelle: Mein Netbib-Posting befasst sich mit der Renaissance der Ebooks. Falls sich jemand an das Rocket Ebook erinnert...
Der BuCon findet morgen ab 12:00 Uhr in Dreieich-Schwendlingen statt, unweit von Frankfurt entfernt - Nahverkehrsanbindung ist gegeben. Eintritt 8,- Euro - ermäßigt 6,-. Ende ist um 22:00 Uhr. Weitere Infos gibts natürlich auf
der Webseite.