Wenn der Name "Moffat" in Bezug auf Doctor Who fällt, dann geraten die eingefleischten Fans ins Schwärmen. Hier in Deutschland hatten die Fans bisher nur die Gelegenheit den HUGO-gekrönten Zweiteiler der ersten Staffel zu sehen - der erste Auftritt von Captain Jack Harkness also - in den UK warten die Fans momentan fieberhaft auf das neueste Werk von Steven Moffat. Und zweifeln nicht daran: "Blink" wird wiederum für den HUGO nominiert. Denn schließlich hat Moffat gerade eben
den BAFTA für die Folge abgeräumt.
Der BAFTA wird alljährlich von der British Film Academy verliehen und das seit 1947. Eigentlich ist London die Zentrale, der Preis wird aber noch in Los Angeles oder in Wales verliehen. Durchaus ein Preis, der eine gewisse Bedeutung hat - sicherlich kein Barometer für die Oscars oder gar den HUGO, aber schon ein Preis mit einer gewissen Bedeutung.
Insofern darf man gespannt sein ob Moffat der HUGO-Hattrick gelingen wird - die Fans zweifeln nicht daran.
Wobei "Blink", die Folge der letzten Staffel von Moffat, das Kunststück fertigbrachte eine einigermaßen logische Zeitreisegeschichte zu erzählen, die sich auf einen Charakter konzentrierte. Schließlich war der Doctor ja nur in Form von DVD-Schnipseln zu sehen und in erster Linie lebt die Folge ja auch von der durchaus gruseligen Atmosphäre. Und die Idee von Aliens im Quantenzustand, die zu Stein erstarren wenn man sie anschaut ist die originellste, die man seit längerer Zeit im Genre hatte. Wenn die Gerüchte sich bewahrheiten und Moffat die Produzentenrolle übernimmt, dann haben wir wohl eine neue Blütezeit der Serie vor uns. Bye the Way: Was ich bisher von der vierten Staffel gesehen habe wischt meine Befürchtungen zur Seite, dass die Serie mit der vierten Staffel an die Wand gefahren wird. Donna als Companion ist großartig, sie und Martha im Sontaran-Zweiteiler funktionierten und ich warte nägelknabbernd auf den Zweiteiler und die Bibliothek, den Moffat für die aktuelle Folge schrieb. (Und die Pompeji-Folge - boah...)