medienrauschen

NGC6544.de

Das Science Fiction-Blog

Willkommen im Science Fiction-Weblog NGC6544. Diese Seite hier zeigt den einzelnen Artikel Berndivent: USS Bumblebee Bush, eine Übersicht über alle Artikel gibt es in unserem Archiv.

Du bist gern zu einer Diskussion eingeladen, halte Dich dabei aber bitte an die Netiquette. Vielen Dank und hab' Spaß!

Berndivent: USS Bumblebee Bush

Götz der Gnadenlose ist aus der Kerkerdimension zurück! Sein Ziel: Natürlich erstmal den Sternenbund zu erobern und dann endlich Rache an Captain Briegel T. Busch zu nehmen, der ihn damals in die Kerkerdimension verbannt hat. Den Sternenbund übernimmt Götz mit Leichtigkeit, die Mannschaft der Bumblebee Bush ahnt derweil erstmal davon gar nichts weil sie einen defekten Kommunikationssatelliten bewachen soll. Richtig: Das ist eine Strafaktion dafür, dass die Mannschaft die erste Bumblebee Bush bei einer Bruchlandung vernichtet hat. Auch der Sternenbund muss sparen.
Briegels eingeschworener Erzfeind stöbert die USS Bumblebee Bush natürlich auf und jetzt beginnt das klassische Szenario: Heldenmutige Mannschaft gegen bösen Diktator, unterstützt von eingeschworenen Freunden, die am Ende - na ja, kennt man ja.

Die Kunst einer Parodie besteht im Allgemeinen darin dem Original so nahe wie möglich und gleichzeitig so fern wie machbar zu sein. Nahe, weil man das Original in jeder Sekunde erkennen muss, fern weil die Original eben nicht erreicht werden soll. Insofern haben die Macher des KIKAs durchaus eine gute und wunderbare Leistung hingelegt: Erinnert Götz der Gnadenlose im Aussehen an Ming, den - moment - Gnadenlosen? ;-), so ist das Universum das pardodiert wird eindeutig das von Star-Trek. Wenngleich auch Elemente aus anderen SF-Serien wie Star Wars oder Filmen wie Starship Troopers dazukommen. Man kann sich jetzt natürlich fragen ob die eigentliche Zielgruppe Starship Troopers kennen kann aber die Macher haben offenbar auch an die Erwachsenen gedacht - wer sich auf die Suche macht findet noch diverse andere Anspielungen auf SF-Serien.
Natürlich merkt man, dass das Ganze aus diversen Episoden zusammengeschnitten wurde die schon in Chili-TV liefen. Allerdings hat man einige neue Szenen gedreht, einige Effekte neu hinzugefügt und somit ist das Ganze auch für denjenigen genießbar der die eigentliche Serie innerhalb von Chili TV schon kennt. Wobei das hier nur einige ausgewählte Episoden sind, ich warte immer noch auf eine komplette Veröffentlichung aller Clips der Serie. KIKA? Macht - hinne!
Natürlich - ein wenig muss man schon das Brot, den Busch und das Schaf mögen um Spaß an dieser DVD zu haben, aber hey - wenn eine Episode mit "Sternzeit: Hastenichtgesehen" beginnt, Briegel versucht den obligatorischen Jedi-Mind-Trick anzuwenden: "Wir müssen für diese Ersatzteile nichts bezahlen. Wir müssen kein Geld auf die Ladentheke legen." der natürlich in die Hose geht, wenn Bernd folgendes von sich gibt: "Ich bin nur eine Seemöwe auf den Eisschollen des Vergessens, Pinguine im Mahlstrom des Vergessens" - dann sollte man sich einen Ruck geben und die Zweifel einfach mal über Bord schmeißen. Es mag ja eine Kindersendung sein, zugegeben, aber manchmal sind Kindersendungen intelligenter als das, was die Erwachsenen vorgesetzt bekommen. In diesem Falle gilt das wirklich uneingeschränkt. ;-)
Geschrieben von: Christian Spliess
05.05.2007, 01:25 Uhr | Kategorie: Allgemein
Trackback-URL: http://www.ngc6544.de/index.php/trackback/4633/mvuVeJJd/

Funksprüche zu diesem Eintrag

  1. Also, beim ersten Durchlesen hab ich weniger an Starwars und Startrek gedacht, als an Raumpatroille Orion. (RO hat mir persönlich auch besser gefallen, als SW und STR.) Ich hab mich immer lustig über meine Kurskamaraden (nennt man die so?) gemacht, wenn sie von Bernd das Brot erzählt haben...jetzt werde ich es mir wohl auch mal angucken. Danke für den Tip(p). ToBo am 05.05.2007 um 10:04 | #
  2. (Diesen Eintrag schreib ich hierher, weil der letzte Zeriss schon tief im Archiv verschwunden ist)
    Ich hab mir grad die letzte Episode von Ijon Tichy angeguckt, und muss sagen, von allen Folgen fand ich die am gelungensten. So ein Ende hätt ich ehrlich gesagt nicht erwartet.
    Und wenn wir schon dabei sind, ich hab mal angefangen die Sterntagebücher (fast) im Original (russ. Übersetzung) zu lesen und die Geschichte mit den Verdoppelungen scheint ja fast 1:1 übertragen worden zu sein, außer dass sie das Ende verkürzt haben. So gesehen wurde doch nur die Halizunelle und dieser gewöhnungsbedürftige Akzent eingebaut, weshalb ich die Kritik an der Umsetzung nicht ganz nachvollziehen kann.
    ToBo am 05.05.2007 um 23:58 | #

Funkspruch absetzen

Autor: Christian Spließ | Herausgeber: medienrauschen Netzwerk | Alle Rechte vorbehalten.

Startseite | Über Blog und Autor | Archiv | Werbung | Impressum | Kontakt | Datenschutz